Sonntag, 29. November 2009

Die Muppets - Briefe an den Weihnachtsmann bald auf DVD

Nach längerer Blogabstinenz, in der ich einiges zu bloggen verpasst habe, wie zum Beispiel einen neuen Trailer von Toy Story 3, ein neues Poster zu Alice im Wunderland und einiges and neuen Tim Burton-MoMA-Neuigkeiten gibt es nun endlich wieder einen Post. Wie ich gestern nämlich erst herausgefunen habe wird am 3.Dezember (Also kommenden Donnerstag) der neue Muppet-Film, der letztes Jahr fürs Fernsehen prdouziert wurde auf DVD herauskommen und sich wieder um Weihnachten dreht.

In Die Muppets - Briefe an den Weihnachtsmann geht es darum, dass Gonzo vergisst die Briefe an den Weihnachtsmann zu verschicken und daraufhin Kermit und die anderen Muppets um Hilfe bittet. Also wollen sie einfach alle zusammen zum Nordpol reisen um die Briefe persönlich abzugeben.
Die Story gefällt schonmal und auch erste Ausschnitte sehen sehr passabel aus. Hinter der Kamera sitzt zum dritten Mal in Folge Kirk Thatcher, der zwar schon Die Muppets - Der Zauberer von Oz verbrach, dafür aber schon länger bei den Muppets ist und auch am konganialen Drehbuch zur Muppet-Version der Schatzinsel mitarbeitete. Außerdem gibt es mit Uma Thruman, Whoopie Goldberg, Richard Griffiths und Nathan Lane prominente Unterstützung die, im Gegensatz zu Studio DC, völlig ohne nervige Disney Channel-"Stars" auskommt.
Einen Zweifelpunkt gibt es aber leider noch. Wie schon bei all den letzten Muppet-TV-Filmen könnte es sein, dass man nicht auf die bekannte Synchro aus de 90ern zurückgreift, sondern wieder einmal völlig unpassende und neue Synchronstimmen wählt. Auf Gonzo mit der Stimme von Moe kann ich nämlich nach wie vor sehr gut verzichten. Trotzdem freut es mich mal wieder etwas in Filmform von den Muppts zu hören.

Freitag, 13. November 2009

Spot zur Tim Burton MoMA-Ausstellung

Wie so langsam jeder wissen müsste, startet noch diesen Monat im Museum of Modern Art in New York eine Tim Burton-Retrospektive, bei der neben beinahe allen von seinen Zeichnungen auch Kostüme und Puppen aus seinen Filmen ausgestellt sein werden. Dazu gibt es jetzt einen Werbungsspot, der mithilfe der von ihm so gemochten Stop-Motion-Technik realisiert wurde. Burton hat regie geführt, die Animationen hat jemand anders gemacht und die abgespacet, komische Musik stammt von Burtons Stammkomponisten Danny Elfman. Also unbedingt dieses kleine Kunstwerk anschauen:

Donnerstag, 12. November 2009

20 Animationsfilme, die um die Oscarnominierung kämpfen

So langsam aber sicher fängt ja wieder die Oscarsaison an und deshalb gibt es nun auch schon 20 Animationsfilme, die in der Vorrunde zur "Bester Animationsfilm"-Kategorie sind - Einige davon sind eher fragwürdiger Natur (Zum Beispiel Alvin and the Chipmunks 2, der ja wohl mehr Live-Action als Animation ist, oder der ultragrottig aussehnde The Dolphin - Story of a Dreamer) andere dagegen sichere Kandidaten und der ein oder andere Spekulationskandidat. Hier also die 20 Filme:



  • “Alvin and the Chipmunks: The Squeakquel”
  • “Astro Boy”
  • “Battle for Terra”
  • “Cloudy with a Chance of Meatballs”
  • “Coraline”
  • “Disney’s A Christmas Carol”
  • “The Dolphin – Story of a Dreamer”
  • “Fantastic Mr. Fox”
  • “Ice Age: Dawn of the Dinosaurs”
  • “Mary and Max”
  • “The Missing Lynx”
  • “Monsters vs. Aliens”
  • “9”
  • “Planet 51”
  • “Ponyo”
  • “The Princess and the Frog”
  • “The Secret of Kells”
  • “Tinker Bell and the Lost Treasure”
  • “A Town Called Panic”
  • “Up”

So gesehen war 2009 schonmal eines der stärksten Animationsjahre aller Zeiten und birgt auch noch einige potentielle komende Highlights. Bleibt nur die Frage wie die Jury die Auswal anstellt. Sicher dürfte sein, dass es 2010 wieder 5 Nominierte geben wird, aber wer wird nominiert? Die einzigen Filme, die schon 100%ig sicher sein dürften sind Oben (der gleichzeitig noch eine große Cahnce auf die "Bester Film"-Nominierung hat) und Coraline, die beide Kritikerlob ohne Ende mit sich brachten und eben die typischen Oscarkandidaten sind, da beide wohl auch die Filme sind, die den größten Ruf haben. Bleibt dann noch die Frage ob man sich eher für die größeren Projekte oder die Indiefilme entscheidet. Da gäbe es nämlich Cloudy with a Chance of Meatballs, der ja auch relativ gute Kritiken bekommen hat und The Princess and The Frog, der eben ein klassisches Disneymärchen ist und darüber hinaus auch wirklich gut sein soll. Dagegen ausgeschlossen sind für mich Ice Age 3, Monsters vs. Aliens, Astroboy, Planet 51 und A Christmas Carol, die einfach alle unter der Messlatte der anderen Projekte liegen und kritisch nicht wirklich gut wegkamen oder mit Mocap gemacht wurden, was die Academy wohl eher weniger mag, da noch kein MoCap-Film für den Oscar nominiert wurde. Wackelkandidat ist auch noch Hayao Miyazakis Ponyo, der wohl nicht mit Miyazakis anderen Projekten der letzten Jahre mithalten kann und auch eher ein reiner Kinderfilm sein soll. Die großen Fragezeichen sind dann noch die umjubelten Indiefilme Mary & Max, The Missing Lynx, The Secret of Kells und A Town Called Panic. Gerade Mary & Max war kritisch ein großer Erfolg, ist aber alles andere als ein typischer Oscarfilm. Ich persönlich könnte mir dann letztendlich vorstellen, dass die Liste so aussieht:
  • Oben
  • Coraline
  • The Princess and the Frog
  • Cloudy with a Chance of Meatballs (Alternativ vielleicht 9)
  • Fantastic Mr. Fox (Alternativ Mary & Max oder Ponyo)
Weiterführende Links:

Mittwoch, 11. November 2009

Das nächste "Alice im Wunderland"-Poster

Nachdem das gestern veröffentlichte Poster auf Facebook die 7500 Likes geschafft hat veröffentlichte die Facebook-Armee The Disloyal Subjects of the Mad Hatter den zweiten Teil, das so schon in abgescanter Form bekannt war, aber in gescheiter Auflösung noch um einiges besser aussieht:
Ich mochte das erste ja schon, aber es sieht so aus als ob man versucht hätte so viele Charaktere wie möglich unterzubringen, was dem Aufbau nicht wirklicg gut tat, außerem sah das ganze nicht wirklich gut zusammengestellt aus. All diese Probleme hat das neue Poster nicht mehr. Die Charaktere wirken nicht eingefügt, es ist nicht überladen und die Optik ist um einiges besser: Eine tolle farbliche Gestaltung und eine düstere Ausstrahlung - Und es gibt wieder die typischen Burtonkringel zu sehen .
Das nächste Poster wird erscheinen wenn das hier 9000 Likes bekommt. Zeigen wird das den Hutmacher sowie die Raupe, deren Stimme und Mimik von Alan Rickman kommen. Im Hintergrund gibts das imposante Schloss der weißen Königin zu sehen. Da kann man sich doch drauf freuen.

Erstes offizielles Bildmaterial zu "The Sorcerer´s Apprentice"


Es war nun länger ruhig um The Sorcerer´s Apprentice, die von Disney und Jerry Bruckheimer produzierte, von Jon Turteltaub gedrehte und mit, unter anderem, Nicolas Cage, Monica Belluci und Alfred Molina besetzte freie Adaption der berühmten Balladae. Jerry Bruckheimer versprach zwar einen Trailer, der kam aber nicht. Offizielles Bildmaterial gab es auch nicht, nur Setbilder, die in etwa eine Richtung vorgaben. Nun sind Scans aus einer Zeitschrift im Internet gelandet, die die ersten offiziellen Bilder aus dem Film zeigen. Und die sind weiterhin nichtssagend, auch wenn man schon erkennen kann, wie der Film (zumindest farblich) stilistisch aussehen wird. Um zu den anderen Bildern und dem offiziellen Logo sowie einer inhaltsangabe in gescannter Form zu kommen, einfach auf das obere Bild klicken.

Ein Trailer wäre trotzdem mal nicht schlecht um sich ein genaues Bild machen zu können, denn nach wie vor kann ich mir (und bestimmt auch einige andere) kaum etwas unter dem Film vorstellen.

Montag, 9. November 2009

Neues Bildmaterial zu Alice im Wunderland - Yiehahahah

Endlich gehts mal wieder weiter mit Neuigkeiten zu Alice im Wunderland und diesmal viral über Facebook. Für heute kündigte Disney an neues Material zum Film zu veröffentlichen, aber warum einfach wenn e auch aufwändiger geht. dafür brauchte ein Post des Hutmacher auf Facebook erstmal 1000 Likes. Natürlich gabs die sofort und dieses Bild wurde veröffentlicht:

Gefällt mir erstmal wahnsinnig gut und ich liebe (und ich meine LIEBE!!!) die Pilze, die sehen einfach so toll aus. Der Überraschungseffekt hielt sich aber daher in Grenzen, da gestern schon genau dieses Bild (+ mehr) als Scan aus einer Zeitschrift im Internet landeten. Trotzdem sieht das in guter Qualität um einiges besser aus.
Ich hoffe aber, dass es sich hier nicht um ein offizielles Poster handelt, da ich das in der Sichtweise nämlich etwas einfallslos gestaltet finde. So an sich gefällts mir aber gut.
Das nächste Material wird es übrigens geben wenn dieses Bild bei Facebook 7.500 Likes bekommt und die sind gar nicht mal in ferner Zukunft. Man kann sich also freuen.

Sonntag, 8. November 2009

Review: Eine Weihnachtsgeschichte


Robert Zemeckis ist einer der ganz, ganz großen in Hollywood. Angefangen hat seine Regiekarriere mit der romantischen Abenteuerkomödie Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten, in dem schon Größen wie Michael Douglas, Danny DeVito oder Kathleen Turner die Hauptrollen spielten. Doch weltweiten Status erhielt er erst mit seinem nächsten Film, der nach ewigem Studio hin und her mit Michael J. Fox und Christopher Lloyd in den Hauptrollen und Steven Spielberg als Produzenten verwirklichen konnte. Die Rede ist natürlich von Zurück in die Zukunft, der heute nicht nur Kultstaus hat, sondern auch als einer der besten Filme aller Zeiten gilt. In den nächsten Jahren folgten Zurück in die Zukunft 2 und 3 sowie Falsches Spiel mit Roger Rabbit, gefeierter Kult und Meilenstein in sachen visuelle Effekte. 1992 folgte die makabre Komödie Der Tod steht ihr Gut, in dem Bruce Willis einen Schönheitschirurgen sowie Meryl Streep und Goldie Hawn seine unsterblich geworde Frau bzw. Exfrau, die sich bis aufs Blut bekämpfen. Der Film gilt übrigens als Größe in Sachen am computer gemachte Haut. Doch erst 2 Jahre später folgte Zemeckis´größtes Meisterwerk. Der Film war im Jahr 1992 der erfolgreichste Film des Jahres und wurde für insgesamt 13 Oscars nominiert, von denen er sieben, inklusive der Auszeichnung für den besten Film und die beste Regie bekam. Der Name des Films? Forrest Gump. Einer der großen Klassiker der Filmgeschichte. In den darauffolgenden Jahren, drehte Zemeckis dann weniger bekannte, aber trotzdem sehr gute Filme: Den Science-Fiction-Film Contact mit Jodie Foster, den Horrorthriller Schatten der Wahrheit mit Harrison Ford und Michele Pfeifer sowie das Drama Cast Away mit Tom Hanks und Volleyball Wilson als Gestrandete.

Eine bis dato eigentlich sehr beachtliche Filmographie. Das war auch so bis Zemeckis eine Technik entdeckte die sich Motion Capturing nennt und bei der normale Menschen in komischen Anzügen gefilmt und deren Bewegungen, Mimik und Gestik dann später im Computer zum Animationsfilm gemacht werden. Eigentlich eine modernere und ausgeschmücktere Version des Rotoskop-Verfahrens, bei dem echte Menschen aufgenommen werden und als Referenz einer gezeichneten Figur dienen (Wurde zum Beispiel bei Pinocchio verwendet). Zemeckis erster Motion Capture-Film war dann der Weihnachtsfilm Der Polarexpress mit Tom Hanks in mehreren Rollen. Eigentlich eine nette Idee und durch das MoCap-Verfahren auch einfacher zu machen als als Realfilm. Trotzdem hatte der Film und damit die ganze Technik eine riesige Schwachstelle: Man versuchte nämlich die Figuren so real wie möglich aussehen zu lassen was nicht gelang und die Figuren wie Wachsfiguren mit ausdruckslosen Zombieaugen aussehen lies. Sowieso sah der komplette Film nicht aus wie ein Animationsfilm von, zum beispiel, Pixar, sondern eher wie eine Zwischensequenz aus einem Playstation 2-Spiel - wenn überhaupt. Doch Zemeckis wollte nicht von der Technik ablassen und drehte seinen nächsten Film wieder mit Motion Capturing. Diesmal aber etwas für Erwachsene, mit Monstern, Blut und Gewalt mit einigen Stars in den Hauptrollen und Erfolgsautor Neil Gaiman (Der Sternenwanderer, Coraline) sowie Roger Avary (Pulp Fiction) am Drehbuch. Eigentlich ja keine schlechte Sache, aber Zemeckis und seine MoCap-Firma Image Movers Digital schafften es die Animationen und die Optik in Der Polarexpress noch zu unterbieten und machte einen unglaublich inhaltsleeren, schlecht gemachten und extrem trashigen Film, der weder an der Kasse noch von Kritikern besonders gut aufgenommen wurde. Trotz diesem Misserfolg hielt Zemeckis aber noch immer an der Technik fest und machte seinen nächsten Film. Diesmal die nunmehr 50. Verfilmung von Charles Dickens Eine Weihnachtsgeschichte. Wenig gute Vorraussetzungen. Trotzdem sah der Trailer, trotz Playstation 2-Optik jetzt nocht so schlecht aus udn Jim Carrey als Ebenezer Scrooge kam sehr gut rüber. Könnte dieser Film nun doch ein Erfolg werden? Schauen wir mal...

Man kann gleich vorweg sagen, dass Robert Zemeckis´ Eine Weihnachtsgeschichte ein zentrales, großes Problem hat - und das hat überraschenderweiße nichts mit dem Motion Capture zu tun. Das Hauptproblem ist einfach, dass es die 50ste Verfilmun von Eine Weihnachtsgeschichte ist und die Story von mal zu mal immer trockener und ausgelaugter wurde und das tut auch dieser Version nicht gut: Man kennt die Geschichte schon und kann die meisten Dialoge beinahe schon mitsprechen. Jeder kennt die Geschichte von Ebenezer Scrooge, dem Weihnachtshassenden Geizhals, der am Heiligabend Beusch von drei Geistern bekommt und sich sein Leben und seine Einstellung für immer ändert. Und da kommt das Motion Capture ins Spiel. Man kan davon halten was man will, aber durch diese Technik kommt etwas Pepp und etwas innovatives dazu, was die Story nicht bieten kann. Und, man hätte es nach den grauenhaft aussehenden Bildern und Trailern nicht denken können: Die Animationen sind gelungen, und dass sogar extrem gut.

Sahen die Figuren in den vorherigen beiden MoCap-Werken von Zemeckis noch aus wie Zombies und machten dem im Fachjargon Uncanny Valley genannten Effekt, der die geringe Aktzeptanz des Menschen gegenüber künstlicher Figruen bezeichnet alle Ehre sehen die Menschen in Eine Weihnachtsgeschichte in den schlechtesten Momenten in ordnung und in den besten absolut beeindruckend aus. Jede Falte, jede Pore, jede Unebenheit und hin und wieder auch schon ein paar eklich echt aussehnde 3D-Pickel sind zu sehen. Vor allem in den ersten 10-15 Minuten könnten die Animationen, auch in Hinsicht auf Bewegung und Mimik nicht besser sein. Nach diesen ersten 15 Minuten lässt diese Perfektion dann sichtlich nach und vor allem der Geist von Scrooges verstorbenem Partner Marley sieht nicht wirklich besser aus als im Trailer, aber als gelungen kann man das Ganze auf jeden Fall ansehen. Was man aber merkt ist, dass der Hauptaugenmerk auf Scrooges Animation lag, was ja angesichts dessen das er der Hauptcharakter ist nahe liegt. Trotzdem merkt man einfach die Unterschiede: Während Scrogge in den mesiten Momenten perfekt aussieht, rufen Nebencharaktere wie die von Robin Wright Penn dargestellte Belle, der von Bob Hoskins gespielte Mr. Fezziwig und vor allem Colin Firth als Scrooges Neffe Erinnerung an Beowulf hoch. Trotzdem: Über die sonstige Animation der Umgebungen und Sets kann man dagegen so gar nicht meckern. Was einem hier geboten wird ist ein bis ins letzte Detail perfekt umgesetztes London, dass man dann in einigen spektakulären Kamerafahrten durch und über die Stadt gut zu Gesicht bekommt.

Und gerade hier merkt man den wahnsinnigen Vorteil von Motion Capturing - Im Gegensatz zur normalen Animation werden einem in Sachen Kamera viel mehr Möglichkeiten geboten und so eröffnet der Film schon mit einer wunderbaren und rasnaten Kamerafahrt durch die Gassen und über die Dächer eines perfekt gestalteten Londons. Durch Weihnachtskränze und Schronsteinrauch weiter hoch bis zur Spitze einer Kirche, schwenkt über das Kreuz ganz oben, bleibt kurz stehen und fährt dann wieder weiter. Natürlich ist das Technik-Geprotze, aber es sieht einfach wahnsinnig gut aus. Auch bei den drei gesitern wird geprotzt was das zeug hält. Mit dem ersten fliegt Scrooge dann mit Affenzahn durch die Häuser Londons und gegen Ende auch ziemlich weit drüber, mit dem zweiten fliegt er in einem Raum durch Straßen und über Dächer und vom dritten wird er durch die düsteren, dreckigen Gassen gejagt, während er zu allem Überfluss auch noch schrumpft. Mit solchen Szenen im Hinterkopf könnte man vielleicht meinen der Film sei ein Superspaßiges, actionreiches Weihnachtsabenteuer für die ganze Familie, falls sie denn den 3D-Aufpreis bezahlen kann oder will. Doch das stimmt so nicht. Während die meisten anderen Verfilmungen eher fröhliche, hell gehaltene Filme, die erst im Finale etwas düsterer werden ist diese Version eine durchgehend düstere, gruselige und in den besten Momenten sehr beklemmende und dramatische Geschichte, die ohne diesen moralischen Zeigefinger der meisten anderern Verfilmungen und auch ohne viel Action daherkommt. Wie Zemeckis im vorhnerein auch schon öfters betonte, ist dass er mehr den Aspekt der Gesitergeschichte herausholen wollte - und da kann man nicht meckern, dass is ihm mit am besten gelungen. Der Film behällt über die volle Laufzeit eine schaurige Atmosphäre mit Szenen, die direkt aus Geschichten aus der Gruft kommen könnten.

Insgesamt kann sich aber auch die künstlerische Ausarbeitung des Films extrem sehen lassen und bietet optisch wirklich einiges zum staunen. Während man über das Charakterdesign nicht viel sagen kann, da die meisten Figuren eben aussehen wie die Schauspieler nur in CG, außer das Jim Carreys Transformation zu Scrooge wirklich gelungen ist und Gary Oldman als Sekretär Bob Cratchit eher wie ein mensch gewordenes Backenhörnchen aussieht. Das Umgebungsdesign kann man, wie schon gesagt, leicht als perfekt bezeichnen. Das alte London sah selten so gut und detailverliebt aus. Auch Räume und andere Umgebungen, wie zum Beispiel das Dorf, in dem Scrooge früher lebte oder der Friedhof im Finale können sich sehen lassen und haben kaum noch etwas von diesem unechten, geleckten aussehen. Bleibt in dieser Kategorie nur noch eins offen? Wie sehen die Geister aus. An deren Gestaltung kann man schlichtweg nichts aussetzen. Sie sind gleichzeitig sehr Vorlagengetreu und sehen aus wie in den Kupferstichen der ersten Ausgabe, haben aber gleichzeitig etwas neues an sich. Gerade an den Geistern erkennt man zu was diese Technik eigentlich fähig ist.

Die musikalische Untermalung von Zemeckis´ Stammkomponist Alan Silvestri ist dann auch noch in Ordnung, auch wenn er nie besonders positiv, dafür aber auch nicht negativ auffällt.

Fazit: Eine Weihnachtsgeschichte kann man zweifelslos zu den besten Adaptionen der Geschichte zählen, die durch verblüffende Werksgetreue punktet. Das größte Problem ist halt, dass die Story eben alles andere als neu ist und der ganze Film deswegen die ganze Laufzeit über ziemlich trocken ist. Zum Ausgleich gibt es aber eine perfekte Inszenierung, gute bis sehr gute Animationen, eine schaurig-schöne Atmosphäre und eine unglaublich gute Optik.

Samstag, 7. November 2009

Erster Einblick in "Prep & Landing"

Prep and Landing ist der erste computeranimierte Weihnachts-TV-Special der Disney Animation Studios, das exklusiv für den amerikanischen fernsehersender ABc produziert wurde. Darin geht es natürlich um Weihnachten, oder genauer gesagt um die hochtechnisierten Elfen des Weihnachtsmannes, oder noch genauer um die Elfe Dwayne, der nach 227 Mitarbeit an "Prep and Landing" auf die Beförderung zum "director of naughty list intelligence" hofft, diese aber nicht bekommt. Anstatt dessen wird Dwayne aber die neue, wilde Elfe Lanny zur Seite gestellt, die einen unsterblichen Weihnachts-Enthusiasmus hegt. Während ihrer Weihnachtsmission stoßen die beiden auf immer neue Herausfroderungen, die sie an ihre Grenzen führen. Hört sich erstmal nicht besonders an, sieht dank dem Trailer aber sehr gut aus:



Optisch auf jeden Fall sehr genial, klassich, bunt und klischeehaft, aber in einer sehr positiven Weiße. Gerade das Design, die Übertragung der klassischen Nordpol und Elfenklischees in eine technisierte, moderne Agentenwelt und die Farben gefallen mir schonmal sehr gut und die Animationen können sich eh sehen lassen.

Neben dem Trailer gibt es dann noch ein interessantes Behind the Scenes-Special, in denem sich John Lasseter, die Regisseure sowie die Synchronsprecher zum Film äußern:



Gefällt mir alles extrem gut. Da hoffe ich wirklich, dass der Film dieses Weihnachten auch noch im deutschen TV zu sehen sein wird.
Noch mehr Videos und Bilder gibt es auf der Website des Films: http://abc.go.com/shows/prep-and-landing

Terry Gilliam über das Wunder des Filmemachens und Concept Art zu Dr. Parnassus

Nachdem uns Terry Gilliam vor einigen Jahren schon das Wunder des Fliegens näherbrachte, sprach der Regisseur von Filmen wie Die Ritter der Kokosnuss, Time Bandits, 12 Monkeys, Fear and Loathing in Las Vegas und Brothers Grimm mit MakingOf über "Die Wunder des Filmemachens" vor allem im Bezug auf Das Kabinett des Dr. Parnassus. Herausgekommen ist ein über sechs-minütiges Video, das wirklich interessant ist und auch ein paar neue Ausschnitte aus Dr. Parnassus beinhaltet:



Und wo eir gerade bei Dr. Parnassus sind: Die Administratorin der The Imaginarium of Doctor Parnassus Support Website hat von Gilliam persönlich ein Art of Buch zum Film bekommen, von dem es insgesamt nur 20 Stück gibt und das einige Konzeptzeichnungen (Ein paar auch von Gilliam selbst) sowie Storyboards beinhaltet. Die wurden zur Präsentation des Films bei Hollywood-Studios genutzt. In dieses Buch wird uns nun auch ein kleiner Einblick gewährt. Zu den Bildern + Text geht es mit einem Klick auf das untere Bild. Auch so neidisch wie ich?

Donnerstag, 5. November 2009

Die Zeitreise wird 54 Jahre alt!

54 Jahre ist es schon her. Kaum zu glauben. Vor genau 54 Jahren, am 5. November 1955, wurde das Zeitreisen erfunden oder zumindest machbar gemacht. Der Name des genialen Wissenschaftlers: "Doc" Emmet Brown. Mithilfe des sogenannten Fluxkompensators konnte er einen DeLorean DMC-12 zur zeitmaschine umwandeln. Wenn dieser nämlich genau 88 Meilen pro Stunde fuhr konnte man durch die Zeit reisen. Einfach aber genial.

...

Wie natürlich jeder weiß wird die Zeitreise heute nicht wirklich 54 Jahre alt. Zumindest nicht in dieser Realität. In der Filmwelt von Zurück in die Zukunft kann man heute aber Geburtstag feiern, denn:

Doc Brown: Here’s a red-letter date in the history of science, November 5, 1955. Yes, of course, November 5, 1955.

Marty McFly: What, I don’t get what happened.

Doc: That was the day I invented time travel. I remember it vividly. I was standing on the edge of my toilet hanging a clock, the porces was wet, I slipped, hit my head on the edge of the sink. And when I came to I had a revelation, a picture, a picture in my head, a picture of this. This is what makes time travel possible. The flux capacitor.

Marty: The flux capacitor?

Doc: It’s taken me almost thirty years and my entire family fortune to realize the vision of that day, my god has it been that long.

In diesem Sinne: Alles Gute zum Geburtstag, Zeitreise.

Auch lesen: Zurück in die Zukunft-Review

Neuer "Despicable Me"-Trailer

Nachdem nun ja so gut wie jedes große Filmstudio sein Animationsstudio hat (Disney ->Pixar, Disney Animation Studios, Sony Pictures -> Sony Pictures Animation, 20th Fox -> Blue Sky Studios und natürlich Dreamworks Animation) brint nun auch Unviseral ihren ersten eigenen computeranimierten Film in die Kinos: Despicable Me oder zu deutsch Unverbesserlich, der vom neu gegründeten Animationsstudio Illumination Entertainment gemacht wurde. Zum Film kam dieses Jahr schon ein Teaser, der schon wunderbar unkonventionelle Designs und gute Animationen bot. Nun gibt es einen neuen Trailer, der zwar auch nicht arg viel mehr über die Story, dafür aber etwas über die Hauptcharaktere verät:



Gefällt mir weiterhin wirklich gut. Sehr schöne Charakterdesigns, gute Animationen und eine insgesamt sehr stilsichere Optik. Ich bin gespannt wie das so mit dem Film weitergeht.
Den Trailer in besserer Auflösung gibt es bei Apple.

Mittwoch, 4. November 2009

Endlich: Finale Infos zu The Art of Tim Burton

Es ist schon ewig her, dass das Buch The Art of Tim Burton angekündigt wurde. In dieser zeit gab es zwar hin und wieder mal einige kleine News, die aber immer recht spärlich waren. Nun gibt es auf der offiziellen Seite von Burton endlich finale Infos zum Buch, dass 423 Seiten und über 1000 Werke von Burton beinhalten soll. Aber bevor ich das ganze tippe. präsentiere ich es in der Originalform:

Am besten ist es das Bild anzuklicken um es auch in groß zu sehen und vor allem lesen zu können. Vom Design he rgefällt mir das ganze schonmal sehr gut. Oben links ist die normale Edition zu sehen, die 60$ kosten wird und oben rechts die auf 1000 Stück limiterte Auflage, die neben einem Schuber auch noch einen Kunstdruck enthällt und Original von Burton signiert wurde. Kaufen kann man sich diese Deluxe Edition für saftige 300$. Für den preis wird mir aber ziemlich wenig geboten. Der Einband der normalen Edition gefällt mir besser, der Kunstdruck ist jetzt auch nicht gerade das Beste Motiv von Burton und wegen einem Autogramm zahle ich nicht so viel mehr. Lässt sich nun nur noch hoffen, dass das Buch auch nach Deutschland versendet wird und wenn ja, nicht zum Wucherpreis. Denn über amazon wird das ganze nicht erhältlich sein. Trotzdem freue ich mich schon wie Sau auf das Buch.

Weiterführende Links:

Alles Gute Wallace ... & Gromit natürlich auch


Fast hätte ich gar nicht mitbekommen, dass Wallace & Gromit, zwei Knetfiguren, die meine Kindheit und meine Liebe für Stop-Motion prägten, heute schon 20 Jahre alt werden. Ohne das heutige Google-Logo wäre das skandalöserweiße völlig an mir vorbeigegangen.

Trotzdem irgendwie erschreckend, dass es nun schon zwanzig Jahre her ist, dass der erste Wallace & Gromit-Kurzfilm Alles Käse, der damals noch als Abschlussprojekt Nick Parks an der National Film & Television School geplant und gemacht wurde. Das Animationsstudio Aardman nahm in dann auf um seinen Film dort fertig zu stellen. Alles Käse wurde dann sogar für den Betser Animationskurzfilm-Oscar nominiert. Vier Jahre später gab es dann ein Wiedersehen mit den schrulligen Figuren: Der Titel des knapp 30 minütigen Kurzfilms: Die Techno-Hose, der heute wohl den größten Kultstatus der Reihe besitzt - und das zu recht. Auch dieser Film wurde für den Oscar nominiert und durfte ihn dann auch mit nach England bringen. 1995 kam dann der vorerst letzte Film. Diesmal um einiges aufwendiger als die beiden vorherigen Filme. Bis 2005 wurde es dann erstmal ruhig um Wallce & Gromit - bis sie sich lautstark mit dem Spielfilm Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen zurückmeldeten und weltweit Kritikerlob ohen Ende ernteten. Und wieder einmal konnte Nick Park + Team einen Oscar nach Bristol mitnehmen. 2008 kam dann der vorerst letzte Auftritt der beiden - Nämlich wieder mit einem Kurzfilm. Der Titel: Wallace & Gromit: Auf Leben und Brot. Meiner Meinung nach der schwächste Auftritt der beiden Kultcharaktere, aber immer noch sehr gut.

Populär ist das Gespann aber immer noch. Dieses Jahr öffnete im Science Museum in London die Ausstellung Wallace & Gromit - A World of Cracking Ideas (Die ich übrigens dieses Jahr gesehen habe und von den ausgestellten Originalsets beeindruckt war und von der auch das Titelbild stammt) und 2012 wird die Wissenschaftssendung Wallace & Gromit´s World of Inventions Premiere bei BBC feiern. Und so endet nun die kleine Wallace & Gromit-Retsrospektive. Ich wünsche den beiden Filmlegenden einen ganz herzlichen Glückwunsch - und auch Glück für die nächsten 20 Jahre.

Auch lesen: Meine Kritik zu den ersten drei Wallace & Gromit-Kurzfilmen

Dienstag, 3. November 2009

Und gleich noch ein neuer Prince of Persia-Trailer

Weils so schön war gibt es jetzt noch eine internationale Schnittfassung des Prince of Persia: The Sands of Time-Trailers, der gestern nacht Premiere feierte. Im Gegensatz zur anderen Version zeigt der internationale Trailer ein paar neue Szenen mehr, ist dafür aber auch eine ganze Minute kürzer. Den anderen Trailer fand ich zwar insgesamt besser und atmosphärischer, aber der ist auch nicht schlecht:

Fundstück: Eric Tans Oben-Poster

Eric Tan ist unter Pixar-Fans eigentlich sehr gut bekannt. Schon für Rattatouille und WALL•E entwarf er einige tolle Old-School-Poster im 30er Jahre-Werbungslook. Vor allem die sehr an Disneyland erinnernden Poster für WALL•E waren toll. Darüber hinaus designte er auch einige altmodische Poster für Indiana Jones, Lost oder X-Men. Leider wurden die Poster aber nie für das Marketing gemacht, sondern eher aus dem Grund, dass Pixar etwas an ihren Filmen liegt und ihnen Tans Stil zusagt. So hängen zum beispiel die von tan designten Poster zu Oben im Pixar-Atrium rum. Nun gibt es alle auch in guter Qualität im Internet zu bestaunen. Und bei Oben passt dieser Stil von reisewerbungen aus den 20ern und 30ern noch mehr wie die Faust aufs Auge, als noch mehr als bei Rattatouille oder WALL•E :





Es gilt natürlich: Für eine große Ansicht, die Poster anklicken.

Und noch ein Trailer: Drachenzähmen leicht gemacht

Der Trailer zu Prince of Persia war ja schon unheimlich gelungen, kann da das neue Werk von Dreamworks Animation mithalten? Erst mal ein paar Fakten: How to train your Dragon bzw. Drachenzähmen leicht gemacht, so der deutsche Titel, ist der nächste Film von Dreamworks Animation, die mit ihren letzten beiden Filmen, Kung Fu Panda und Monsters vs. Aliens wirklich zwei gelungene Filme ablieferten und wurde unter der Regie von Chris Sanders produziert. Sagt euch was? Richtig, Sanders war der Regisseur von Disneys Lilo & Stitch, dem ungwöhnlichen Disney-Meisterwerk, der den Titel Meisterwerk aber wirklich verdient sowie eingeplanter Regisseur von Disneys American Dog, der Anfang des Jahres unter dem Titel Bolt in die Kinos kam, aber von anderem Regisseur, mit anderem Drehbuch, anderem Stil und auch sonst recht wenig Verbindung zu American Dog. Nachdem Chris Sanders das Projekt aufgrund der Änderungen verlies, ging er zu Dreamworks und machte dort nun diesen Film. Eigentlich eine ganz gute Vorraussetzung mit dem regisseur, der einen der besten Disney-Meisterwerke überhaupt drehte, oder auch nicht? Eigentlich schon, nur der Trailer sagt das Gegenteil:



Ich bin schon stark enttäuscht. Klar war Dreamworks noch nie ein Erfolgsgarant und Chris Sanders auch nicht, aber das das ganze so schlecht aussieht hätte ich nicht erwartet.
Die Umgebungsdesigns gehen ja noch in ordnung, aber das Charakterdesign ist richtig zum abgewöhnen, die Animationen für so ein Big-Budget-Projekt mehr als mäßig (man schaue sich nur mal den Drachen des Protagonisten an) und auch die Story wirkt ziemlich ausgelutscht. Nachdem auch schon die Poster, die schon die ultraklischeehaften Charaktere preisgaben sind meine Hoffnungen auf einen guten Film im Keller. Schade eigentlich.

Der Trailer zu Prince of Persia: The Sands of Time ist (schon) online

Ziemlich unerwartet war, dass man vor einigen Tagen ankündigte, dass der Trailer zu Jerry Bruckheimers Big-Budget-Verfilmung von Prince of Persia: The Sands of Time heute Premiere feiern soll. Und so kam es dann auch. Heute wurde tatsächlich der Trailer veröffentlicht. Und es ist nicht nur ein Teaser, sondern ein richtiger zweieinhalbminütiger Trailer, der schon reichlich was zeigt. Aber seht doch selbst:



Ich bin begeistert. Bisher gab es bis auf ein paar stylische Poster ja noch nicht allzu viel vom Film zu sehen, aber der Trailer haut in jeder Form total rein. Mir persönlich gefällt das ganze auf jeden Fall arg. Optisch gelungen und Effekte, die jetzt schon sehr, sehr gut aussehen. Die Action kann sich auch sehen lassen und Schauwerte bietet ja der Trailer schon zu Genüge. Man merkt halt, dass Bruckheimer dahintersteckt und der sich nach seinen letzten Produktionen nicht mehr lumpen lässt. Angesichts dessen und der Wahl des Regisseurs kann man schon davon ausgehen, dass der Film nicht nur eine Videospielverfilmung bzw. ein Blockbuster unter vielen wird. Ich behaupte: Wenn der Film nur halb so gut wird wie der Trailer steht uns ein mächtiges Highlight bevor.

Samstag, 31. Oktober 2009

Happy Halloween

Da isser der 31. Oktober. Für die einen ein tag wie jeder andere für die anderen ein wunderbares Datum: Es ist nämlich Halloween. Ich persönlich liebe dieses Fest und bin recht enttäuscht, dass man hier bei mir in der Stadt absolut nichts davon merkt. Trotzdem wünsche ich allen ein gruseliges Halloween und so weiter und sofort. Fernsehertechnisch kann man es heute ja auch vergesen, außer Willkommen bei Carmen Nebel, ist ja nichts wirklich passendes dabei. Wer aber auch morgen noch in Halloweenstimmung ist und den Oktober ausklingen möchte, kann das mit dem Simpsons Halloween Marathon tun. Ab 16.05 strahlt Pro7 sechs der legendären Treehouse of Horror-Folgen aus. Und zum Anlass gibt es dann auch ein kleines Video, dass zeigt was die Leute bei Pixar eigentlich so gemacht haben:

Freitag, 30. Oktober 2009

Neuer Avatar-Trailer

James Camerons Avatar ist das wohl umhypteste Filmprojekt seit The Dark Knight und meiner Meinung nach völlig zu unrecht. Die Technik mag revolutionär sein, aber sehen tut man das noch nicht. Die Navi sehen extrem realistisch aus (Man sieht jede Hautpore, jede Unebenheit), aber der Rest ist jetzt auch nicht wirklich besser als in Star Wars Episode III. Den ersten Trailer von Avatar fand ich gut. Nicht mehr nicht weniger. Nun, ist der zweite Trailer besser? Nicht wirklich. ich finde ihn sogar noch schlechter. Woran das liegt kann ich gar nicht wirklich sagen. irgendwie spricht mich die Optik überhaupt nicht an, genausowenig die Story. Nun aber genug geredet, hier ist der Trailer:

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Ein Einblick in das Set von Fantastic Mr. Fox und eine grauenhafte Nachricht

Eine wunderbare und eine grauenhafte Nachricht zu Der fantastische Mr. Fox, die Stop-Motion Verfilmung des Roald Dahl-Klassikers von Wes Anderson. Erst die wunderbare. Bei Empire Online gibt es einen wirklich gut Bebilderten Einblick in die verschiedenen Mini-Sets des Films. So habe ich auch erfahren, dass man Roald Dahls Schreibhütte in den Film übertragen hat, was ich vorher auch nicht wusste. Zum Setbericht kommt ihr über das Bild oben.

Jetzt aber zur grauenhaften Nachricht: Der deutsche Starttermin ist mal wieder verschoben worden -- Heeeey! Nachdem der Film ursprünglich nächsten Monat in den deutschen Kinos anlaufen sollte (was er in den USa auch tut) ist er in den Januar verschoben worden. Vor kurzem wurde er dann nochmal eine Woche verschoben, nämlich auf den 4. Februar. Nicht, dass das schon genug wäre dürfen wir Deutschen den Film jetzt noch später sehen. Und zwar im Mai. Oder genauer: Am 28. Mai 2010. das sind 7 (!) Monate nach dem regulären Start. Nicht, dass ein Stop-Motion-Film von einem Regisseur, der absolut keine Filme fürs große Publikum macht (leider) nicht schon viel zu wenig Zuschauer lockt, nehmen sie so auch noch denen die Vorfreude, die ihn wirklich im Kino sehen wollen. Da kann ich mir ja gleich die US-DVD kaufen.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Stop-Motion Familie Feuerstein

In letzter Zeit sind die News nicht nur spärlich gestreut, sonder eigentlich gar nicht vorhanden. gepaart mit weniger Zeit als vorher gibt das leider weniger Posts. Trotzdem gibt es jetzt mal etwas kleines, aber feines für zwischendurch, nämlich eine Stop-Motion animierte Sequenz aus einem TV-Zeichentrickfilm der Famile Feuerstein, der wirklich exzellent gemacht ist:



Die Macher dieser Sequenz aus dem Film The Flintstones: On the Rocks ist übrigens die Stop-Motion/Puppen-Animationsschmiede Screen Novelties, deren Kurzfilm Monster Safari von der Jim Henson Company in einen Spielfilm umgewandelt wird.

Freitag, 23. Oktober 2009

Aargh: Disney castet Synchronsprecher für Küss den Frosch

Ist ja im Prinzip gar nicht mal so schlimm bzw. eigentlich völlig normal, dass Synchronstimmen für Filme, insbesondere Zeichentrickfilme gecastet werden, am besten natürlich Promis, die den Film dann noch pushen und sogar in grausig designten Fischen, die wie Will Smith und Angelina Jolie aussehn enden kann. So extrem ist das Stimmencasting bei Küss den Frosch zwar nicht, aber auch nicht wirklich gelungen.

Wie nun nämlich bekannt gegeben wurde, wird niemand geringeres als Cassandra Steen die Hauptrolle Tiana und Roger Cicero den Prinzen Naveen sprechen bzw. singen. Nicht, dass es schon reichen würde, die lang erwartete, klassiche Zeichentrickrückkehr mit einem peinlich, kindischen Titel zu verhunzen müssen jetzt auch noch die Stimmen so schlecht besetzt werden? Roger Cicero als Macho-Prinz und Cassandra Steen als Südstaaten-"Prinzessin" kann ich mir mal so rein gar nicht vorstellen. Außerdem passen die Stimmen so gut wie gar nicht zu den originalen.

Desweiteren droht Disney gleich noch mehr Promisynchro für den Film an. Wie die wohl aussehen werden. Nina Hagen als Voodoo-Hexe und Mario Barth als Dr. Facilier - Ich hoffe nicht.

Freitag, 16. Oktober 2009

Pixar: Von der Leinwand ins Regal

YouTube kann manchmal eine wahre Fundgrube an informativen Videos sein, auch diesmal. Disney stellte nämlich ein zweiteiliges Video hoch, in dem die Produktion der Toy Story-Spielzeugreihe vorgestellt wird und gezeigt wird, wie man so etwas überhaupt entwickelt. Viel Spaß dabei:



Montag, 12. Oktober 2009

Toy Story 3 - Der Trailer ist da



Nach ewigem hin und her, dass der Trailer im Internet auftauchte, dann wieder verschwand, dann wieder auftauchte und so weiter gibt es jetzt, endlich, den offiziellen Trailer zu Toy Story 3 zu sehen. Überwältigt wie vn den Trailern zu WALL•E oder Oben bin ich jetzt absolut nicht, aber gefallen hat mir das ganze schon. Auch jetzt erkennt man schon, wie die Mischung aus Emotionalität und Humor aussehen wird und zu viel verraten bzw. gezeigt wird auch noch nicht. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass Pixar auch hier, wieder einmal, einen Hit landen wird. Die Atmosphäre im Trailer fand ich nämlich klasse. Und der spanische Buzz scheint ja auch ein Brüller zu werden.

Freitag, 9. Oktober 2009

Fundstück des Tages: Tim Burtons Stalk of the Celery Monster

Wie der ein oder andere vielleicht weiß, hat Tim Burton seine Filmkarriere bei Disney angefangen, oder besser gesagt, bei einer der renomiertesten Kunstuniversitäten Amerikas, CalArts, die zum Teil Disney gehört und in der gleichen Stadt liegt, in der Burton aufgewachsen ist und auch andere, heute sehr erfolgreiche Filmemacher, vor allem im Animationsbereich, ausbildete: John Lasseter, Brad Bird (Die Unglaublichen, Rattatouille), Henry Selick (Coraline) oder Ron Clements und John Musker (Arielle, Küss den Frosch) um mal ein paar zu nennen. Burton, der von Disney das Stipendium zu Zeichentrickkunst-Studiengang bekam (Immerhin sollte er, wie John Lasseter auch, mal als Animator bei Disney arbeiten) musste dort natürlich auch einen eigenen Film machen. Und gerade eben habe ich entdekct, dass es den glücklicherweiße bei YouTube gibt:



Da braucht ich sicherlich nicht zu sagen, dass ich das obergenial finde, auch wenn das ganze sichtlich noch in der Rohpase ist. Trotzdem ein Schmankerl für alle Burtonfans.

Behind the Scenes: Der Wo die Wilden Kerle Wohnen-Soundtrack

Der Soundtrack von Spike Jonzes Wo die Wilden Kerle Wohnen ist schlicht und einfach großartig, obwohl er (Zumindest der, der auf CD zu haben ist) nur aus Songs besteht. Die sind aber von Yeah Yeah Yeahs-Frontfrau Karen O geschrieben und gesungen und sind einfach wunderschön anzuhören. Zum Soundtrack gibt es nun ein kleines Featurette, in dem man etwas von den Aufnahen sieht und auch ein paar neue Szenen zu sehen bekommt, die mit der Musik unterlegt worden sind. Wirklich ein Blick wert:

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Die Muppets machen Werbung

Da Jason Segal ja gerade dabei ist einen neuen Film mit den Muppets zu machen, der sogar schon den Titel The Cheapest Muppet Movie Ever Made trägt, veruscht Disney schon seit längerem die Muppets wieder bekannter zu machen, was bisher in einigen saulustigen Internetvideos (Noch mehr Videos und noch mehr Videos) mündete. Diesmal machen die Muppets zusammen mit James Denton (Desperate Houswives) Werbung für die Disneyland Parks:



Viel sagen brauch ich dazu eigentlich nicht. Ich finde es einfach wunderbar, dass man die Muppets wieder ans Tageslicht befördert und das auch noch so unglaublich gelungen. Das letzte Lebenszeichen, der TV-Film Muppets - Der Zauberer von Oz war, bis auf den grandiosen Gastauftritt von Quentin Tarantino, ziemlich mies und die Disney Channel Sendung Studio DC nur so lala. Da geht dem Muppet-Fan das Herz auf. Hach.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Wer möchte die ersten fünf Minuten von Küss den Frosch sehen?

Ich persönlich ja mit Sicherheit nicht. Erstens möchte ich mich wirklich überraschen lassen und zweitens kann ich dieses "Die ersten 5 Minuten"-Zeug eh absolut nicht leiden, egal bei welchem Film. Trotzdem möchte ich das niemandem vorenthalten. Immerhin könnte es dem ein oder anderen ja doch den Anstoß geben um ins Kino zu gehen. Viel Spaß:



Wie Wes Anderson Mr. Fox gedreht hat

Zu diesem Thema gibt es jetzt ein Featurette. Wie die Überschrift schon sagt, wird darin gezeigt, wie Wes Anderson den Stop-Motion-Film gedreht hat, auch ohne immer an den Sets anwesen zu sein. Außerdem gibt es einige nette Einblicke in den Animationsprozess des Filmes, der wiederum nicht für alle neu sein dürfte, aber alles in allem trotzdem sehr interessant ist. Umso mehr stört es mich bei jedem neu veröffentlichten Stück zum Film, dass der Film hier in Deutschland von November 2009 auf Januar 2010 verschoben wurde. Das Featurette gibt es jetzt trotzdem:

Samstag, 3. Oktober 2009

10 Qualifikationen um Bild-Redakteur zu werden

BILD - Die zu unrecht populärste Zeitung Deutschlands und gleichzeitig auch noch Klischeelieferant erster Güte, die größtenteils auch nur von wandelnden Klischees gelesen wird. In den letzten Tagen hatte ich das Glück, mehrmals in diesem Heft mitzulesen und bin fester Überzeuguzng, dass es zum Bild-, ich will sie jetzt nicht Journalisten nennen, sagen wir einfach Schreiberlinge, Schreiberling ungefähr diese Qualifikationen gibt:
  1. Einen Haupt- oder Realschulabschluss. In Deutsch mindestens die Note 4 - Wofür gibt es denn sonst die Rechtschreibprogramme. Fremdsprachen sind nicht von nöten, dafür gibt es Google Translate.
  2. Sicherer Umgang mit Word und das Wissen, wie man die Schriftgröße größer als 72 macht. Am besten keine Textverarbeitungsschulung oder sonstiges - Man will ja nicht als überqualifiziert gelten.
  3. Man muss aus mehreren Frauen auswählen können, wer die dicksten Titten hat.
  4. Weißes Hemd und schwarzes Sakko. Bitte keine Krawatte, man will es mit der Seriosität ja auch nicht übertreiben.
  5. Eine Tracht bzw. ein Dirndl, falls es mal zur Spezialmission aufs Münchner Oktoberfest, das Stuttgarter Volksfest oder ähnlichem gehen sollte.
  6. Ein Kamerahandy mit mindestens 1,3 Megapixeln um hin und wieder auch mal Bilder zu machen.
  7. Interesse am Sport-Gucken - Vor allem Fußball und Formel 1, denn das wird immer, immer, immer am meisten Heftplatz wegnehmen.
  8. Interesse an Klatsch & Tratsch - Am besten auch noch Glaube an Flüche und ähnliches.
  9. Überdurchschnittliche Sensationsgier am besten gepaart mit Geschmacklosigkeit um immer wieder spektakuläre Aufhängerstorys wie "Diese Afgahner haben kein Geld für einen Friedhof - Leichen liegen am Straßenrand!" bieten zu können.
  10. Schlussendlich vielleicht auch noch einen guten Anwalt, wenn auch nicht zwingend.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Zweiter Trailer und deutscher erster Trailer zu Fantastic Mr. Fox

Fantastic Mr. Fox bzw. Der fantastische Mr. Fox so der offizielle deutsche Titel ist, wie schon desöfteren erwähnt, ziemlich weit vorne auf der Liste meiner heiß erwarteten Filme. Das liegt 1. daran, dass es ein Film von Wes Anderson ist, der mit Die Tiefseetaucher einen meiner Lieblingsfilme drehte (und dessen andere Filme auch sehr, sehr gut sind), 2. weil das ganze ein Stop-Motion-Film ist und ich diese Technik Filme zu machen liebe und 3. weil das ganze auf dem Buch des Kultautors Roald Dahl basiert. Der erste Trailer begeisterte mich schon voll und ganz. Der zweite Trailer ist dagegen weder gut zusammengeschnitten, noch hat er so eine gute musikalische Untermalung, zeigt aber ein paar neue Szenen:



Gleichzeitig wurde auch die deutsche Fassung des ersten Trailers veröffentlicht. Auf Deutsch gefällt mir das zwar nicht einmal halb so gut wie auf Englisch, aber da sich die Synchronisation eh noch ändern wird ist das ganze noch verschmerzbar.

Oktober oder "Ja, ich lebe noch"

Oktober - Da wird es herbstlich, kühler und mehr Vergleiche wollen mir jetzt auch nicht einfallen.

Oktober, dass bedeutet: Neuer Monat, neues Glück - Vor allem in Sachen Bloggen. Mit 20 Posts war der September der, an den Posts gemessen, zweitkleinste Monat, nach dem in dem ich mit dem ganzen Geschreibsel überhaupt angefangen habe. Irgendwie hatte ich letzten Monat weder richtig die Zeit, noch die Lust zu bloggen, auch wenn es einiges interessantes zu erzählen gab. Ab diesem Monat versuche ich aber echt mich anzustrengen und trotz neuer Schule und längerer Tage mehr zu bloggen, da mir das ganze ja eigentlich auch Spaß macht. Also auf in den neuen Monat!

Mittwoch, 23. September 2009

Nach dem ZDF dreht die FSK durch und Ich auch

Manchmal kann mich auch das aller unwichtigste Ding aufregen und diesmal ist es eine Freigabe der FSK. Es geht nicht einmal um einen Film, sondern nur um einen Trailer. Nämlich der Trailer zu Tim Burtons Alice im Wunderland. Der wurde ab 6 Jahren freigegeben. Bis hierhin ist ja noch alles schön, gut und normal nur der absolute Unsinn kommt noch:

Die FSK hat beschlossen, zu verbieten, dass der Trailer nicht an den gesetzlich geschützten "stillen Feiertagen" gezeigt wird. Dieses Schicksal erhielt zum Beispiel auch Crank 2 und andere Filme/Trailer/Sonstiges, "dem Charakter dieser Feiertage so sehr widersprechen, dass eine Verletzung des religiösen und sittlichen Empfindens zu befürchten ist" (Quelle: FSK.de).

Nur um das nochmal zu erläutern. Wir reden von diesem wunderbaren Trailer, der meiner Meinung nicht
"dem Charakter dieser Feiertage so sehr" widerspricht ",dass eine Verletzung des religiösen und sittlichen Empfindens zu befürchten ist":



Irgendwie erschließt sich mir diese Entscheidung absolut überhaupt gar nicht. Hat die FSK den gleichen Trailer, wie ich gesehen und wenn ja, was soll in diesem kann eineinhalbminütigem Video dem Charakter der Stillen Feiertage so sehr widersprechen, dass man ihn dort nicht zeigen darf. Dazu kann ich erstmal nur eines sagen:



Samstag, 19. September 2009

Das ZDF dreht durch

Wetten, dass..? läuft ja schon seit längerem nicht mehr so, wie es früher war, obwohl es meiner Meinung nach noch zu den besten deutschen TV-Formaten gehört. Doch in der nächsten Staffel wird sich aufgrund der Quoten eine weitere Blondine dazudrängen.

Wer das ist? Nunja: Für den Platz der zwieten Moderation, hat das ZDF wohl eine der größten Fernseherleichen ausgebuddelt, von der man eigentlich meinte, dass sie schon längst im ewigen Fernsehergrab läge: Michelle Hunziker - Als Co-Moderatorin für Gottschalk und um die Quoten anzukurbeln ... ... ... ...

Hallo? Hab ich irgendetwas verpasst, oder seit wann ist die Hunziker ein Quotenmagnet? Und irgendwie habe ich jetzt schon die leise Vorahnung, dass die Quoten mit Hunziker noch weiter sinken als zuvor. Das blödsinnigste des ganzen ist dann noch, dass Hunziker den Wttenkram übernehmen soll und mit den Kandidaten reden soll, während Gottschalk uneingeweiht bleibt und den Promipart des Ganzen übernimmt. Ach nein, das war noch gar nicht das katastrophalste: Laut Quotenmeter soll Hunziker auch noch einen zwei Jahres-Vertrag unterschrieben haben. Gut, von zwei Jahren Wetten, dass...? ist eh über die Hälfte Sommerpause, aber irgendwie will sich der Sinn nicht erschließen. Weiß überhaupt noch jemand wer das ist? Hat die in letzter Zeit bis auf komische Z-Promi-Dinner überhaupt nur irgendwas moderiert? Glauben die Herren beim ZDF, dass man jetzt aufspringt, alles stehe nund liegen lässt und ruft: "Wow, Michelle Hunziker macht jetzt bei Wetten dass...? mit. Das muss ich sehen!"

Wetten, dass...? hat immer von Gottschalks Art gelebt und deswegen immer die Form zwischen ernst zu nehmender Show, Spektakel und Blödsinn gehalten. Da hat eine längst vergessene, Banalität mit Akzent nichts zu suchen. Fertig aus. Auf Sendung gehen wird das ganze dann am 3. Oktober. Der 1. April wäre mir lieber gewesen.

Donnerstag, 17. September 2009

Immernoch keine Lust auf Küss den Frosch...?

Eigentlich ist es unvorstellbar, dass jemand keine Lust auf Küss den Frosch haben sollte (Außer natürlich, die, die mit Disney-Zeichentrickfilmen nichts anfangen können und die, die alles was ohne reale Menschen ist eh kindisch und unnütz finden - Schande über euch). Wer weder zur einen noch zur anderen Gruppe gehört und immernoch keine Lust auf den Film hat, der kann sich durch diese Preview vollgepackt mit Interviews. Konzeptbildern, Musik und Szenen aus dem Film eines besseren belehren lassen. Und der Rest kann sich das natürlich auch anschauen, immerhin macht dieses Video mehr Lust auf den Film als der komplette letzte Trailer:

Mittwoch, 16. September 2009

Neues Poster zur Weihnachtsgeschichte + Neuer Starttermin

Alle Welt fragt sich warum man diese olle Weihnachtsgeschichte eigentlich nochmal verfilmen muss, und ein Teil derer fragt sich dann auch noch, warum man das ganze im grässlichen Motion-Capture verfilmt. Ein ganz kleiner Rest freut sich aber dennoch auf den Film. Ich steh irgendwie in der Mitte und weiß nicht ob ich das ganze jetzt gut oder schlecht finden soll. Aber sagen kann man über die Animationen und den Film was man will, die bisherigen Poster sind einfach klasse. So auch das neuste, actionreiche Motiv, dass ich wirklich umwerfend toll finde:

Währendessen tat sich auch am deutschen Starttermin etwas. Nicht, dass der Film Mitte November nicht eh schon reichlich früh für einen Weihnachtsfilm kam, hat man ihn jetzt auch noch in die erste Novemberwoche vorverlegt. Der neue deutsche Start erfolgt nun am 5. November.

Dienstag, 15. September 2009

Toy Story 3 hat ein Poster:

Was soll man sagen: Es ist extrem einfach, aber auf irgend eine Weiße gefällts mir doch sehr gut. Vielleicht bin ich aber auch nur zu arg Pixar-Fanboy. Mehr gibts dazu auch nicht zu sagen. *

Bildquelle: LatinoReview.com

*Ich glaube das dürfte der neue Top-Anwärter auf den Preis "Kürzester Post aller Zeiten" sein :D

Mit Pete Docter und Jonas Rivera in der Videothek

Ein wirklich sehr, sehr interessantes als auch ungewöhnliches Feature präsentiert uns Moviepilot.de zum Deutschlandstart von Pixars Oben. Im knapp 10 Minuten langen Video laufen Regiesseur Pete Docter und Produzent Jonas Rivera durch eine Videothek und präsentieren Filme, die ihnen als Inspiration zu Oben dienten: Und da gehts von Dumbo über Fitzcaraldo bis zu About Schmidt. Unbedingt anschauen:

Interview Pixar Oben / UP - Filmcheck mit Pete Docter und Julian Rivera from moviepilot on Vimeo.

Ich werde Oben am Donnerstag auch noch einmal sehen (diesmal auch in 3D) und freue mich schon. Wer bis dahin noch meine Meinung zum Film lesen möchte kann das natürlich auch ton: Zur Oben-Review.

Sonntag, 13. September 2009

Der Trailer zu Zemeckis´ "Weihnachtsgeschichte" ist endlich online

Lange hat es gedauert bis der Trailer zu Robert Zemeckis´Motion Capture Umsetzung von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte seinen Weg ins Internet fand. Ich habe den Trailer schon bei Inglourious Basterds im Kino gesehen und fand ihn eigentlich in Ordnung. Wer sich nun aber ein eigenes Bild machen möchte kann das natürlich tun:



Unglaublicherweiße gefällt mir das doch außerordentlich gut. Die Optik macht was her, die Animationen sehen jetzt schon besser aus als die in Der Polarexpress und Beowulf zusammen (Wenn auch immernoch nicht wirklich gut) und irgendwie macht alles in allem doch einen ganz brauchbaren Eindruck, auch wenn mir das ganze zu sehr auf 3D-Effekthascherei aus ist.

Samstag, 12. September 2009

Pirates 4 hat einen offiziellen Titel!


Heute und Morgen findet ja die ultrageekige D23-Expo statt und dort wurden jetzt schon einige neue sachen (zum Teil auch vollkommen überraschend für mich) gezeigt und offoziell gemacht. So auch der Titel des vierten Films der Pirates of the Caribbean-Reihe.

Wie /Film meldet wird der vierte teil den Untertitel On Stranger Tides tragen, was übersetzt ungefähr so viel wie In fremden Gezeiten bedeutet. Das tolle am Titel ist, dass man jetzt wunderbar über die mögliche Story des Films spekulieren kann, da die Untertitel ja immer in etwa die Story des Films wiedergeben (The Curse of the Black Pearl, Dead Man´s Chest und At Worlds End). Was also könnt es mit den fremden Gezeiten auf sich haben? Etwa eine Zeitreise oder soll es einfach etwas mit den gezeiten Ebbe und Flut sein, was vielleicht wieder heißt, dass das ganze in fremden Ländern bzw. Gewässern spielt. Und so weiter.

Übrigens gibt es auch einen Piratenroman in Buchform, der nichts mit der Fluch der Karibik-Reihe zu tun hat, aber den selben Titel trägt (Also On Strangers Tide). Ob das Buch etwas mit dem Film zu tun hat weiß außerhalb Disneys wohl noch keiner, aber ich glaube nicht. Auf jeden Fall kann ich eines sicher sagen: Mir gefällt der Titel.

Donnerstag, 10. September 2009

News zu Cars 2, The Bear and the Bow und dem kommenden Winnie Puuh-Film

Cars 2 - "Endlich" mal wirklich gute Nachrichten

Unglaublich(e) viele Neuigkeiten heute zu den kommenden Disney Animations und Pixar-Filmen. Da Disney/Pixar heute eine Pressekonferenz in London veranstaltete gibt es, dank den Anwesenden von Empire Online, einiges zu erzählen.

Fangen wir an mit den Neuigkeiten zu Toy Story 3. Demnach wird Ex-Bond Timothy Dalton nämlich einen neuen Charakter im dritten Teil der Toy Story-Trilogie sprechen: Dieser wird ein Spielzeugigel mit dem Namen Mr. Prickelpants sein. Außerdem wurde ein neuer Clip präsentiert, der vorgestern auch schon bei den Filmfetspielen von venedig zu sehen war.

Außerdem wurde bekannt gegeben, dass Julie Walters (Molly Weasley in den Harry Potter-Filmen) die böse Hexe in Pixars erstem Märchen, The Bear and the Bow, sprechen wird. Neue Konzeptbilder zum Film, über den bisher noch unheimlich wenig bekannt ist, wurden auch gezeigt. Außerdem hies es, dass man eine starke Mutter/Tochter-beziehung einbaut.

Weiter geht es mit dem Plot von Cars 2, den man so wohl nie vorhergesehen hätte. Es wurde ja schon agekündigt, dass Cars 2 reichlich wenig mit dem Vorgänger zu tun haben wird und das wurde jetzt nochmals gefestigt: Wie man nämlich preisgab, wird es sich bei Cars 2 um nichts geringeres als einen "großen Agententhriller" handeln. Hallo? Cars 2 - Ein Agententhriller. Gehts noch cooler?

Ja, denn, wie schon angeküdnigt, wird Cars 2, der passenderweiße den Untertitel World Grandprix tragen soll, eine Reise rund um die Welt sein. So geht es zentral um ein Rennen in fünf verschiedenen Disziplinen, das Lightning McQueen und seine Freunde nach Tokyo, in den Schwarzwald, nach Italien, nach Paris und nach London (Yeah!!) führen. Währenddesen gerät Hook, anspielend auf Hitchcock, in einen Verwechslungsfall voller Geheimagenten.
Auch hier gibt es einen neuen Charakter: Nämlich den Aston Martin Finn McMissile, der wohl Agent sein wird.

Unglaublich ist es, dass mich diese Neuigkeit zum zweiten Cars so in Freude versetzt. Bisher hielt ich das ganze noch für unheimlich unnötig, aber jetzt bin ich wirklich sehr zuversichtlich, dass Cars 2 seinen Vorgänger um Längen schlagen kann. Ein Stolperstein könnte Cars 2 immernoch sein, aber durch diese, sich wirklich klasse anhörende Story bin ich sehr zuversichtlich.

Letztendlich gibt es noch eine weitere Neuigkeit: Nämlich zum neuen Kinoabenteuer von Winnie Puuh. Das ganze soll im Wasserfarbenlook daherkommen und fünf, bisher unverfilmte Geschichten aus den Romanen von A.A. Milne, was mich wirklich sehr freut.

Und was lernen wir aus all dem? Das Disney, und vor allem Pixar, immer wieder für eine positive Überraschung gut sind.

Mittwoch, 9. September 2009

Erste Bilder aus Sylvain Chomets "The Illusionist"

Kennt jemand den französischen Zeichentrickfilm Das große Rennen von Belleville? Nein? Dann Hopp, Hopp auf und unbedingt anschauen!

Das große Rennen von Belleville aus dem jahr 2003 ist, wie schon gesagt ein französischer Zeichentrickfilm aus dem Jahre 2003. Und wie die Meisten wissen, sind die Franzosen neben den Amerikanern die absoluten Meister in Sachen Animation. Das stellt Frankreich unter anderem mit diesem wunderbar skurillen und surrealen Film unter Beweiß, der vollkommen ohne Dialoge auskommt und 2004 für den Animationsoscar nominiert war und auch von einigen Pixargrößen sehr viel Lob eingeheimst hat.

Ich finde Das große Rennen von Belleville klasse, habe mich aber nie gefragt was der Regisseur, Sylvain Chomet, eigentlich so macht. Diese Antwort habe ich heute bekommen: Einen Film namens The Illusionist, der auf einem Drehbuch von Jaques Tati basiert und schon länger in Produktion sein muss. Zu diesem Film hat /Film nun die ersten Bilder veröffentlicht:

Stilistisch ist das schon extrem schön und die altmodischen Wasserfarbzeichnungen gefallen mir auch wesentlich besser, als zum Beispiel die digital gezeichneten Sachen. Und insgesamt scheint das wirklich etwas wunderschönes und weniger surreales wie bei Belleville zu sein. Gefällt mir wirklich ausgesprochen gut.

Im Film, der übrigens in Schottland spielt (daher wohl auch dieer düster, gemütliche Stil der Bilder) soll es um einen Bühnenentertainer gehen, der zu einer "ausserbendten Art" von Enterteinern gehört. Als sein "Donner" (keine Ahnung, wie ich das übersetzten soll) wird muss er in schäbigen Theatern und Garnetpartys auftreten bis er einen Fan kennenlernt, der sein Leben für immer verändert.

Ausschnitte des Films sind schon 2008 in Cannes gezeigt worden. Premiere soll er dieses Jahr auf dem Toronto Film Festival gezeigt werden. Über ein normales Realese-Datum ist dagegen noch nichts bekannt.

Neuer "The Princess and the Frog"-Trailer

Zum diesjährigen Weihnachtshighlight für alle Disney-Fans, The Princess and the Frog, oder zu Deutsch Küss den Frosch, wurde auf Yahoo ein neuer Trailer veröffentlicht:



Die Zusammenstellung der verschiedenen Szenen gefällt mir nicht wirklich und auch noch Furzwitze? Naja. Aber was ich da optisch, und vor allem musikalisch, sehe bzw. höre gefällt mir wirklich, sehr, sehr gut. Das der Film ein Reinfall wird halte ich langsam für mehr als ausgeschlossen.

Dienstag, 8. September 2009

Review: Oben

Zu Beginn: Eine kleine Retrospektive von 14 Jahren Pixar

10 - Das ist die Zahl an Filmen, die die Visionäre beim in Emmerville angesiedelten Animationsstudio Pixar vorweißen können. Mit nunmehr 10 Filmen in 14 Jahren haben die Kreativen bei Pixar nicht nur Trickfilmgeschichte, sondern auch Filmgeschichte geschrieben, was vor 14 Jahren noch jeder für unmöglich hielt, als der erste am computer animierte Spielfilm in die Kinos kam: Toy Story.

Als Toy Story in die Kinos kam war Pixar noch völlig unbekannt, Disney hatte ihre glorreichen Neunziger und viele hielten den Film wohl eher für ein bisschen Nerd-Spielerei von Computercracks. Doch trotzdem war der Film nicht unerfolgreich: Er wurde zum erfolgreichsten Film im Jahre 1995 und zu seiner Zeit der dritterfolgreichste Trickfilm nach Disneys Der König der Löwen und Aladdin. Toy Story wurde inzwischen auch in die Top 100 Liste, der besten Filme aller Zeiten des American Film Instituts aufgenommen, wo er auf Platz 99 rangiert - Immerhin noch vor Ben Hur.

Trotzdem halte ich Toy Story für gnadenlos überbewertet: Ich mag zwar die Charaktere und die Idee, doch irgendwie konnte ich mit dem Film und dessen Story immer recht wenig anfangen. Ein Grund, dass er neben Cars der Pixarfilm ist, den ich nicht regelmäßig mal anschaue. Der nächste Film den Pixar herausbrachte war Das große Krabbeln, der auf der Idee des japanischen Films Die Sieben Samurai basiert. Das große Krabbeln war mein persönlicher zweiter Kinofilm, der mir auch heute noch gefällt. Beinahe Zeitgleich mit Das große Krabbeln setzten sich die Pixarianer an das Sequel ihres Erstlingsfilms: Nämlich Toy Story 2, der ursprünglich nur auf DVD (bzw. damals noch VHS) veröffentlicht werden sollte, man aber in der Produktion entschied das ganze doch auf die Kinoleinwand zu bringen.

Doch erst mit ihrem vierten Film schaffte es Pixar nicht nur mich in ihren Bann zu schlagen, sondern auch vom Image "dieses Computerrickfilmstudio" wegzukommen und ihn die ganz große Liga der Hollywoodstudios aufzsteigen. Der Titel dieses 2002 veröffentlichten Films: Die Monster AG. Der Regisseur: Pete Docter, der als erstes Pixar-Mitgründer John Lasseter vom Regiestuhl ablöste. Ein Film, der nicht nur lustig, sondern auch herzerwärmend und äußerst kreativ war. Und von diesem Film an gehörte Pixar zur Königsklasse der Animationsstudios.

Diese Position wurde von nun an immer mehr verstärkt: Als nächstes mit Pixars bisher finaziell erfolgreichstem und wohl auch bekanntesten Films: Findet Nemo. Findet Nemo war das Regiedebut von Andrew Stanton, ein Pixarurgestein, der als zweiter Animator und neunter Mitarbeiter zum Studio kam, bei Toy Story Co-Regie führte und auch an allen vorhergegangenen Drehbüchern der Pixarfilme mitarbeitete. Mit Die Unglaublichen folgte das Pixar-Debut von Brad Bird, der zuvor bei den Simpsons arbeitete und den Film Der Gigant aus dem All drehte und mit seinem tiefgründigen und komplexen Superheldenactioner Neuland bei Pixar betrat (Es war, unter anderem, der erste Pixarfilm in denen Menschen starben und der erste mit einer PG-Freigabe in den USA). Doch irgendwann musste diese großartige Erfolgswelle ja mal einreisen: Und das tat sie mit Cars, der Regie-Rückkehr von John Lasseter, der weder finaziell noch kritisch besonders gut aufgenommen wurde und für mich Pixars schlechtesten Film darstellt.

Dieser Ausrutscher wurde aber durch die beiden folgenden Filme wieder in den Hintergrund gedrängt: Nämlich mit Brad Birds gemütlichem, detailreichen und frankophilen Ratatouille, der für 5 Oscars nominiert war, sowie Andrew Stantons düstere, dreckige und doch romantisch, liebevolle Zukunftsvison WALL•E, der die Krönung von Pixars bisherigen Filmen darstellte. Nach dem kollosal guten WALL•E konnte es ja eigentlich nur wieder steil bergab gehen, doch schon der Titel des nunmehr 10. Streichs des Studios, dass den computeranimierten Film erst möglich machte beweißt das Gegenteil:

Achtung! Die nun folgende Kritik enthällt zwar keine wirklichen Spoiler, aber ein paar Storydetails.

Die Grundstory, die sich hinter Oben verbirgt ist eigentlich recht einfach: Ein alter Mann verwirklicht seinen Lebenstraum und fliegt nach Südamerika, natürlich mit einem lustigen Sidekcik an seiner Seite (In diesem Fall Russel, der überdreht und übergewichtige Pfadfinder) dort trifft er auf einen Schurken. Punkt. Ungefähr das ist es auch, was der Trailer einem zeigt, der den Plotverlauf aber nur sehr leicht angeschnitten hat und dafür sorgt, dass einen die eigentliche Story überrascht. Sowieso gibt der Trailer nicht ganz das wieder, was den Film eigentlich ausmacht: Nämlich das er im Innern tieftraurig ist.

Der Film beginnt mit einer knapp 8 Minütigen Sequenz, die einmal das Leben von Hauptfigur Carl Fredicksen durchleuchtet: Vom Kindesalter bis zum jetzigen Zeitpunkt. Wie er seine Jugendliebe Ellie kennenlernt und sie später heiratet, wie beide Kinder bekommen wollen, aber niedergeschlagen feststellen, dass Ellie dazu nicht in der Lage ist und wie beide zusammen alt werden und ihrem Traum einmal nach Südamerika zu reisen nie verwirklichen können - Bis Ellie stirbt und Carl völlig allein zurückbleibt. Diese Szene geht kaum 10 Minuten und kommt vollkommen ohne Dialog aus ist aber gleichzeitig so schön wie traurig. Die Sequenz geht zu Herz und führt vielleicht auch manche zu Tränen und das vollkommen ohne Kitschig zu sein. Und: Sie übertrifft sogar noch die viel gelobten, ersten 30 Minuten aus WALL•E mit Leichtigkeit.

Nun wird Carl gezeigt, wie er heute lebt: Grießgrämig, allein und den alten Zeiten nachtrauernd, da er diese nicht loslassen kann, was teils daran liegt, dass sein Haus aufgrund von neuen Hochhäusern abgerissen und er in ein Altersheim verlagert werden soll. Doch Carl weigert sich strengstens das Traumhaus von ihm und Ellie einfach aufzugeben. Als er aber einem Bauarbeiter eine blutende (!) Kopfwunde zuführt muss er dem Bauherren kleinbeigeben -- Oder auch nicht, denn am nächsten tag erhebt sich sein Haus, an dem er unzählige Luftballons befestigt hat, in die Lüfte - Südamerika soll das Ziel sein.
Was mit einem kleinen Abgesang auf den "American Dream" endet ist der große Abenteueraspekt des Films, den man so ja schon im Trailer gezeigt hat. Und die Story, die nun beginnt könnte nicht besser sein: Carl und der unfrewillige Passagier Russel stoßen im südamerikanischen dschungel auf den exotischen Vogel Kevin und den schrulligen Hund Dug, der zu allem Überfluss auch noch durch ein hochtechnisiertes Halsband sprechen kann und auf den wahnsinnig gewordenen Forscher und Abenteurer Charles Muntz.

Ein ungewöhnliches Team

Doch der Film wäre kein Film von Pixar, wenn das alles nur in schönen Bildern und mit viel Action gezeigt werden würde. Nein, denn der Film nimmt sich, selbst dann als der Abenteuerplot schon am Rollen ist, immer noch Zeit für seine Charaktere, hat enorm viele ruhige und melancholische Szenen und vernachlässigt nie den Grund, warum Carl eigentlich nach Südamerika gekommen ist - Wegen Ellie. Es wäre aber auch kein Film von Pixar, wenn das ganze unheimlich trocken und zäh erzählt worden wäre und man am liebsten der Actionszene herbeisehnen würde. Das Gegenteil ist sogar der Fall, denn am Schluss meint man, dass der Film ruhig noch 30 Minuten länger hätte sein können. Das liegt zum Großteil auch wieder an den liebenswert, schrulligen Charakteren, die man einfach gern auf der Leinwand agieren sieht und die sich nahtlos in die Reihe der populären Pixarcharaktere wie Buzz, Woody oder WALL•E einreihen. Mit Dug, dem dicken knuffigen Golden Retriver haben die Macher Pete Docter und Bob Peterson (Der dem Hund im Original auch seine Stimme leiht) eine Figur kreirt, die selbst so ultrakultige Charaktere wie Mike und Sully aus der Monster AG oder Dorie aus Findet Nemo mit Leichtigkeit in die Tasche steckt. Das wirklich Wunderbare an Dug (und den anderen Hunden) ist dann, dass man nicht einfach nur einen sprechenden Hund hingestellt hat, sondern eine relativ plausible und vor allem originlle Idee hatte, um Dug sprechen zu lassen. Ein weiteres Beispiel für den unerschöpflich wirkenden Ideenreichtum Pixars.

Das tolle an all den Charakteren ist, dass sie durchweg interessant und kreativ bleiben und einem ans herz wachsen obwohl sie "nur" animiert sind. Allein das Gespann Carl/Russel/Dug/Kevin hat man so noch nie gesehen - Und einen alten Mann zum Actionhelden zu Machen ist sowieso das Tollste an der ganzen Geschichte. Dazu kommt dann noch, dass man sich, wie schon oben gesagt, wirklich Zeit für die Figuren nimmt und aus Russel und vor allem Carl nicht nur ungewöhnliche, sondern auch (mal mehr mal weniger) tiefgründige Helden macht, mit denen man mitfühlen kann. Der bessesene "Captain Ahab"-Charakter Charles Muntz, der wohl als Spiegelbild Carls konzipiert wurde rundet das extravagant, exzellente Ensemble (Ja, ich mag Alliterationen) dann noch ab.

Dass, das ganze nie langweilig wird liegt dann zum anderen auch noch an dem wirklich gelungenen Humor, der sich ziemlich schwer beschreiben lässt. Oben bietet keine wilde Mixtur aus Anarcho- und ruhigem Humor, wie in den Filmen von Brad Bird und keinen altmodische Stummfilm-Slapstick wie in WALL•E. Am ehesten lässt sich der Humor mit Toy Story oder Findet Nemo vergleichen, da er sehr Charakterbezogen ist und meistens durch die verschiedenen charakteristischen Eigenschaften der Figuren herauskommt: Sei es die Überdrehtheit von Russel, die Grießgrämigkeit von Carl oder die treudoof, putzigen sachen bei Dug und Kevin. Hin und wieder gibt es natürlich auch etwas Klamauk und Slapstick - das ist aber wirklich rar gesäht.

Eine melancholische und traurige, aber doch heitere und abenteuerliche Reise!

Auch wenn insgesamt ordentlich Humor vorhanden ist, sollte man kein großartiges Gagfeuerwerk erwarten und sioch auch auf viele melancholische, ruhige und traurige Szenen einstellen, die aber wirklich extrem gut in den Film und den Abenteuerplot integriert wurden und niemals überflüssig oder störend erscheinen - Sie sind nämlich der eigentliche Motor des Films, der die Story und die Charakterentwicklung fördert.
Auch auf viel Action muss man verzichten, auch wenn man Oben als actionreichsten Pixarfilm nach Die Unglaublichen einordnen kann. Wirklich actionreich wird es aber nur kurz in der Mitte und etwas mehr gegen Ende im rasanten Showdown. Schade ist, dass diese Actionszenen aber nie wirklich großartig wirken und in Sachen Rasanz nicht mit den Unglaublichen mithalten kann. Ein kleiner Augenschmaus ist das Finale aber schon geworden. - Natürlich könnte jetzt die Frage aufkommen: "Kein Gagfeuerwerk, wenig Action - Was hat der Film denn dann?" - "Die Mischung machts!" wäre die passende Antwort. Ruhige und leise Szenen dominieren den Film, später dann auch immer mehr Humor und gegen Ende dann die Action verpackt in einer abenteuerlichen und unkonventionellen Story: Eine Abenteuertragikomöide sozusagen - Und eine ganz wunderbare, mal so nebenbei.

Musikalisch untermalt wird dieser liebevoll gemachte Genremix vom Soundtrack von Michael Giacchino, der sich auch schon für die Scores von Die Unglaublichen und Ratatouille verantwortlich zeigte und für letzteren auch eien Oscarnominierung einsackte. Wie schon bei seinen vorherigen Pixarscores setzt Giacchino hier auch mal wieder auf eins: Old-School. Elektronische oder moderne Klänge sind gar nicht herauszuhören und insgesamt ist das ganze wunderbar altmodisch mit vielen Bläsereinlagen und biette einen tollen Gegenpol zum futuristischen WALL•E-Soundtrack von Thomas Newman und diesen auch übertrifft (Aber dann auch wieder nicht ganz so genial ist wie der von Rataotuille).
Das wirklich tolle an der Musik ist dann noch, dass sie den Film stilistisch perfekt wiederspiegelt: Nämlich mit der ganz klaren Orientierung an Cartoons aus den 30er und 40er Jahren. Der einzige, kleine, Nachteil von Giacchinos Musik ist, dass sie im Gegensatz zu Die Unglaublichen, Ratatouille oder auch Star Trek, um mal ein neueres und nicht mit Pixar in Verbindung stehendes Beispiel zu haben (:D), bei den actionreicheren Stücken etwas lieblos komponiert klingt, was aber durch den wirklich schwer genialen Rest und das Ohrwurm-Main Theme wieder wet gemacht wird.

Der wohl letzte Punkt, auf den man eingehen sollte ist die stilistische Präsentation von Oben, die man wohl recht wenig mit den anderen Filmen von Pixar vergleichen kann. Es gibt zum Beispiel keinen völligen Cartoon-Style wie bei den Unglaublichen oder Die Monster AG, aber auch keinen puren Photorealismus wie bei WALL•E. Oben ist eher eine Mischung aus beidem: Während die meisten Charaktere völlige Karikaturen sind und durch geometrische Formen inspiriert sind (Carl ist ein Rechteck, Russel und Dug Ovale und Kevin ein Dreieck) sind die malerischen Landschaften absolut realistisch gehalten und mit das ganz große Highlight des Films (was sich vor allem in den Flug-Und dschungelszenen wiederspiegelt) sind und Pixars künstlerische als auch technische Perfektion mal wieder aussagekräftig unter Beweiß stellt. Auch die, wieder realistisch gehaltenere, Hundearmee ist ein technisches, optisches und kreatives Highlight des Films, das sich so wirklich gut sehen lassen kann.

"Ich habe den Film zwar gerade erst gesehen, habe ihn aber jetzt schon unheimlich lieb!"

Schlussendlich drängt sich ein Vergleich mit den vorhergegangenen Pixarfilmen, insbesondere natürlich WALL•E, auf. darauf gibt es aber auch eine ganz klare Antwort: Nein, Oben ist nicht so gut wie Andrew Stantons düster, romantisches Kinohighlight WALL•E, er ist auch nicht so gut wie Brad Birds gemütliche Liebeserklärung an das Kochen, Ratatouille, aber er stellt auch überhaupt keinen Dämpfer wie Cars dar. Oben ist nicht gänzlich perfekt, aber seine unzähligen positiven Aspekte, die ganz klar überwiegen machen den Film zu einem der besten, als auch reifsten Filme, die Pixar jeh gemacht hat. Deshalb kann man eigentlich nur apllaudieren und sagen: "Hut ab, Pixar ihr habt es mal wieder geschafft!".

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