Nach längerer Blogabstinenz, in der ich einiges zu bloggen verpasst habe, wie zum Beispiel einen neuen Trailer von Toy Story 3, ein neues Poster zu Alice im Wunderland und einiges and neuen Tim Burton-MoMA-Neuigkeiten gibt es nun endlich wieder einen Post. Wie ich gestern nämlich erst herausgefunen habe wird am 3.Dezember (Also kommenden Donnerstag) der neue Muppet-Film, der letztes Jahr fürs Fernsehen prdouziert wurde auf DVD herauskommen und sich wieder um Weihnachten dreht.
In Die Muppets - Briefe an den Weihnachtsmann geht es darum, dass Gonzo vergisst die Briefe an den Weihnachtsmann zu verschicken und daraufhin Kermit und die anderen Muppets um Hilfe bittet. Also wollen sie einfach alle zusammen zum Nordpol reisen um die Briefe persönlich abzugeben. Die Story gefällt schonmal und auch erste Ausschnitte sehen sehr passabel aus. Hinter der Kamera sitzt zum dritten Mal in Folge Kirk Thatcher, der zwar schon Die Muppets - Der Zauberer von Oz verbrach, dafür aber schon länger bei den Muppets ist und auch am konganialen Drehbuch zur Muppet-Version der Schatzinsel mitarbeitete. Außerdem gibt es mit Uma Thruman, Whoopie Goldberg, Richard Griffiths und Nathan Lane prominente Unterstützung die, im Gegensatz zu Studio DC, völlig ohne nervige Disney Channel-"Stars" auskommt. Einen Zweifelpunkt gibt es aber leider noch. Wie schon bei all den letzten Muppet-TV-Filmen könnte es sein, dass man nicht auf die bekannte Synchro aus de 90ern zurückgreift, sondern wieder einmal völlig unpassende und neue Synchronstimmen wählt. Auf Gonzo mit der Stimme von Moe kann ich nämlich nach wie vor sehr gut verzichten. Trotzdem freut es mich mal wieder etwas in Filmform von den Muppts zu hören.
Es müsste Anfang des Jahres gewesen sein, als ich von dieser unglaublich geekigen Collectors Edition der Harry Potter 1-6-Blu-rays gehört habe, wenn auch damals nur in französischen Gefilden. Nun eben habe ich herausgefunden, dass man auch in Deutschland dieses Prachtstück erwerben kann:
Das ganze enthält alle bisher erschienen Filme (Inklusive dem Halbblutprinzen) auf Blu-ray und letzteren wohl als Doppel-Disc, da da sganze als 7-Disc-Ding angekündigt wird. Das Tolle daran: Es ist noch Platz für zwei weitere Discs, die dann mit Erscheinen der Heiligtümer des Todes ausgefüllt werden dürfen. Das Schlechte: Ich habe weder einen Blu-ray-Player noch so viel Geld übrig um mir das zu kaufen. Der Preis liegt nämlich bei 316€ (Einmal Mitleid bitte).
The Haunted World of El Superbeasto entspringt dem Hirn von Rob Zombie, ehemaliger Metaller und Regisseur von Filmen wie zum Beispiel Haus der 1000 Leichen. Zusammen mit Mr. Lawrence, einem der kreativen Köpfe hinter der Zeichentrick-Kultserie Spongebob Schwammkopf sowie einem prominenten Voicecast verfilmt er seinen eigenen Comic in Zeichentrick, der im Herbst diesen jahres seine Premiere auf DVD feiern wird. Und so schwer ich mich mit Zombies Realfilmen tu, so gefällt mir dieser R-Geratede Einblick in diesen anarchischen Zeichentrickspaß, der bisher wirklich gut aussieht. Hier der Trailer:
Eigentlich, wollte ich das ja schon gestern machen, bin aber nicht mehr dazu gekommen: Die wichtigsten News der letzten zwei Wochen kurz und knapp nachzuholen. Kurznewsform halt.
Neuer Regisseur für PotC 4: Variety-Blogger Mike Fleming sagt, dass Disney einen neuen Kandidaten für den Regieposten des vierten Pirates-Films hätte: Rob Marshall, der dem normalen Kinogänger reichlihc unbekannt sein dürfte, allen anderen aber durch Chicago, Die Geisha oder den kommenden Nine aufgefallen sein dürfte. Falls es stimmen sollte, wäre das eine ungewöhnliche Entscheidung, würde aber zeigen, dass man sich wirklich Gedanken gemacht hat und nicht einfach irgendwen genommen hat, der das Franchise weiterführt.
Alice im Wunderland - Der deutsche Trailer: Genau der gleiche wie der britische. David nathan synchronisiert Depp und gelungen ist es auch.
Noch mehr Alice: In Verbindung mit dem Film werden zwei Bücher erscheinen: Einmal der Roman zum Film von T.T. Sutherland (Was ich reichlich merkwürdig finde, da es ja scon auf einem Roman basiert. Normalerweiße kommt da einfach der Vorlage bildende Roman nochmal raus) und, was noch viel wichtiger ist, ein "Visual Companion" zum Film, der von Mark Salisbury verfasst wurde. Der war auch schon für die Making of/Art of-Bücher zu Planet der Affen, Corpse Bride und Sweeney Todd verantwortlich sowie das Buch Burton on Burton. Der Roman wird am 2. Februar 2010 erscheinen, der Visual Companion am 2. Mäez.
Neuer Trailer zu Wo die wilden Kerle wohnen: Wo die wilden Kerle wohnen von Spike Jonze ist in meiner Liste der von mir am meisten erwartetsten Filmen auf Platz 8 - und der neue Trailer unterstreicht nochmal, dass man hier einen außergewöhnlichen, wunderschönen und fantasievollen Film erwarten kann. Ein Anzeichen, dass der Film schlecht werden könnte gibts ja eigentlich noch gar nicht:
Der Trailerwahnsinn geht weiter mit dem wunderhaften Dr. Parnassus: Endlich! Der Trailer zu Terry Gilliams verschrobenem Fantasyfilm The Imaginarium of Dr. Parnassus mit Heath Ledger, Johnny Depp, Collin Farrel und Jude Law ist erschienen. Und der gibt einem zum ersten Mal einen richtigen Einblick in den Film, was man von den Bilder überhaupt nicht sagen konnte. Visuell absolut brilliant. Einfach anschauen:
Machete hat seinen Cast: Man mag es kaum glauben, aber Robert Rodriguez´ Verfilmung seines eigenen Grindhouse-Faketrailers, den man jetzt eigentlich gar nicht mehr als Faketrailer bezeichnen kann, Machete, nimmt wirklich klare Formen an. Zu Hauptdarsteller Danny Trejo gesellen sich nun Oscarpresiträger Robert deNiro (!), Jessica Alba, Steven Seagal, Lindsay Lohan, Michelle Rodriguez, Cheech Martin (Aus den Cheech & Chong-Filmen), Miami Vice-Star Don Johnson und Jeff Fahey (Planet Terror). Merkwürdig, oder?
Ron Clements & John Musker über Disneys Rückkehr zum Zeichentrick: Auf Collider gibt es ein reichlich interessantes, knapp 10 minütiges Interview mit den Regisseuren von The Princess and the Frog. Wer will kann ja mal reinschauen:
The Whole Bloody Affair ist - fertig?!: Es reicht nicht nur, dass es Robert Rodriguez tatsächlich zu Stande bringt einen seiner 50 mal angekündigten und wieder abgeblasenen Projekten zu drehen. Nein, denn Quentin Tarantino, der schon Ewigkeiten über Kill Bill - The Whole Bloody Affair spricht, aber nie irgendwas offizielles ankündigt, sagte nun gegenüber Sci-Fi-Wire, dass man das neue Animekapitel schon fertig hätte und man nur nochmal "drüber gehen" müsse. ich bin erstaunt und erfreut Mr. Tarantino.
Zur Abwechslung mal ein Trailer: The Lovely Bones:The Lovely Bones, oder In meinem Himmel, so der deutsche Titel ist der neue Film vom Herr der Ringe Peter Jackson. Im Gegensatz zu seinen letzten Filmen gehts da aber nicht um Monster oder Schlachten, sondern um ein Mädchen, dass nachdem sie umgebracht wird vom Himmel aus ihre Familie betrachtet - und ihren Mörder. Der Trailer sieht unglaublich gut aus - auch wenn er für mich etwas zu viel zeigt:
Drei 9-Interviews: Zum Schluss gibt es noch drei Video-Interviews zum Film 9. Einmal mit Sprechrollenhauptdarsteller Elijah Wood, einmal mit Regisseur Shane Acker und einmal mit produzent Tim Burton, der hier endlich mal wieder was zu Frankenweenie sagt. Wirklich sehr interessant, also unbedingt mal reinschauen.
Das müsste jetzt eigentlich einen kleinen Überblick geben, was in den letzten zwei Wochen so passiert ist. Natürlich gibt es noch einige Sachen, aber die, die ich für wichtig erachtet habe waren drin.
Und noch eine gute nachricht diesen Abend. Der Horrorfilm Trick ´r Treat wird im Oktober auch in Deutschland auf DVD zu haben sein. Das Tolle daran ist, dass man den Film hierzulande sogar zwei Wochen früher auf DVD bekommt als in den USA - Nämlich am 16. Oktober 2009, wie Cinefacts berichtet.
Im Film, der in mehrere Episoden eingeteilt ist geht es um mehrere merkwürdige Geschenisse an Halloween: Ein alter Mann bekommt Besuch von einem Dämon, ein paar Jugendliche vollführen ein Ritual auf einem Friedhof, ein Mädchen geht als Mutprobe durch einen Wald. Es gibt Serienkiller, Zombies, Vampire und Werwölfe - und lustig solls auch werden. Verwundert bin ich aber von der Freigabe ab 18. Laut einigen Stimmen, die ich gehört habe, solle der Film locker mit einer Freigabe ab 16 durchkommen, aber wen interessiert das. War da noch was? genau, zwei Sachen: Erstens: Die reichlich spärlichen Extras bestehen nur aus einer Doku, erweiterten Szenen und einem Kurzfilm. zweitens: Hier nochmal der stimmungsvolle und coole Trailer zum Film:
Manchmal ist es einfach unglaublich, was einem für Mist vorgesetzt wird, der so übertrieben grausig ist, dass man es kaum in Worte fassen kann. So auch dieser vielversprechende Animationsfilm aus dem Hause ..., naja mir ist der Name entfallen, an dem sogar ehemalige Disney und Dreamworks-Leute mitgearbietet haben. Macht euch gefasst auf: The Prodigy:
Na? Traumatisiert? Wütend? Schallend lachend? Ein Wechselbad der Gefühle nur durch diesen Trailer. Unglaublich ... und so unglaublich mies, dass ich kaum glauben kann, dass das hier wirklich ein Film ist. Da fehlen mir die Worte und verlinke deshalb: Mehr Infos auf CartoonBrew.
Die kongeniale Comicverfilmung Watchmen, die im Febraur im Kino zu sehen war, hatte ja schon als Kinofassung eine beachtliche Länge von knapp 170 Minuten. Trotzdem wurden viele Szenen aus der Graphic Novel weggelassen. Einige dieser Szenen finden aber wieder einen Weg in den Film: Nämlich in Form des Directos Cuts, der leider nur in den USA veröffentlicht wird. Trotzdem präsentiere ich eine aus der Kinofassung herausgeschnitene Szene, die den Tod von Hollis Mason zeigt. Immerhin kann man sich ja auch die Code 1 DVD holen, sofern man einen Codefree-DVD-Player hat (So wie ich):
Wunderbar gefilmte und liebevoll isnzenierte Szene, die zwar wirklich nicht weiter wichtig für das eigentliche Filmverständis ist, aber wirklich klasse ist. Man sieht anfangs auch etwas vom Comicleser, der mir in der Kinofassung durch das komplette weglassen etwas fehlte. Ob ich mir den US-Directors Cut hole weiß ich noch nicht. Wer noch etwas mehr über den Film lesen möchte, kann sich auch gern meine ausführliche Review durchlesen, die aber spoilert.
Da ich heute Transformers - Die Rache im Kino über mich ergehen lasse, habe ich mir gestern noch einmal den ersten Teil aus der Bibliothek ausgeliehen um mir den nochmal anzuschauen, da ich so gut wie nichts mehr in Erinnernung habe. In "Kurz angerissen" wird es nun eine Mini-Review geben, in der ich in ein par Sätzen kläre, was mir gefallen hat und was nicht:
Seit Jahrhunderten herrscht krieg zwischen den Aliengruppen Autobots (Die Guten) und Decepticons (die Schurken): Schuld am krieg ist der Allspark, ein übermächtiger Würfel. Als die Robotergruppen auf die Koordinaten des Würfles (Die sich auf der Erde befinden) aufmerksam werden, ist nun die Erde der Mittelpunkt des Krieges gworden. da wieder mittendrin ist Sam Witwicky, dessen neues Auto sich als Autobot-Kampfroboter Bumblebee herausstellt. Und so weiter und so fort.
Transformers ist nur ein extrem durchschnittlicher Film:
Action ist irgendwie viel zu wenig drin. ich meine: Hallo! Das ist eine Verfilmung von Kinderspielzeug von Michael `Fuckin´ Bay, da möchte ich Actionexzesse bis zum Abwinken sehen und die gab es leider gar nicht. Bis auf die letzten zwanzig Minuten war die Action sehr rar gesät.
Ich hätte nichts gegen die wenige Action gehabt, wenn es in den ruhigen Szenen Charakterentwicklung, gute und spaßige Dialoge und etwas tempo gegeben hätte, so wie in den Pirates-Filmen oder Iron Man: Aber das gabs nicht. Anstatt dessen präsentierte Bay die peinlichsten Witze aller Zeiten, belangloses Gequatsche und viel Schwachsinn, den man getrost weglassen hätte können.
Stichwort Humor: ich habe nichts gegen Humor in Blockbustern, und schon gar nicht in Transformers, aber das was hier gezeigt wird ist auf aller unterstem tennie-Niveau und passt höchstens in die vierundreisigste American Pie-DVD-Fortsetzung. Einzig der Vater von Hauptfigur Sam hat mich hin und wieder zum Schmunzeln gebracht.
Am Schluss bleibt bei den actionarmen Szenen nur eins: Langeweile.
Wären dann nicht die astreinen Ation-Sequenzen, die wahnsinnig guten Effekte und der anspruchslose, aber hörenswerte Score von Steve Jablonsky gewesen, könnte man den Film als totalen Vollmist bezeichnen.
Ich hoffe der zweite Teil legt Actionmäßig noch was drauf und auch etwas mehr Charaktertiefe und weniger platter Humor würden dem Film gut tun. Laut den ersten Kritiken kann man die letzten beiden Punkte aber vollkommen vergessen.
Ästhetik (gr. aísthesis: Wahrnehmung) war bis zum 19. Jahrhundert vor allem die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und Harmonie in der Natur und Kunst. Alltagssprachlich wird der Ausdruck ästhetisch heute meist als Synonym für schön, geschmackvoll oder ansprechend verwendet.
Und da ist sie wieder, die Ästethik:
Wunderbar wie dieses knallige rosa und das blau harmonieren... Auf den Film freue ich mich übrigens, basiert auf einem Roman von Chuck Pahlaniuk, der auch schon für Romane wie Fight Club, Flug 2039 oder Die Kollonie verantwortlich ist - krank, aber genial.
Gestern habe ich mal wieder WALL•E geschaut. Und ich finde den Film von mal zu mal besser. Da mir meine alte Kritik nicht gefällt, die ich nach dem Kinobesuch geschrieben hatte gibt es nun eine neue zu WALL•E, dem besten Pixarfilm bisher:
WALL•E ist und bleibt der, meiner Meinung nach beste Film, den die Pixar Animation Studios jemals auf die beine gestellt haben. Tolle Technik, tolle Story, tolle Charaktere. Man merkt wie viel Herzblut und Liebe in diesem Projekt steckt. Eigentlich sind Filme, die schon ewig in Produktion sind eher Enttäuschungen, da man sich zu viel Erwartet hat (Ich hoffe, dass Avatar dieses Schicksal nicht teilt). Aber WALL•E, der schon seit dem Kinostart von Toy Sory aus dem Jahr 1995 geplant ist macht alles richtig.
WALL•E ist für mich einfach ganz großes Kino:
Die Story ist einfach perfekt: Ein kleiner Müllroboter, der ganz allein auf der Erde ist, da die Menschen diese vermüllt und verlassen haben. Eines tages kommt der hochtechnologische Aplle-Roboter EVE und WALL•E verliebt sich sofort. Durch einige Umstände fliegt WALL•E mit EVE dann ins Weltraum, wo ein riesiges Raumschiff auf sie wartet: Voll mit den mittlerweile fett gewordenen Menschen und so weiter. Eine futuristische, als auch erschreckend realitätsnahe Geschichte, die leicht und kindgerecht verpackt wurde, und auch mehrere Komponenten mischt: Romantik, Action, Humor.
Fangen wir an mit dem Humor: Der lockter die düstere Grundstimmung des Films auf, ist aber nie zu aufdringlich: Es gibt viel Slapstick-Humor (Da Wortwitz wohl schwer machbar war), der wirkt aber nie fehlplatziert. Der ist dann auch noch so leicht dargestellt, das es wirklich Spaß macht (Als Beispiel, die Szene in der WALL•E den Boden im Raumschiff absichtlich verschmutzt): Wer hier keinen Humor findet, hat wohl selber einen ziemlich komischen. Ja, der Film hat keine Hammerwitze und keine Gakanone wie in Findet Nemo, aber das muss er auch gar nicht: Ein Animationsfilm muss nicht zwingend Gags am laufenden Band bieten, das sind Vorurteile gegenüber animierten Filmen, die ich nicht ausstehen kann. Darüber hinaus ist WALL•E lustig, es gibt nur keine Lachsalven, die hier auch vollkomen fehl am Platz wären.Der Humor erinnert, wie der ganze Film an die Stummfilme aus den 30ern, an die er ja auch angelehnt ist.
Sehr gut ist auch die Erzählweiße des Films: Der eigentliche Grund, warum die Menschen ins All flogen, wann sie wieder zurück kommen sollten und warum aus einer 5 Jahres- eine 700 Jahres Kreuzfahrt wurde, wird erst Stück für Stück offenbahrt: Sieht man den Film zum ersten mal, hat man eigentlich erst nach 45 Minuten einen Einblick in das Geschehen und eine, von mehreren, Antworten auf obige Fragen. Die 45 Minuten davor sieht man WALL•E die Erde aufräumen. Die Kamera fährt über die verlassenen, düstere und dreckige Erde, die Müllberge, die Höher sind als Häuser, die kaputten Städte, die vielen Buy N Large-Werbungen und die Wüsten, im Hintergrund der tolle Score von Thomas Newman und man denkt sich:
"Wow!"
"Es ist schon toll, dass Pixar es schafft so ein ernstes Szenario zu behandeln. Vergleich das mal mit Madagscar 2. Hi-hi, Ho-Ho!"
Als WALL•E dann EVE kennenlernt kommt der Romantik-Part dazu, der besser, unkitschiger und schöner nicht inszeniert sein könnte und wohl allen Love-Storys in den letzten Dutzend RomComs überlegen ist. EVE und WALL•E sind aber auch ein so ein drolliges Paar, dass man gleich zum Shipper (Shipper (von eng. relationship abgeleitet, dt. Beziehung) sind Menschen, die sich emotional engagieren, während sie die Entwicklung von Liebesbeziehungen in einem Roman, einer Fernsehserie oder einer sonstigen fiktiven Erzählung verfolgen; Anm. der Redaktion) wird und beiden wünscht, dass sie einfach zusammenkommen müssen. Hach!
Stichwort Charaktere (Welch ein Übergang): Die sind auch perfekt: Mit WALL•E wollte Regisseur Andrew Stanton ein Charakter kreiren, der seine Emotionen nur durch die Augen ausdrücken kann. Und das ist wunderbar gelungen, gerade im Hinblick darauf, dass animierte Augen sehr leicht ausdruckslos wirken können. Es ist wirklich unglaublich, wie viele Emotionen hier nur durch die Augen (und Töne) dargestellt werden. dafür gibt es meine Hochachtung :D. Und Töne: Man kann sagen was man will, aber es ist mehr als nur lächerlich, dass WALL•E keinen der Ton-Oscars (Also Ton, nicht Ton) bekommen hat. Ich kenne fats keinen Film, der so durch seinen Ton getragen wird wie WALL•E. Redende Roboter wären langweilig un 08/15 gewesen, sich aber so etwas trauen und das dann auch noch überzeugend hinzubekommen ist eine Meisterleistung. Als Meisterleistung kann man noch die Menschlichkeit WALL•Es bezeichnen: Szenen wie die, in der WALL•E eine Mischung aus Löffel und Gabel findet und sich nicht entscheidne kann wo er sie hinlegen soll, zu den Löffeln oder zu den Gabeln, mögen zwar nicht besonders auffallen, unterstreichen aber die Menschlcihkeit des Roboters. Das ist wohl auch der Grund, weshalb viele Leute WALL•E so lieben: "Er ist sooooooo süß!" - Das werden viele sagen. daran wird es auch liegen, aber gleichzeitig auch daran, dass er im Kern ein mensch ist und das auf so subtile Weiße klargemacht wird, dass es einem gar nicht auffällt. Sehr schön übrigens auch der Score von Thomas Newman, der über kühle, warme und Sci-Fi-Bombast-Stücke á la Star Wars reicht und auch mehr als nur gut gelungen ist (Auch wenn ich die Soundtracks zu Die Unglaublichen und Ratatouille besser finde).
Letztendlich sind dann noch zwei sachen anzusprechen:
Die Art Direction hat mal wieder großartige Arbeit geleistet: Noch nie hat die postapokalyptische Welt so gut ausgesehen. Die vermüllte Erde sieht einfach garndios aus und die Belichtung war so noch nie in einem Animationsfilm zu sehen. Andrew Stanton schwelgt in den atemberaubend animierten Bildern, anstatt groß mit Action zu klotzen. Im Kontrsast zur Erde steht dann die glänzende High-tech-Welt der Axiom, die zwar relativ wenig komplexe Texturen bietet, aber mit einem sehr tollen und klassischem Design auftrumpft. So sieht doch eigentlich das Raumschiff aus mit dem man eine All-Kreuzfahrt machen müsste (Solange sie keine 700 Jahre dauert). Bei der Enterprise aus Star Trek hat mir übrigens immer gefallen, dass sie eigentlich eine Stadt ist, und da setzt die Axiom nochmal eins drauf. Im gegensatz zu den anderen großen Animationsstudios schafft es Pixar dann nicht nur schöne Bilder zu bieten, sondern auch eine gute Story zu erzählen.
Viele bemängeln den dritten Akt auf der Axiom. Ich finde den auch etwas shclechter als die ersten zwei, aber in keiner störenden Weiße. Irgendwie muss ja auch die Story vorangetrieben werden und das ist, meiner Meinung nach, wieder perfekt gelungen: Mir gefällt alles auf dem Raumschiff: Die Einführung der neuen Roboter sorgt für mehr Humor und die übergewichtigen, zum laufen unfähige Menschen sind eine geniale Idee. Auch die Wendung mit [Spoiler]meuternden Autopiloten[/Spoiler] passt und trägt sogar zur Storyline um die verschmutze Erde und die Firma Buy N Large bei. Außerdem hätte die "Define Dancing"-Szene nicht besser sein können: Unterlegt mit dem Stück von Thomas Newman ist sie einfach wunderbar und schön zum ansehen. Leider ist der Film dann auch mal rum und zum Abschluss gibt es dann noch einen toll gestalteten Abspann mit dem Song von peter Gabriel. Ein rundum rundes Filmvergnügen.
Fazit: Auch wenn Toy Story als erster computeranimierter Spielfilm in die Geschichte eingegangen ist, ist WALL•E durch seine perfekte Technik, die wundervoll gerenderten Bilder, die in beinahe jeder Aufnahme als Kunstwerk durchgehen könnten, der klugen Story, den perfekten Charakteren und das allem verpackt in einen Film für alle Altersklassen der eigentlich noch größere Meilenstein.
10/10
Mein Lieblings-Pixar bleibt immer noch Findet Nemo, WALL•E ist aber der bessere Film.
The Asylum ist sonst für ihre schlecht gecoverten Filme wie Transmorphers, The DaVinci Treasure, The Terminators oder I Am Omega bekannt sind, die nicht mal Trash-Charme oder ähnliches haben, kommen nun mit einem mal nicht nachgemachten Film in die Kinos ääh ins hinterste DVD-Regal: Mega Shark vs. Giant Octopus. Hier der Trailer:
Absolut episch wie der Hai das fliegende Flugzeug angreift und so weiter. Absoluter Schwachsinn der nichtmal charmante Puppen-Effekte bietet und auch sonst mehr als lächerlich sein wird - aber Mega Shark vs. Giant Octopus? Das muss man einfach sehen. Und riesige Kopffüser sind eh viel zu selten so zu sehen ^^.
Wenn man an Animationsfilme denkt, dann denkt man automatisch an Findet Nemo, Shrek oder Der König der Löwen. Doch das ist nur ein minimaler teil was das heutige Animationskino zu bieten hat. Ein kleiner, aufwendiger Teil dieser Sparte ist Stop-Motion und ein Teil dieser Sparte ist das sogennante Claymation, Animationen mit Knete. In dieser Sparte wiederum gibt es einen großen Pionier, der das heutige Knetkino revolutionierte und richtig etablierte: Nick Park. Nick Park entwickelte nämlich die kultigsten knetfiguren aller Zeiten: Wallace & Gromit, der findige Erfinder und der Hund, der, entgegen des eigentlichen Standarts, darauf aufpassen muss das Wallace keinen Unsinn veranstaltet. Wallace & Gromit sind wohl das liebenswerteste und schrulligste Paar das die Animationswelt zu bieten hat: Vier Kurzfilme, ein Spiefilm und mehrere Einminüter gibt es von diesen zwei sympathischen Briten zu sehen. Angefangen hat alles im Jahr 1989, denn da kam, der damals noch (beinahe) komplett von Nick Park animierte Wallace & Gromit-Kurzfilm Alles Käse heraus.Alles Käse ist der unspektakulärste, einfachste und am schlechtesten gemachte Film des Duos, doch der hat so viel Charme wie keiner der anderen:
Die Handlung ist eigentlich schnell erzählt: Wallace & Gromit sitzen eines Abends vertieft in Reisekataloge da um zu schauen wo sie Urlaub machen könnten. Als Käseliebhaber Wallace merkt, dass sie keinen Käse mehr im Haus haben ist klar, dass sie irgendwo hin müssen wo es Käse gibt - Und jeder weiß doch, dass der Mond komplett aus Käse ist. Also baut Walace eine Rakete und beide fliegen zum Mond. Dort treffen beide aber auf einen Roboter, der gar nicht erfreut ist, dass Wallace den Käse anknabbert.
Ehrlich gesagt hat Alles Käse die unspektakulärste Story und bietet sonst auch nicht viel besonderes. Aber die liebevollen Animationen, die wirklich handgemacht aussehen (Was mir gerade hier sher gut gefällt), die tollen Sets und der viele Charme reisen das dann noch raus und machen Alles Käse zwar nicht zum besten der drei Kurzfilme, aber trotzdem eine tolle Atmosphäre erschaffen und den perfekten Einstieg in die Welt des Duos darstellt.
9/10
Weiter ging Nick Parks Erfolgsgeschichte 1993 mit dem zweiten Kurzfilm Die Technohose (OT: The Wrong Trousers). Dieser Oscarprämierte Film geht schon in eine speziellere Richtung: Hier wird es düster und spannend. Eine Hommage an das klassiche Krimikino, im Wallace & Gromit-Stil aufgepeppt.
Als Wallace merkt, dass er mehr als knapp bei Kasse ist beschließt er ein Zimmer zu vermieten. Bald wird das Zimmer an den mysteriösen Pinguin Featers McGraw vergeben, der, wie Gromit merkt nichts gutes im Schilde führt. Als der Pinguin Gromit vertreibt widmet er sich ganz seinem bösen Plan: Mithilfe von Wallace´s Erfindung, der Technohose, einen Diamanten zu rauben, der im hiesigen Museum ausgestellt ist.
Die Technohose weiß voll und ganz zu überzeugen: Die cineastische Inszenierung der spannenden Suspense-Story ist genial, die Optik ist grandios und die Atmosphäre zum Schneiden dick. Und das obwohl alles nur mit Knete gemacht ist. Einfach nur wunderbar, kultig und der beste Kurzfilm bzw. Film der gesamten Wallace & Gromit-Reihe (Auch besser als der Spielfilm).
10/10
Fürs erste verlassen muss man die Welt von Wallace & Gromit mit dem, ebenfalls oscarprämierten, Kurzfilm Unter Schafen (OT: A Close Shave). Unter Schafen stellt den animatorischen Höhepunkt der drei klassichen Kurzfilme dar:
Auch diese geschichte beginnt recht harmlos. Eines Nachts wird Gromit von einem Schaaftransport geweckt. Geafhren von zwei mysteriösen Gestalten. Ein Schaaf kann aber vom Laster fliehen und versteckt sich bei unseren zwei Helden. Am nächsten tag bekommen die beiden, doe einen Fensterputz-Servie gegründet haben, einen Auftrag von einem Wollladen. Dort trifft Wallace auf die Besitzerin Wendolene und Gromit auf ihren mysteriösen Hund Preston. Nun nimmt alles seinen Lauf: Wallace verliebt sich, Gromit wird eingesperrt und am Schluss kommt es dann zum spektakulären Showdown.
Leider ist Unter Schafen ein kleiner Rückschritt gegenüber Die Technohose: Die Atmosphäre ist nicht mehr ganz so dick und die Story ist weniger spannend. Trotzdem überzeugt der Film mit einer genialen Terminator-Hommage und perfekt gemachter, rasanter Action. Und am Schluss ist man dann doch enttäuscht das alles schon wieder rum ist. Unterhaltung per excellence eben.
9/10
Als Fazit sei nun gesagt, dass die drei Kurzfilme perfekt unterhalten und für Kinder und Erwachsne ebenso spannend und lustig sind und eine so tolle Atmosphäre aufbauen wie es kaum ein Live-Action-Film schafft. Ganz großes Kino obwohl es eigentlich klein ist. Nun muss ich mir unbedingt noch den vierten Kurzfilm, Auf Leben und Brot von 2008, auf DVD holen.
Heute war es so weit: Ich habe das erste mal Geld für eine DVD ausgegeben, auf deren Cover einer dieser widerlichen FSK-Flatschen prangt. Eigentlich wollte ich ja alle DVDs mit dem Logo boykottieren, aber leider habe ich nicht durchgehalten - ist ehrlich gesagt auch blöd, vor allem weils eh nichts bringt. Ein gutes hat das ganze aber: Die DVD hat mich wieder daran erinnert meinen Brief an die Familienministerin weiterzutippen ... nicht das das viel bringen würde, aber dann kann ich mich über etwas aufregen bei dem ich auch versucht habe etwas dagegen zu tun. Wenigstens kann der Flatschen bei dem, hust, mäßigen Cover eh nicht mehr viel kaputt machen. ^^
Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte angesichts dieser Blu-Ray (Höchstwahrscheinlich auch DVD)-Edition von Disneys kommender Platinum-Veröffentlichung von Schneewittchen und die sieben Zwerge:
Zumindest die Amerikaner dürfen sich laut UltimateDisney.com darauf freuen. Mit dabei scheint wohl ein Buch (Produktionsnotizen, das Märchen... man weiß es nicht), Pins der Zwerge, Kunstdrucke von Zeichnungen und/oder Hintergründen und das alles in einem wunderschönen Kasten. Preis? 250$. Mal schauen ob diese Version auch in Deutschland herauskommt und nicht mit dem FSK-Flatschen verschandelt wird. Bah.
Update, baby: Kann man sich jetzt auch bei amazon.com vorbestellen, Preis liegt bei 175, das klibgt schonmal ansprechender.
Vor ungefähr einem Jahr kündigte Disney an, dass eine Trilogiebox der Pirates of the Caribbean-Filme herauskommt, die 7 Discs mit brandneuen Extras einer aufwändigen Verpackung und einem Extra-Buch beinhaltet. Nach mehrmaligem verscheiben (Unter anderem auf den 25. September 2009) wurde das Release-Datum erstmal auf Eis gelegt. Aber es besteht Hoffnung, dass es diese DVD-Edition doch noch in die Läden schafft: Bei Upcoming Disney kann man bei den kommenden DVD-Veröffentlichungen nämlich von einer 7-Disc Edition der Pirates-Filme lesen. Herauskommen soll die am 29. September diesen Jahres.
Preis liegt noch bei, sage und schreibe, 99,99$. Bleibt nun zu hoffen, dass die Edition wirklich herauskommt, das diese dann auch noch in Deutschland herauskommt (Ohne Flatschenwahnsinn) und das man für diesen Preis auch etwas wirklich grandioses erwarten kann (Wobei ich glaube das sich der deutsche Preis so um die 60-70€ bewegen wird).
Ja so sieht es zumindets gerade in den USA aus: Disney wird, wenn man der News von /Film glaubt, die DVD des ersten abendfüllenden Zeichentrickfilms, Schneewittchen und die sieben Zwerge, erst sieben Wochen nach dem erscheinen der identischen Blu-Ray-Disc auf den Markt bringen. Was das wieder soll weiß ich auch nicht: Das bedeutet zumindest für die Amerikaner, dass die Blu-Ray am 6. Oktober gekauft werden kann, die DVD aber erst am 24. November.
Ich hoffe das man diese fiese Strategie an mehr Geld zu bekommen nicht auch in Deutschland durchzieht, denn, wie auch schon beiPinocchio und allen kommenden Disney-Veröffentlichungen, wird die Blu-Ray gleichzeitig die Film-DVD ohne jegliche Extras beinhalten um schon mal eine Blu-ray zu haben, falls man sich einen Player kaufen sollte. Klar, dass sich die meisten dann die teurerer Blu-ray kaufen und dann, entweder auf die DVD warten und diese kaufen, oder sich einen Player zulegen. Somit hat man gleich mal schön in die Blu-Ray-Wirtschaft investiert. Vielleicht steckt auch etwas anderes dahinter. laut dem Platinum Edition-Booklet wird Schneewittchen bei uns aber auch auf DVD im Oktober erschienen ... Hoffe ich.
Allerhand passierte in den letzten Tagen, wenn auch kaum interessantes: Das interessanteste jetzt hier zusammengefasst:
Auf der Website des Magazins Vanity Fair finden sich einige sehr schöne Fotographien der Schauspieler aus Quentin Tarantinos Inglourious Basterds.
Regisseur Edgar Wright (Shaun of the Dead, Hot Fuzz) veröffentlichte auf seiner Website erste Setphotos seiner Comicverfilmung Scott Pilgrim vs. the World, die mir sagen, dass ich mir endlich mal den Comic holen soll. Eins davon ist oben, den Rest gibt es hier, hier und hier.
Auf Disney and More gibt es einige wunderschöne Konzeptzeichnungen der Dinosaur Ride, die in den 90ern für das Disneyland geplant waren. Unbedingt anschauen!!!
Für das iPhone bzw. den iPod Touch gibt es jetzt ein neues, cooles Gimmick: Für 3$ kann man sich über iTunes einen interkativen Reiseführer des Disneylands kaufen: Inklusive Karte, allen restaurant-Möglichkeiten und den Ansteh-zeiten der Attraktionen und mehr. Klasse! Wer kein iTunes hat kann auf dem Disney Blog alles darüber erfahren.
Die DVD-Auswertung der zweiten Staffel von Pushing Daisies wird in Deutschland am 19.06. 2009 [Quelle: BereitsGesehen-Forum]
Andrew Stantons (Findet Nemo, WALL•E) Live-Action Verfilmung von John Carter of Mars soll nächstes Jahr in Produktion gehen. Die Stad Adelaide in Australien ist eine der Drehorte, die Disney sich herausgesucht hat. [Quelle: Moviehole.net]
Nicht, dass es schon genug wäre die DVDs mit diesem neuen, unnützen und abgrundtief hässlichen FSK-Logo zu verschandeln, tritt nun eine weitere Verschärfung des Jugendschutgesetztes in Kraft, das aber nur die FSK 18-Filme behandelt. Da, laut der Aussage der Familienministerin, alle Cover von FSK18-DVDs für Kinder angsteinflößend (oder zu erotisch) seien, entschied man sich, dass auf dem neuen Cover nur das Logo des Films auf schwarzem Hintergund prangen darf, der erste Film der so veröffentlicht wird ist Saw V:
Das vorherige Cover sah übrigens so aus:
Man fragt sich wo das hinführen soll. Bald anstatt ein Cover ein riesiges FSK-Logo, das auch während des gesamten Films wie als Wasserzeichen eingeblendet ist. Muss man sich von nun an schämen wenn man sich einen Film ab 18 kauft? Hoffen wir, dass das ein Aprilscherz der Familienministerin ist. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Leider, leider hatte ich vor einem Monat keine Zeit um die (im Übrigen grandiose) 2 Disc Edition von WALL•E zu reviewen (oder so). dafür hatte ich jetzt aber genug Zeit mir die neuste, wichtige Disney-Veröffentlichung genaustens anzuschauen: Nämlich die Platinum Edition des Zeichentrickfilms Pinocchio, der dieses jahr 70 Jahre alt wird. Letzten Donnerstag kam die DVD in die Läden (Hier noichmal eine Dankeschön an Müller Drogerie, bei dem die DVD anstatt 19,99€ nur 14,99€ gekostet hat). Ja und das wars auch schon mit Vorworten:
Der Film: Pinocchio ist der zweite Zeichentrickfilm aus Disneys Schmiede nach ihrem Erstlingswerk Schneewittchen und die sieben Zwerge, der 1940 in die Kinos kam (In Deutschland übrigens unter dem Titel Pinocchio, das hölzerne Bengele). Pinocchio basiert eher entfernt auf den Erzählungen des Italieners Carlos Collodi, dessen Epiosdengeschichten Die wundersamen Abenteuer von Pinocchio, schon mehrere male verfilmt wurden. Daran liegt es auch, dass der Film Pinocchio oft sehr episodenhaft wirkt und manche Szenen (Wie zum Beispiel die Szene auf Pleasure Island, die keine Auswirkungen auf den Rest des Films hat). Pinocchio wurden übrigens vom American Film Institute in die Liste der 100 beeindruckensten Filme gewählt. Wie jeder wissen müsste geht es im Film um den Holzschnitzer Gepetto, der sich nichts mehr als einen Sohn. Deswegen baut er die Marionette Pinocchio, die in einer Nacht von der blauen Fee lebendig gemacht wird. Trotz der Warnungen seines Gewissens, der Grille Jiminy, lässt sich Pinocchio vom Leben eines Künstlerdaseins verführen und erlebt von nun an Abenteuer, die seinen Mut, seine Treue und seine Aufrrichtigkeit fordern. das muss er lernen um ein richtiger Junge zu werden. Zeichnerisch ist Pinocchio jedem zweifel überhaben: Tolle Animationen (was sich schon in der viel besprochenen Szene zeigt, in der Gepetto mit der Pinocchio-Marionette spielt und die Bewegung beider Figuren perfekt aufeinander abgestimmt wurden), Charakterzeichnungen und Sets. Die Musik und die Songs haben übertrieben großes Ohrwurmpotential: Der legendäre Song When You Wish Upon A Star (Deutsch: Wenn ein Stern in finst´rer Nacht), die Disneyhymne, stammt ja auch aus Pinocchio. Auch Mich halten keine Fäden fest ist ein wunderbarer Song. Schön ist auch das hier die Musik (und vor allem die Lieder) nie zu aufdringlich sind, und auch nie nerven. Mehr als gelungen ist außerdem die Restauration von Bild und Ton. Das Bild starhlt, hat frische Farben, die aber nie deplatziert wirken und auch der Ton kann sich hören lassen. In dieser Sparte ist Disney eine Meisterleistung gelungen.
Fazit: Eine der schönsten und besten Disney-Meisterwerke mit tollen Animationen, einem wunderbaren Stil, toller Musik und einer wichtigen Botschaft für Kinder. Nur ein paar Logiklöcher stören. 9/10
Bildvergleich
Die Extras: Im Gegensatz zu den meist enttäuschenden Extras in der normalen Special-Edition-Reihe trumpfen die Neuveröffentlichungen in der Platinum Edition immer mit liebevoll zusammengestelltem und umfangreichem Bonustamterial auf, auch bei Pinocchio:
Disc 1: Musik und Mehr:
Musikvideo: When You Wish Upon A Star: Meine Empfehlung: Bloß nicht anschauen. Der tolle Song als schmalzige Disney-Channel-Teenie-Version ist Gotteslästerung, Disney würde sich im Grab drehen.
Liederauswahl: Die fünf Songs aus dem Film mit passendem Filmauschnitt und wählbaren Untertiteln zum mitsingen, nicht spektakulär aber nett.
Backstage Disney:
Audiokommentar mit Leonard Maltin, Eric Goldberg und J.B. Kaufman: Noch nicht gesehen.
Trailershow: Trailer zu:
Veröffentlichung von Schneewittchen und die sieben Zwerge in der Platinum Edition-Reihe
Beverly Hills Chiuhauha (Grausig)
Space Buddies (Beinahe noch grausiger)
Tinkerbell - Die Jagd nach dem verlorenen Schatz (Ganz OK)
Disney - Pixars Oben (Leider nur der alte Teaser, aber immernoch gut)
Meine Freunde Tigger und Puuh - Singen und Tanzen im Hundertmorgenwald (Ich liebe das Buch, ich mochte die Zeichentrickserie, aber das hier ist ganz, ganz schlimm :( )
Disneys kleine Einsteins
Disneyland Resort Paris - Mickeys magisches Fest
Disc 2: Hier kann man wider aus Spiele und Spaß und Backstage Disney wählen. Backstage Disney ist das Bonusmaterial für Filmfans und eher für Erwachsene. Spiele und Spaß dann für Kinder:
Backstage Disney:
Auf der Leinwand zum Leben erweckt: Das Making-of von Pinocchio: Das gut einstündige Making-Of von Pinocchio ist ein Musterbeispiel für Making-Ofs: Hier sprechen Film-und Disneyhistoriker, unter anderem Leonard Maltin, Animatoren wie Eric Goldberg und verstorbene Zeichner über den Film, seine Botschaft, seine Geschichte und, und, und. Hier gibt es außerdem seltenes Archivmaterial, und Konzeptzeichnungen, die sonst fast nie, oder gar nicht gezeigt wurden, inklusive Konzeptzeichung- und Filmvergleich. Man geht auf die beinahe Hitchcock-artige Inszenierung ein, seine Charaktere, die Story und die Animationen, wobei Vergleiche zu alten Disneycartoons gezogen werden. Außerdem gibt es immer wieder einige nette Anekdoten, die man selbst als Disneyfand zum ersten mal hört: Oder wer wusste, dass der, der Bugs Bunny gesprochen hatte (Mann der 1000 Stimmen genannt) eigentlich die Figur Gideon sprechen sollte und sie dann eingesprochen hat) Danach entscheid man das Gideon doch eine stumme Figur bleiben sollte. Oder das Pinocchio der erste Zeichentrickfilm war für den man einen prominenten Sprecher buchte? Spezielle Animationstechniken, wie die Darstellung von Wasser werden auch ausführlich erklärt. Doch wer denkt, dass man in dieser Stunde nur über Pinocchio informiert wird der irrt: Gleichzeitig gibt es noch einen Rundumschlag der Disney-Geschichte der 30er Jahre, zum Beispiel über das Rotoskopie-Verfahren, bei dem selbstaufgenommene Bilde rgenommen werden und die dann abgepaust werden um eine realistische Bildfolge zu kreiren. Darüber hinaus wird noch auf Pinocchios Musik eingegangen und wie diese den Film trägt. Das Making-Of ist eines der interessantesten, besten und tiefgründigsten Making-Ofs überhaupt.
Zusätzliche Szenen: Wie der Name schon sagt gibt es hier 3 zusätzliche Szenen mit einer ca. einminütigen Einführung. Mit dabei sind zum Beispiel ein alternatives Ende und eine neue Szene im Walbauch.
Die Sweatbox: Dieses Special hat eigentlich recht wenig mit Pinocchio zu tun. Hierbei geht es um eine filmhistorisch wichtige Erfindung von walt Disney höchstpersönlich. In der Sweatbox (Deutsch Schwitzbox, wurde so genannt, da es ein kleiner, stickiger Raum ohne Klimaanlage war) wurden erste Zeichnungen mit Musik zusammengeschnitten um so einen ersten Eindruck vom Erzählfluss des Films zu haben. Das schöne hieran ist, dass man auch sagt, dass Disney ein Perfektionist war und gegenüber Mitarbeitern auch sehr brutale Aussagen macht und diese mit seinen Worten zusammenstauchte. Ein wirklich interessantes Special, das wieder Expertenmeinungen und auch neu aufgenommene Filmszenen (Auf alt getrimmt) beinhaltet.
Gepetto - Damals und Heute: Ein Special über Spielzeugmacher: Auf der einen Seite werden Spielzeugmacher porträtiert, die ganz klassisches aus Holz, oder Marionetten herstellen. Zum anderen hochtechnologische. Aber es wäre nicht Disney, wenn sie nicht selbst etwas Werbung machen würden: Denn ein Mitarbeiter von Disneys Spielzeugtechnologie ist auch dabei und der stellt das genialste Spielzeug aller zeiten vor: Den "Ultimate-WALL•E" . Ein WALL•E in Lebensgröße, der eigentlich alles machen kann was der im Film auch macht: Alle Bewegungen wurden hunterprozentig genau an den kleinen Roboter aus dem Film angepasst. Super. Zum Abschluss dürfen dann noch alle sagen was sie mit Gepetto gemeinsam haben. Interessantes, kurzweiliges Special.
Reale Vorbilder: Neben dem Making-of und dem Sweatbox-Extra wieder ein wahrer Leckerbissen für Disneyfans: Hier wird ein kleiner Film gezeigt, der bei den Dreharbeiten von Pinocchio gemacht wurde. Um eine Vorstellung von den bewegungen der Figuren zu bekommen, drehte Disney nämlich kleine Filme mit Menschen, die hundertprozentig genau eine Szene aus dem Film wiederspiegeln. Diese Live-Action-Filme wurden gedreht um die Animationen letztendlich zu verfeinern und zu definieren und dienten Anfängern als Lehrmaterial. Diese ca. 10 minütige Szene ist hier originalgetreu drauf (Also in schwarz/weiß und ohne Ton) wird aber von einem neu aufgenommenen Sprecher begleitet, der das Verfahren erklärt. Wirklich wieder sehr interessant und gut gemacht. Man sieht hier auch das hinter dieser Art von Film mehr dahintersteckt als "nur zeichnen"
Pinocchio Kunstgalerie: Wie der Name schon sagt kann man sich hier mehrere Galerien voll mit seltenen, zeichnungen, Bilder und so weiter anschauen, darunter Fallen: Entwicklung des Designs: sher viele Concept-Arts von Sets und Requisiten, die mich ganz schön neidisch machen (135 Bilder); Design von Gustaf Tenggren: Richtige Gemälde, wie in der Endfassung des Films (10 Bilder); Figurendesign: Alle Stadien der wichtigen Hauptfiguren Pinocchio, Gepetto und Jiminy sowie der Nebenfiguren (63 Bilder); Modelle: Fotografien und Videos von richtig hergetsellten Modellen aus Holz aller Figuren (63 Bilder); Hintergründe: Wieder zeichnungen und wahre Gemälde der Hintergründe im Film (45 Bilder); Storyboards: Wie der name schon sagt, Storyboards des Films (144 Bilder); Bilder der Produktion: Hinter den Kulissen-Fotographien der Regisseure, Disney, Animatoren, Sprecher, Modelle (94 Bilder) und Bilder der Filmaufnahmen (Wie eben beom vorhergegangenen Extra) (27 Bilder)
Publicity: Hinter diesem Titel verstecken sich drei Trailer für den Film: Einmal der Original-Trailer aus dem Jahre 1940, der zeigt wie unspektakulär Filmtrailer damals noch waren. Außerdem die Trailer der Wiederaufführungen aus den Jahren 1984 und 1992.
Zusätzlicher Song: Der ehrenwerte John: Ein neuer, netter, Song auf Englisch, der nicht im Film verwendet wurde.
Fazit: Die Extas sind extrem umfangreich, interessant, sehr gut gemacht und eine Fundgrube an Anekdoten, Zeichnungen und geschtlichen Informationen für Disneyfans. Ein Extra über die Disneyland-Attraktion wäre noch ganz nett gewesen, da man da aber kaum wa srausholen kann gebe ich trotzdem: 10/10
Die Verpackung: Wie in jeder normalen Veröffentlichung wurde auch die Pinocchio Platinum Edition in einer normalen Amaray im Schuber veröfentlicht. Dazu gibts eigentlich wenig zu berichten: Das Covermotiv ist wunderschön und klasse designet. Außerdem gibt es wenn man den SChuber ins Licht hebt wird ein wundervoller Schimmer (ich habe keine Ahnung wie ich das sonst nenen soll) freigelegt (Siehe Foto). Mit dabei ist außerdem ein kleines Heft in dem die anderen Filme der Platinum-Reihe vorgestellt werden - sehr gut. SChade ist, dass diese DVD nicht, wie auch Das Dschungelbuch, 101 Dalmatiner oder zuletzt Dornröschen, in einer Buch-Edition veröffentlicht wurde. Bleibt zu hoffen, dass Disney das wieder bei Schneewittchen macht.
Morgen wird Disney ja bekantlich das Are you 23?-Geheimnis lüften, dass jetzt schon keins mehr ist. Wie berichtet wird es zum kommenden Disney-Fanclub D23 das 64-Seitige Magazin Disney Twenty-Three geben, dass die Artikel in diesem Heft überaus interessant sind, schrieb ich ja schon hier, doch was ich nicht schrieb ist, dass im Magazin erste Storydetails zu Partly Cloudy enthalten sind.
Na, wer erinnert sich? Partly Cloudy (deutsch: Leicht Bewölkt) ist der kommende Pixarkurzfilm, der vor Oben laufen wird. Regie führt Peter Sohn, ein Storyboard-Artist und Animator bei Pixar, außerdem die Originalstimme von Emile aus Ratatouille. Der Pixar Blog hat nun die ersten Storydetails ausfindig gemacht und die lauten wie folgt: Partly Cloudy hällt sich an die alte Geschichte, dass Babys von Störchen gebracht werden. Im Film werden Babys außerdem von Wolken "produziert". Jede Wolke hat einen Storch, der ihre Babys auf die Erde bringt.
Protagonist von Partly Cloudy ist Wolke Gus, die für die "härteren" Fälle, wie Alligatoren- oder Stachelschweinbabys verantwortlich ist. Gus´ Storch Peck möchte aber lieber die süßeren Babys wie die von Katzen oder Menschen bringen. Den Höhepunkt findet die Geschichte darin, dass Gus denkt Peck wolle die Zusammenarbeit beenden, als er sich nach einfacheren Lieferungen umsieht.
Peter Sohn bezeichnet den Films als Film über Kommunikation. In der Beschreibung des Kinderbuchs, das es dann bei Filmstart auch zu kaufen gibt, wird außerdem genannt, dass man nur ein bisschen Teamwork braucht, dann kann man alles meistern. Also ein Film mit Moral für Kinder, dafür aber einer sehr schrulligen Story, die perfekt zu Pixar passt. Da freue ich mich schon darauf. Im Twenty-Three-Magazin ist außerdem ein Bild von Gus und Peck enthalten.
Und als Gimmick wirds Blau, Disney stellte nämlich die erste Promo zum Die Monster AG-Blu-Ray-Release online. Und hier ist das Video:
Alles aus den großen Weiten der Sparte Entertainment. (Fast alles) über Filme, DVDs und den Rest. Insbesondere noch viel über die Leidenschaft "Disney". Hier gibt es außerdem meine Film, DVD und Serien-Reviews, Alles oder nichts aus meinem Leben und alles mögliche an geordnetem Chaos. Viel Spaß mit The Great Gonzos Moviemadness!
The Great Gonzo (oder ich) ist leidenschaftlicher Filmfan (Geek). Um das mit Gott und der Welt zu teilen gibt es diesen Blog. Lieblingsthemen sind große und kleinere Blockbuster, aber zwischendurch auch mal Independent-Filme. Vor allem, alles animierte. Der Autor ist außerdem großer Disney Geek!