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Donnerstag, 9. April 2009

Fringe - Leonard Nimoy dabei

Fringe ist die neue Serie von Lost-Schöpfer JJ Abrams, der drehte auch den neuen Star Trek. Fringe läuft derzeit auf Pro7 und nimmt schon dieses typische Lost-Muster an: Dauern Cliffhanger und Verschwörungen, sodass man nie die nächste Folge abwarten kann. Teil dieser Mytserien ist der alte Kollge von Professor Walter Bishop, William Bell, der Gründer der wichtigen Einrichtung Massive Dynamics, im Stafelfinale der zweiten Staffel, die gerade in den USA läuft wird dieser das erste mal auftauchen:

Und verkörpert wird Bell von niemand geringerem als Sci-Fi-Legende Leonard Nimoy. Das berichtet Entertainment Weekly. Nimoy ist ein Kultdarsteller und durch seine Rolle als Spock in der alten Star Trek-Serie bekannt geworden. Schade das man in Deutschland wohl noch länger auf die zwiete Staffel warten darf (Was klar ist, wenn die erste gerade erst angelaufen ist)

Dienstag, 17. März 2009

Fringe - Flug 627

Nach mehreren Wochen Die Simpsons in der PrimeTime kam ein neues Serienformat nach ProSieben: OK so neu dann auch wieder nicht, denn der Münchner Sender kehrte zum flachgelegten Mystery Montag zurück, der sich jetzt zwar nicht mehr Mystery Montag nennt, aber im Prinzip ist es immer noch der Mystery Montag mit Lost und Fringe, ab nächste Woche kommt zusätzlich noch die dritte Staffel der sehr *hust*trashigen*hust* Serie Primeval. Gleichzeitig ist auch die Idee hinter Fringe nicht die allerneueste, da sie leicht an Akte X erinnert, aber auch nur leicht.

Fringe ist eine Serie erdacht von J.J. Abrams (Mission: Impossible III, das neue Star Trek-Remake), Alex Kurtzman und Roberto Orci. Ersterer ist schon für die Serienerfolge Alias - Die Agentin und Lost verantwortlich. Doch schafft es auch Fringe in solch große Fußstapfen zu treten? Ja.

Die Fringe-Trailer erledigten schon ihren ersten Dienst bei mir und der Pilot den letztendlich wichtigen: ich bin rundum begeistert und freue mich jetzt schon auf die nächste Folge. Im Pilot Flug 627 geht es um einen Fall um ein abgestürtztes Flugzeug. Es schien so, dass bei diesem Flug ein terroristischer Akt stattgefunden hätte, da alle Passagiere inklusive der Piloten durch eine Substanz geschmolzen sind. Die FBI-Agenten Olivia Dunham und ihr Freund John Scott nehmen sich des Falls an. Letzterer wird bei einer explosion auch mit dem Gift infiziert und beginnt langsam zu schmelzen. Olivia Dunham sucht Hilfe beim Professoren Dr. Walter Bishop, der in einer Nervenklinik sitzt. Mithilfe dessen Sohnes Peter Bishop befreit sich Walter Bishop und zusammen wollen sie nicht nur das langsame Schmelzen von Scott verhindern, sondern auch rauskriegen wer hinter dem Anschlag steckt...

Der Grundliegende Unterschied zwischen Fringe und Akte X ist, dass Fringe (zumindest bisher noch) auf dem Boden bleibt wogegen Akte X ja auf außerirdische Verschwörungen und die typischen "Freak of the Week"-Episoden baut. In dieser Pilotfolge steckt ja auch keine außerirdische Kraft, sondern nur ein bestimmter Stoff dahinter. Gleichzeitig werden aber auch Sci-Fi-Elemente eingebaut, die sich im Laufe der Episoden ruhig noch steigern können. Sei es Kommunikation mit Toten/im Koma liegenden oder ein Roboterarm.
Story sowie technisch gesehen kann sich Fringe auch blicken lassen: Eine tolle, mysteriöse Story, die interessiert, sehr gute und sympthische Schauspieler, eine perfkte Inszenierung, die den meisten TV-Serien leider fehlt und ein schön anzuhörender Score von Michael Giacchino. Effekte, Sets und Make-Up sind für eine Serie auch überdurchschnittlich gut, was sich im Pilot vor allem bei den schmelzenden Menschen zeigt.

Trotz der zum teil eben sehr trashigen Elemente wie Telekinese, Roboterarme oder geheimen Behöreden innerhalb des FBI, die sich auf mysteriöse Fälle spezalisiert (Genannt "Das Schema") weiß die Serie doch spannend, glaubhaft und stylisch zu sein. Vor allem letzteres zeigt sich in der perfekten Einbettung der Schauplatz-namen, die Fringe so ein markantes Element geben. ich persönlich würde die Serie (auch wenn ich bisher nur den Pilot gesehen habe) erstmal in das genre des Spy-Fi engliedern (Bekannte Vertreter sind zum Beispiel Mit Schirm Charme und Melone sowie die Disney-Zeichentrickserie Kim Possible). Ich freue mich schon auf die nächste Folge und hoffe das die Serie das ehr hohe Niveau ihres Piloten hält.

KJM hat was gegen ProSiebens Werbung

Zumindest eine ganz spezielle: Wie Schnittberichte.com meldet hat ein Fake-Trailer zur neuen Serie Fringe von Lost-Schöpfer J.J. Abrams bei der Komission für Jugendmedienschutz für Kopfschütteln gesortg, was bei mir wieder für Kopfschütteln sorgt.

Bei Schlag den Star strahlte der Münchner Sender nämlich eine Sonder-Ausgabe ihrer Nachrichtensendung Newstime aus: Hier wurde über einen Fall in den USA berichtet, bei der Geburt wächst das Kind zu einem erwachsenen Mann an. Man benutze eine kurze und sehr schnell geschnitte Szenen unter dem Vorwand eines Amatuer-Videos.

Diese Minute sorgte für Entrüstung: Die blutigen Bilder schockierten, gerade im Zusammenhang mit dem Amoklauf in Winnenden (Häh? Da verstehe ich den Zusammenhang nicht). So eine Werbe-Kampagne sei geschmacklos (warum das denn?). Außerdem kamen zweifel ander Seriösität von ProSieben Newstime auf (Die habe ich eh schon immer ^^). Das soll jetzt Folgen für den Sender haben, die KJM wird ein Verfahren gegen den Sender einleiten: Es solll geprüft werden ob Kinder vom Trailer beinträchtig worden sind, da man ihn auch während den Simpsons austrahlte (Die Simpsons ist natürlich auch so eine kinderfreundliche Serie).

Man in welchem Zeitalter leben wir eigentlich? Das letzte mal als soetwas so schokiert hatte war als man das Hörspiel von krieg der Welten für eine Nachrcihtensendung hielt und ganz USA Angst vor der drohenden Alieninvasion hatte, und das ist schon über 100 Jahre her. Wenn es Sommer wäre könnte man glauben, dass die Leute vom KJM gerade ins Sommerloch gefallen sind.



Den Fringe-Pilot fand ich übrigens großartig (Review folgt)