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Samstag, 12. September 2009

Pirates 4 hat einen offiziellen Titel!


Heute und Morgen findet ja die ultrageekige D23-Expo statt und dort wurden jetzt schon einige neue sachen (zum Teil auch vollkommen überraschend für mich) gezeigt und offoziell gemacht. So auch der Titel des vierten Films der Pirates of the Caribbean-Reihe.

Wie /Film meldet wird der vierte teil den Untertitel On Stranger Tides tragen, was übersetzt ungefähr so viel wie In fremden Gezeiten bedeutet. Das tolle am Titel ist, dass man jetzt wunderbar über die mögliche Story des Films spekulieren kann, da die Untertitel ja immer in etwa die Story des Films wiedergeben (The Curse of the Black Pearl, Dead Man´s Chest und At Worlds End). Was also könnt es mit den fremden Gezeiten auf sich haben? Etwa eine Zeitreise oder soll es einfach etwas mit den gezeiten Ebbe und Flut sein, was vielleicht wieder heißt, dass das ganze in fremden Ländern bzw. Gewässern spielt. Und so weiter.

Übrigens gibt es auch einen Piratenroman in Buchform, der nichts mit der Fluch der Karibik-Reihe zu tun hat, aber den selben Titel trägt (Also On Strangers Tide). Ob das Buch etwas mit dem Film zu tun hat weiß außerhalb Disneys wohl noch keiner, aber ich glaube nicht. Auf jeden Fall kann ich eines sicher sagen: Mir gefällt der Titel.

Sonntag, 16. August 2009

Zwei Wochen geballte Nespower nachgeholt

Eigentlich, wollte ich das ja schon gestern machen, bin aber nicht mehr dazu gekommen: Die wichtigsten News der letzten zwei Wochen kurz und knapp nachzuholen. Kurznewsform halt.

  • Neuer Regisseur für PotC 4: Variety-Blogger Mike Fleming sagt, dass Disney einen neuen Kandidaten für den Regieposten des vierten Pirates-Films hätte: Rob Marshall, der dem normalen Kinogänger reichlihc unbekannt sein dürfte, allen anderen aber durch Chicago, Die Geisha oder den kommenden Nine aufgefallen sein dürfte. Falls es stimmen sollte, wäre das eine ungewöhnliche Entscheidung, würde aber zeigen, dass man sich wirklich Gedanken gemacht hat und nicht einfach irgendwen genommen hat, der das Franchise weiterführt.
  • Alice im Wunderland - Der deutsche Trailer: Genau der gleiche wie der britische. David nathan synchronisiert Depp und gelungen ist es auch.


  • Noch mehr Alice: In Verbindung mit dem Film werden zwei Bücher erscheinen: Einmal der Roman zum Film von T.T. Sutherland (Was ich reichlich merkwürdig finde, da es ja scon auf einem Roman basiert. Normalerweiße kommt da einfach der Vorlage bildende Roman nochmal raus) und, was noch viel wichtiger ist, ein "Visual Companion" zum Film, der von Mark Salisbury verfasst wurde. Der war auch schon für die Making of/Art of-Bücher zu Planet der Affen, Corpse Bride und Sweeney Todd verantwortlich sowie das Buch Burton on Burton. Der Roman wird am 2. Februar 2010 erscheinen, der Visual Companion am 2. Mäez.
  • Neuer Trailer zu Wo die wilden Kerle wohnen: Wo die wilden Kerle wohnen von Spike Jonze ist in meiner Liste der von mir am meisten erwartetsten Filmen auf Platz 8 - und der neue Trailer unterstreicht nochmal, dass man hier einen außergewöhnlichen, wunderschönen und fantasievollen Film erwarten kann. Ein Anzeichen, dass der Film schlecht werden könnte gibts ja eigentlich noch gar nicht:


  • Der Trailerwahnsinn geht weiter mit dem wunderhaften Dr. Parnassus: Endlich! Der Trailer zu Terry Gilliams verschrobenem Fantasyfilm The Imaginarium of Dr. Parnassus mit Heath Ledger, Johnny Depp, Collin Farrel und Jude Law ist erschienen. Und der gibt einem zum ersten Mal einen richtigen Einblick in den Film, was man von den Bilder überhaupt nicht sagen konnte. Visuell absolut brilliant. Einfach anschauen:


  • Machete hat seinen Cast: Man mag es kaum glauben, aber Robert Rodriguez´ Verfilmung seines eigenen Grindhouse-Faketrailers, den man jetzt eigentlich gar nicht mehr als Faketrailer bezeichnen kann, Machete, nimmt wirklich klare Formen an. Zu Hauptdarsteller Danny Trejo gesellen sich nun Oscarpresiträger Robert deNiro (!), Jessica Alba, Steven Seagal, Lindsay Lohan, Michelle Rodriguez, Cheech Martin (Aus den Cheech & Chong-Filmen), Miami Vice-Star Don Johnson und Jeff Fahey (Planet Terror). Merkwürdig, oder?
  • Ron Clements & John Musker über Disneys Rückkehr zum Zeichentrick: Auf Collider gibt es ein reichlich interessantes, knapp 10 minütiges Interview mit den Regisseuren von The Princess and the Frog. Wer will kann ja mal reinschauen:


  • The Whole Bloody Affair ist - fertig?!: Es reicht nicht nur, dass es Robert Rodriguez tatsächlich zu Stande bringt einen seiner 50 mal angekündigten und wieder abgeblasenen Projekten zu drehen. Nein, denn Quentin Tarantino, der schon Ewigkeiten über Kill Bill - The Whole Bloody Affair spricht, aber nie irgendwas offizielles ankündigt, sagte nun gegenüber Sci-Fi-Wire, dass man das neue Animekapitel schon fertig hätte und man nur nochmal "drüber gehen" müsse. ich bin erstaunt und erfreut Mr. Tarantino.
  • Zur Abwechslung mal ein Trailer: The Lovely Bones: The Lovely Bones, oder In meinem Himmel, so der deutsche Titel ist der neue Film vom Herr der Ringe Peter Jackson. Im Gegensatz zu seinen letzten Filmen gehts da aber nicht um Monster oder Schlachten, sondern um ein Mädchen, dass nachdem sie umgebracht wird vom Himmel aus ihre Familie betrachtet - und ihren Mörder. Der Trailer sieht unglaublich gut aus - auch wenn er für mich etwas zu viel zeigt:


  • Drei 9-Interviews: Zum Schluss gibt es noch drei Video-Interviews zum Film 9. Einmal mit Sprechrollenhauptdarsteller Elijah Wood, einmal mit Regisseur Shane Acker und einmal mit produzent Tim Burton, der hier endlich mal wieder was zu Frankenweenie sagt. Wirklich sehr interessant, also unbedingt mal reinschauen.






Das müsste jetzt eigentlich einen kleinen Überblick geben, was in den letzten zwei Wochen so passiert ist. Natürlich gibt es noch einige Sachen, aber die, die ich für wichtig erachtet habe waren drin.

Freitag, 31. Juli 2009

Die Top 15 der von mir heiß erwarteten Filme

In allerlei verschiedenen Posts schreibe ich wie sehr ich mich auf den ein oder anderen Film freue. Aber welcher nimt welchen Stellenwert ein? Inspiriert von der selben Hitliste von Sir Donnerbold habe ich auch meine Top 15 der von mir erwarteten Filme erstellt. Die Spielregeln? Der Film muss offiziell angekündigt worden sein, gibt hin und wieder Lebenszeichen von sich und startet in den nächsten Jahren. Also, los gehts:

Platz 15: Jennifers Body


Nein, ich freue mich nicht auf diesen Film weil die völlig überhypte Megan Fox mitspielt, sondern wegen der Oscarprämierten Drehbuchautorin und des sehr stylischen und coolen Trailers, der augenzwinkernden Horror per excellence verspricht. Meine Vorfreude hält sich hier noch in Grenzen, aber unbedingt sehen möchte ich ihn trotzdem.

Platz 14: Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Der neuste Streich von Sony Pictures Animation, die bisher zwar nur zwei Kinofilme ablieferten, mich damit aber gut untrhielten und bessere Arbeit leisteten als Dreamworks. In ihrem neusten Film geht es um einen Erfinder der für regnendes Essen verantwortlich ist. Die Story klingt wunderbar skurril, die Animationen und das Charakterdesign sind sehr ukonventionell und der Trailer rockt wie sonst was. Und in 3D wird das der absolute Augenschmaus, versprochen.

Platz 13: Inception

Viel weiß man nicht über Inception. Eigentlich weiß man gar nichts. Bis auf Regisseur, Cast und dem gigantisch hohen Budget. Was spricht dafür? Christopher Nolan führt Regie, der Cast ist prominent und talentiert und im Gegensatz zu Inception sollen Prestige, Batman Begins und The Dark Knight zusammen ein kleiner Film sein.

Platz 12: Der Wolfsmensch

Leider wurde dieser Film ins nächste Jahr verschoben. warum? Das weiß man nicht. Sicher ist aber, das Der Wolfsmensch das Remake zum gleichnamigen Universal-Horrorklassiker ist und jetzt schon wunderbar altmodisch daherkommt. Für einen Gegner von hirnlosem Torture-Porn wie mich schön zu sehen, dass sich Leute auch noch trauen altmodische Grusler zu drehen. Bisher spricht eigentlich alles für den Film: Joe Johnston (Jumanji) führt regie, Benicio delToro spielt den Wolfsmenschen, Antony Hopkuins ist auch dabei, Make-Up-genie Rick Baker macht die Masken und, das wichtigste, Danny Elfman komponiert den Score!

Platz 11: The Imaginarium of Dr. Parnassus

Über diesen Film weiß man bisher eigentlich auch reichlich wenig, denn es gibt keinen Trailer, kaum Bilder und kein richtiges Poster. Dafür ist der Film aber der neuste Streich von Ex-Monty Python Terry Gilliam, der für so wundervoll verschrobene Filme wie Fear and Loathing in Las Vegas oder Brothers Grimm verantwortlich war. Die Krönung des ganzen ist dann noch der Cast: nach Heath Ledgers Tod wurde dessen Rolle von Johnny Depp, Jude Law und Collin Farrel übernommen wird, die den Charakter in anderen Welten spielen.

Platz 10: Toy Story 3

Toy Story - Der erste computeranimierte Film bekommt seinen dritten Teil. Ich bin nicht der größte Fan von Toy Story, filmhistorische Bedeutung hin oder her. Dafür legt der zweite eine ganz große Schippe drauf und ich mag die Charaktere. Darüber hinaus soll der Film erwachsener werden und der Trailer macht Lust auf mehr, auch wenn man noch nichts aus dem Film sieht. Und Pixar vertraue ich sowieso blind, egal was die machen.


Platz 9: Prince of Persia - The Sands of Time

Der nächste große Blockbuster von Jerry Bruckheimer und Disney, nach Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt. Die Crew besteht größtenteils aus den gleichen Leuten wie bei der Piraten-Trilogie, der Regisseur Mike Newell konnte schon bei Harry Potter und der Feuerkelch überzeugen, erste Bilder, Poster, und Filmausschnitte sehen grandios aus. Was will man mehr?

Platz 8: Wo die wilden Kerle wohnen

Der Trailer zum Film ist der wohl schönste den ich jemals gesehen habe und auch sonst spricht nichts gegen den Film. Mehr gibts da gar nicht mehr zu sagen, außer: Da geh ich gleich am ersten tag ins Kino - mit Sicherheit.

Platz 7: Küss den Frosch

Auch wenn ich den deutschen Titel nicht mag: Der Film ist endlich wieder handgezeichnet, ein Märchenmusical und von Disney. Der Trailer war wunderschön, die Bilder auch und man: Der Film ist gezeichnet, ein Märchenmusical und von Disney. Das ist toll, altmodisch und schön.

Platz 6: Iron Man 2

Bisher tummelten sich in dieser Liste erstaundlich wenig, potentiell große Blockbuster. Bis auf Prince of Persia eigentlich keiner und so ganz weit vorne war der auch nicht. Jetzt wirds aber blockbustfantastisch: Nämlich mit Iron Man 2, der seinen sechsten Platz völlig verdient hat - und das obwohl es noch nicht mal einen Trailer hat. Trotzdem wird der Film von mir heiß erwartet. Warum? Weil der erste Teil gneial war, weil Robert Downey Jr. wieder mitspielt, weil Jon Favreau wieder regie führt, weil die ersten Bilder überzeugen und weil Iron Man einfach der coolste Superheld unter der Sonne ist. Klar?

Platz 5: Fantastic Mr. Fox

Erst gestern wurde der Trailer veröffentlicht und ich bin einfach hellauf begeistert: Für den Film sprechen nämlich folgende Dinge:

  • Der Film wurde per Stop-Motion realisiert. Stop-Motion ist die wohl schönste Form einen Film zu machen und gefällt mir auch besser als CGI und Zeichentrick zusammen.
  • Wes Anderson führt Regie - Der mann ist ein verqueres Genie, der mich bisher noch nie wirklich enttäuschte.
  • Der Film basiert auf einer Vorlage von Roald Dahl.
  • Der Cast ist fantastisch: George Clooney, Meryl Streep, Owen Wilson, Jason Swartzman und Bill Muray leihen ihre Stimmen.
  • Hab ich schon erwähnt das der Film mit Stop-Motion gemacht wurde?
Platz 4: 9

Auf 9 wird man sich ewig freuen können nur in die Kinos wird er es in Deutschland, zumindest in der nächsten Zeit nicht schaffen. Leider, denn der Film macht bisher einen einwandfreien Eindrück. Gute Animationen, eine düstere, postapokalyptische Atmosphäre, Tim Burton als Produzent und ein PG-13-Rating, das, wie der Trailer, sagt das es kein Kinderfilm ist. Und genau das werden auch die Gründe sein, warum der Film in Deutscland erstmal nicht läuft, und wenn, auch gnadenlos untergehen wird.

Platz 3: Oben

Ohne Worte - Naja fast. Trailer toll, Bilder toll, Score toll, Design toll, Clips toll, Story toll, Kritiken toll - Einfach alles toll.

Platz 2: Pirates of the Caribbean 4

Der vierte Teil der gnialen Piraten-Trilogie liegt bisher noch nicht in greifbarer Nähe, aber bisher spricht nichts dagegen, dass der Film nicht kommen wird. Einer der ausführenden Produzenten sagte auch schon, dass der Film wieder in die Richtung des ersten gehen soll, was ich klasse finde, da mir der am besten gefallen hat. Jerry Bruckheimer sagte, dass Drehbuch sein witzig und eine hätte einen völlig neuen Twist und ich bin vollauf begeistert, dass meine Lieblingsfilmreihe bald einen vierten Teil bekommt. Gehts noch toller? Ja, einmal gehts noch toller, nämich mit dem ungeschlagenen Platz 1:

Platz 1: Alice im Wunderland


Hallo?! Da hat wohl niemand was anderes erwartet, oder? Alice im Wunderland - Ungeschlagen Platz 1 auf meiner Liste. Warum, dass muss eigentlich kaum noch erklärt werden, aber weil es so schön ist, hier nochmal alle Gründe:

  • Tim Burton führt Regie. Mein Lieblingsregisseur, der mich bisher nur mit Planet der Affen enttäuschte dreht einen Film. Eigentlich egal welcher das ist, es kann nur etwas gutes dabei rauskommen.
  • Der Teaser: Viel hat man nicht gesehen, trotzdem ha er mich umgehauen: Die volle Ladung butronesker Atmosphäre mit unglaublich gutem CGI, extrem genialen und schrägen Charakterdesigns und wunderschönen Bildern.
  • Johnny Depp spielt mit. Ein weiterer Beweiß dafür, dass der Film nur gut werden kann: Depps und Burtons bisherige Zusammenarbeiten waren alle Umwerfend.
  • Poster, Bilder, Conceptarts: Absolut wunderbar, skurill, schräg und schön zugleich.
  • Danny Elfman macht die Musik: Eine Zusammenarbeit zwischen Burton und Elfman sorgte bisher immer für die perfekte musikalische Untermalung. Und ein danny Elfman, der sich in einem Film wie Alice im Wunderland austoben kann verspricht viel ... sehr viel.
  • Der Film spricht mich einfach an: Kunterbunt und düster zugleich, schräg und skurill. Ich mag solche Filme einfach - und wen Burton draufsteht erst recht.
  • Bisher spricht einfach nichts gegen den Film, da einfach alles toll ist. Das gibts beinahe nicht.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Bruckheimer gibt ein kleines Update an "Pirates 4" und "The Lone Ranger"-Infos

Pirates of the Caribbean 4 und The Lone Ranger sind, neben Prince of Persia, die zwei profitträchtisgten und größten Blockbuster die Disney und Jerry Bruckheimer in den nächsten Jahren rausbringen werden.

Im Interview mit ComingSoon.net gibt Bruckheimer nun einige neue Infos zu den beiden Projekten: Zum einen erklärte er das Pirates 4, der zwar auf 2012 verlegt wurde, aber immer noch eine höhere Priorität habe als The Lone Ranger: Disney möchte erst das Piraten-Franchsie weiterführen bevor Johnny Depp im wilden Westen reitet. Ted Elliot und Terry Rossio würden derzeit am Pirates 4-Drehbuch arbeiten, es sei "lustig" und es würde einen "völlig neuen Weg einschlagen" (Vielleicht doch Steampunk und Dinosaurier). Man hofft übrigens immer noch auf die Rückkehr Gore Verbinksi auf den Regiestuhl, da dieser gerade ziemliche Probleme mit seiner Bioshock-Verfilmung hat.

Sonst dementierte Bruckheimer das (schon offiziell gemachte) Gerücht, dass Mike Newell bei The Lone Ranger Regie führt. Dieser sei derzeit noch zu sehr mit dem persischen prinzen beschäftigt.

Dienstag, 9. Juni 2009

Der Lone Ranger hat seinen Regisseur und Pirates 4 kommt später

Da mein Laptop gerade spinnt und auch die News hier nicht allzu lange ist, keine langen Texte heute:

Wie Jim Hill gestern bekannt gab, wurden auf der Licensing International Expo ein paar Dinge angekündigt: Erstens nämlich, dass die The Lone Ranger-Verfilmung von Jerry Bruckheimer einen festen Regisseur hat. Dieser ist, wie einige Gerrüchte schon besagten, Mike Newell, der schon bei der Bruckheimer/Disney-Produktion Prince of Persia: The Sands of Time, der nächstes Jahr in die Kinos kommt, Regie führte.

Die andere, schlechte, Meldung ist, dass der vierte Teil der Pirates of the Caribbean-Reihe nach hinten verschoben wurde. Bisher war ein Start im Sommer 2011 angepeilt, jetzt einer im Sommer 2012. Außerdem bekannt gegeben wurde ein Meldung, die Pixar betrifft und mich recht zwiespältig macht. Dazu aber im nächsten Post mehr.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Pirates of the Caribbean - Armada of the Damned angekündigt

In der Karibik warten noch einige neue Feinde - Wie dieser netter Zeitgenosse*

Taadaa. Der neue Titel des allerneusten Pirates of the Caribbean ... Na... Hmm, wer kommt drauf.

...Videospiels. Genau. Wäre auch zu schön gewesen, wenn die jetzt schon den Titel zum vierten Film rausgerückt hätten. Pirates of the Caribbean - Armada of the Damned ist das kommende Videospiel aus Disneys Piratenfranchise, das zeitlich vor der Trilogie angesiedelt ist und bei dem auch keine der Hauptcharaktere wie Jack Sparrow große Rollen spielen werden. Im Spiel wird man einen erst kürzlich zur Piraterie beigetretenen Piraten spielen, dessen Charakterzüge man durch moralische Entscheidungen verändern kann. Geboten wird eine, riesige, frei erkundbare Welt voller versteckter Höhlen und Inseln, was natürlich auch nicht fehlt ist das übernatürliche Element der Filme (Hier wohl die Armada of the Damned). Klingt meiner Meinung nach extrem interessant. Bleibt nur zu hoffen, dass man auf die Kontinuität mit den Filmen achtet. Wenn ich mir das Interview mit Game Director Alex Peters durchlese mache ich mir da wenig Sorgen.

Das ist jetzt eigentlich schon gekauft.

*Ich vermute, dass dieser Herr ein Feind ist, sieht auf jeden fall nicht sehr vertrauenserweckend aus.

Sonntag, 3. Mai 2009

Kult (v. lat.: cultus [deorum] = Götterverehrung)

Erstmal Entschuldigung für die in letzter Zeit immer blöder werdenden Post-Titel, aber irgendwie gehts zur zeit mit mir durch. Aber gut. Hier geht es nicht um Göttervererhung, sondern um den Kultfilm. Auf Kasumis Blog Chaosmacherin gibt es zu diesem Thema nämlich eine sehr coole Blogparade die ich unbedingt beantworten musste, viel Spaß:

Was macht einen Film zum Kultfilm?

Diese Frage ist schwieriger zu beantworten als man eigentlich meint, denn eigentlich benutzt man dieses Wort oft: Kultfilm. Für mich kann Kult in verschiedenen Dingen wurzeln: Es kann persönlich sein oder auch nicht. Aber nun mal allgemein: Ein Kultfilm ist für mich ein Film, der eine riesige Fanbase hat und die diesen Film zelebrieren (Wie zum Beispiel Rocky Horror Picture Show oder Star Wars)er muss fester Bestandteil der Popkultur sein. Desweiteren muss ein Kultfilm, sofern er überhaupt so alt ist, über jahre hinweg im Gedächtnis bleiben - sei es positiv oder negativ. Kutfilme müssen einfach hängen bleiben. Außerdem hat ein Kultfilm für mich folgende Aspekte: Markante Figuren, Dialoge, Szenen und Zitate, die man nicht vergisst. Ein einzigartiger Stil, eine bestimmte Inszenierung oder eben eine Atmosphäre, die hängen bleibt. Außerdem kann ein Kutfilm durch einen großen Hype entstehen, wie The Dark Knight letztes Jahr bewies.

Welche Kultfilme fallen dir spontan ein


Star Wars, The Big Lebowksi, Batman (Burton), Indiana Jones, Der weiße Hai, Pulp Ficton, Clerks, Shaun of the Dead, Tanz der Teufel, Fluch der Karibik, Plan 9 from outer Space, Nightmare Before Christmas, Findet Nemo, Herr der Ringe, Snatch, Zurück in die Zukunft, From Dusk Till Dawn, Die Ritter der Kokosnuss, Ghostbusters, Edward mit den Scherenhänden, Tarantula, Grindhouse

Gibt es auch Kultregisseure?


Auf jeden Fall. Wie beim Kultfilm müssen Kultregisseure für mich einen besonderen Stil haben, schon Kutfilme gedreht haben und vielleicht auch selber Mittelpunkt eines Hypes sein. Beispiele: Tim Burton, Quentin Tarantino, Robert Rodriguez, Kevin Smith, Nick Park, Peter Jackson, George Lucas, Ed Wood, Uwe Boll, David Lynch, Stanley Kubrick

Was ist dein persönlicher Kultfilm?

Schwer zu sagen, weil es da eigentlich keinen bestimmten gibt. Aber von mir als Kult anerkannte Filme sind: Indiana Jones, Zurück in die Zukunft, Star Wars, Clerks, Batman, Pulp Ficton, Nightmare Before Christmas, Fluch der Karibik, Findet Nemo, Wallace & Gromit - Die Technohose
Am persönlichsten die Fluch der Karibik-Filme, da ich da eben spezielle Zeiten oder ähnliches damit verbinde. ^^

Warum ist dieser Film Kult?

Wie schon gesagt, in der zeit als der zweite und der dritte Teil der Reihe rauskamen habe ich mich eigentlich mit nichts anderes mehr beschäftigt, jede zeitschrift mit einem Artikel darüber gelesen. natürlich nicht im Sinne der kreischenden 13-17 jährigen vollverrückten, aber in einem sehr großen Umfang, vor allem weil mich der Kontext mit dem Disneyland etc. fasziniert. Heute hat sich das gelegt, die Filme finde ich aber immer noch genial.

Alternativ noch Open Water, der aber aus dem genau Gegenteiligen Grund. Einmal mit anderen gesehen und für grottig befunden. Seit dem (wenn auch jetzt nicht mehr so wie damals) wird der Film immer wenn es sich anbietet schlecht gemacht oder die dümmsten Zitate verwendet.

Welcher Film sollte deiner meinung nach in diese Sparte gehören, tut es aber nicht?

Scoop - Der Knüller.
Ein wunderbarer Film mit vielen tollen Figuren, brilliantem Humor und einer großartigen Atmosphäre. Einmal gesehen und hin und weg gewesen. Ein Meisterstück von Woody Allen und leider total unterbewertet.

Mittwoch, 15. April 2009

Besteht Hoffnung auf die Pirates of the Caribbean - Code Book Edition ?


Vor ungefähr einem Jahr kündigte Disney an, dass eine Trilogiebox der Pirates of the Caribbean-Filme herauskommt, die 7 Discs mit brandneuen Extras einer aufwändigen Verpackung und einem Extra-Buch beinhaltet. Nach mehrmaligem verscheiben (Unter anderem auf den 25. September 2009) wurde das Release-Datum erstmal auf Eis gelegt. Aber es besteht Hoffnung, dass es diese DVD-Edition doch noch in die Läden schafft: Bei Upcoming Disney kann man bei den kommenden DVD-Veröffentlichungen nämlich von einer 7-Disc Edition der Pirates-Filme lesen. Herauskommen soll die am 29. September diesen Jahres.

Preis liegt noch bei, sage und schreibe, 99,99$. Bleibt nun zu hoffen, dass die Edition wirklich herauskommt, das diese dann auch noch in Deutschland herauskommt (Ohne Flatschenwahnsinn) und das man für diesen Preis auch etwas wirklich grandioses erwarten kann (Wobei ich glaube das sich der deutsche Preis so um die 60-70€ bewegen wird).

Mittwoch, 8. April 2009

Gore Verbinski wird Pirates 4 nicht machen

Schon nachdem der dritte Teil der Pirates of the Caribbean-Trilogie anlief sagte Regisseur Gore Verbinski, dass er wohl keinen vierten teil mehr drehen würde. Sicher war das aber zu diesem zeitpunkt noch nicht. In der Zwischenzeit gab es immer wieder ein hin und her: Erst sollte er doch wieder involviert sein, dann wieder nicht. Wie Variety jetzt meldet hat Verbinski gegenüber dem Studio und Produzent Jerry Bruckheimer erklärt, dass er beim vierten Pirates keine Regie mehr führen wird:

“I had a fantastic time bringing ‘Pirates’ to life, and I am eternally grateful to Jerry, Johnny and the rest of the creative and production team,” Verbinski said. “I’m looking forward to all of us crossing paths again in the future.”

Fragt sich dann nur noch ob man den Produktionsstart, der auf 2010 gelegt war eingehalten wird und ob Johnny Depp zurückkeherne wird, wenn auch Verbinski geht. Ich finde es auf jeden Fall schade, aber verständlich. Jetzt muss Disney nur ncoh einen geignetetn regisseur finden, und auf Sachen wie die "typischen" Disney-Regisseure wie Andy Fickman oder Kenny Ortega (Graus) kann ich dankend verzichten. Wie währe es eigentlich mit Andrew Stanton (WALL•E), der plant doch mit John Carter of Mars auch einen Realfilm, oder Brad Bird (Die Unglaublichen), damit wäre ich zufrieden. Ich sehe aber voraus, dass man die Tim Burton-News wieder aufwärmt.

Sonntag, 29. März 2009

Pirates of the Caribbean - Vom New Orleans Square nach Hollywood Teil 2

We´re rascals and scoundrels, we´re villians and knaves.
Drink up me ´earties, yo ho!
We´re devils and black sheeps
and really bad eggs.
Drink up me ´earties, yo ho!

Yo ho, yo ho, a pirates life for me!


Vor einer Woche gab es den ersten Teil des Specials Pirates of the Caribbean - Vom New Orleans Square nach Hollywood (Hier nachzulesen). Und wie versprochen folgt nun der zweite, und letzte Teil, also viel Spaß beim Lesen:

Der Film, der Erfolg und wieder zurück - Vom New Orleans Sqaure nach Hollywood Teil 2


Im Jahre 1997 testete Disney zum ersten Mal wie eine Attraktionenverfilmung bei dem Publikum ankommen würde. Das aber nicht in Form eines Kinofilms, sondern in Form einer TV-Produktion:Verfilmt wurde die damals noch recht junge Attraktion The Twilight Zone: Tower of Terror aus den Disney MGM Studios (Heute: Disney Hollywood Studios). Sowohl in den USA als auch bei uns stieß der Film, unter dem deutschen Titel Im Jenseits sind noch Zimmer frei, auf Anklang und 2000 versuchte sich Disney an einer weiteren Attraktionenverfilmung. Mission to Mars von Brian DePalma (Mission: Impossible) war aber ein Flop, konnte seine Produktionskosten von 90. Millionen Dollar nicht einspielen. Doch schon früher kam man auf die Idee einen zünftigen Piratenfilm zu drehen. 1992 standen den Drehbuchautoren Ted Elliot und Terry Rossio alle Türen bei Disney offen: Mit Aladdin, und eben auch wegen dessen Drehbuch, landete Walt Disney Pictures einen gewaltigen Hit, der endlich wieder an den Erfolg von Arielle - Die kleine Merjungfrau von 1989 anknüpfen konnte. Elliot und Rossio konnten schreiben was sie wollten... Doch beide hatten gank genaue Vorstellungen was sie realisieren wollten: Einen Piratenfilm in bester Manier von Captain Blood (Unter Piratenflagge) oder Der rote Korsar. "Ich liebe Swashbuckler" sagte Ted Elliot "aber keiner wollte solche Filme mehr machen. Wir glaubten aber nicht, dass das Piraten-Genre tot war, es brauchte nur etwas neues und modernes. Wir erkannten, dass man etwas übernatürliches brauchte, was das Publikum mit Piraten in Verbindung bringt - man sollte also nicht darüber reden, dass es einen verfluchten Schatz gibt, es sollte einen richtigen, verfluchten Schatz geben und so auch eine Menge an Spezialeffekte."

"Wenn man sagt man wolle einen 150 Millionen Dollar Western machen, dann sagt man am besten das man die Rechte an The Lone Ranger hat" so Terry Rossio "Also hat man bei einem Piratenfilm Blackbeard oder Die Schatzinsel. Doch wir hatten Pirates of the Caribbean - und da wissen die Leute was das ist!" Hier brauchte man außerdem kein neues übernatürliches Element mit einbringen: "Es gibt einen Fluch, sich bewegende Skelette und wir dachten: Oh mein Gott es ist Jaso und die Argonauten, mit Piraten es ist alles was man haben möchte" so Elliot. Den Leuten bei Disney gefiel die Idee eines Piratenfilms, vor allem, da es auf einer der berühmtesten Attraktionen des Disneylands basierte. Doch da Piratenfilme in en 90ern kolossal flopten und auch Mission to Mars alles andere als ein finanzieller Erfolg war musste Disney das Projekt auf Eis legen. In der Zwischenzeit probierte es Disney mit einer weiteren Disneyland-Verfilmung: The Country Bears mit lebensgroßen Bärenpuppen. Der Film war ein mittelmäßiger Erfolg.

10 Jahre nachdem man die Idee für eine Verfilmung von Pirates of the Caribbean hatte nahm die Idee endlich wieder Gestalt an: Denn 2002 sollte endlich die Produktion des Films starten. Beinahe 40 Jahre nachdem die Attraktion im Disneyland eröffnete.


Schon früh wurde klar, dass für dieses Projekt ein guter Produzent gefunden werden musste: Und das wurde er mit der Wahl von Jerry Bruckheimer, selber großer Piratenfan und für ein paar der größten Erfolge Disneys verantwortlich. Disney erhoffte sich, dass Bruckheimer aus der Idee von Pirates of the Caribbean einen großen Blockbuster machen könnte. Also schickten sie ihm das erste Skript von Jay Wolpert: Doch das gefiel ihm gar nicht: Es war zu harmlos, hatte kaum Action und sei zu eindeutig auf eine PG-Freigabe ausgelegt was dem Film viel Potential raubte. Also schickte es Bruckheimer an Ted Elliot und Terry Rossio weiter, die die Story überarbeiten sollte, da sie ja schon seit Jahren einen Piratenfilm schreiben wollten. Elliot und Rossio waren dafür bekannt Filme zu schreiben, die sowohl das erwachsene, als auch das jugendliche Publikum ansprachen und das war für diesen Film von größter Wichtigkeit.

Bruckheimer, fasste nun die Initiative und heuerte den Regisseuren Gore Verbinski (Mäusejagd, The Ring) an, der selber bekenennder Piratenfilmfan ist. Beide wollten schon länger zusammen arbeiten, doch kein Projekt kam in Frage - bis jetzt. Desweiteren wurde der geplante Komponist Alan Silvestri (Zurück in die Zukunft, Forrest Gump) vom Projekt abgezogen, da man einen Hans Zimmer-typischen Score haben wollte, da Zimmer selbst aber keine Zeit hatte setzte man den Zimmer-Zögling Klaus Badelt ein.

Während Ted Elliot und Terry Rossio das Drehbuch fertig schrieben suchte man einen geeigneten Darsteller für Captain Jack Sparrow: "Als wir das Skript lasen" so Jerry Bruckheimer "dachten wir vorsichtig über das Casting von Jack Sparrow nach. Da es die Verfilmung einer Disneyland-Attraktion ist gibt es das Potential Jugendliche zu verscheuchen, da diese denken es sei ein Kinderfilm. Also brauchten wir einen passenden Darsteller, der gleichzeitig auch zeigte wie der Film sein würde. Der perfekteSchauspieler an den ich dachte war Johnny Depp. Johnny ist jemand der nicht den typischen Mainstream-Pfad entlang geht. Er nimmt sich den projekten an, die ihn interessieren." Depp war erst skeptisch gegenüber dem Projekt lies sich dann aber doch engagieren, da er auch ein riesiger Fan der Attraktion ist.

Im Laufe der Zeit kamen noch Schauspieler Orlando Bloom, Kameramann Dariusz Wolski und Fecht-Koordiantor Robert Anderson, der beriets mit Hollywoodlegende Errol Flynn zusammenarbeitete, dazu. Sechs Wochen vor dem produktionsbeginn bekam Disney angesichts des Budgets kalte Füße und wollte das Projekt abblasen, obwohl der Cast komplett war und die Crew den Dreh schon vorbereitete. In einem zweistündigen Gespräch mit den Disneybossen handelte Bruckheimer nun ein Produktionserlaubnis und eine Budgeterhöhung aus.

Erstes Teaser-Poster, das vom Motiv und der Schrift stark an die Attraktion erinnert.


Kurz darauf begann auch der Dreh: "Der Film heißt Pirates of the Caribbean, das kann man nicht in Long Beach drehen, den muss man in der Karibik drehen" so Bruckheimer. Da viele potentielle Drehorte zu stark besiedelt oder zu stark vom Tourismus geprägt waren musste man lange nach einem geiegneten Drehort umschauen, neben den walt Disney Studios, in denen zum Beispiel die Höhlenszenen gedreht wurden, oder einem geschlossenen Freizeitparkgelände, wo man die Szenen des Forts von Port Royal drehte musste ein passender karibischer Drehort her: Und den Fand man in Form der Insel St. Vincent: Hier wurden neue Landungsstege und gebäude gebaut um Port Royal leben einzuhauchen. Zudem mussten natürlich, wie sollte es bei einem Piratenfilm anders sein, SChiffe gefundne werden. Da es heutzutage kaum noch Schiffe gibt, die wie aus dem 18. jahrhundert aussehen fürchtete die Crew selber welche bauen zu müssen. Die Crew bekam aber das Angebot die wertvolle Reproduktion des Schiffes Lady Washington für den Dreh benutzen zu dürfen. Die Lady Washington war aber das einzige Funktionstühchtige Seegelschiff, beim Rest wurden nur Setteile gebaut, da es sonst zu teuer werden würde.

Wer das alles noch ausführlicher haben möchte darf gerne den Duckipedia-Artikel lesen.

Der Erfolg des Films war groß: Kritiker lobten den Film, das Publikum war begeistert. Fluch der Karibik mutierte zum gigantischen Pop-Kultur-Phänomen, das lange noch nicht abgenommen hat. Auch der Soundtrack wurde populär und ist beinahe überall zu hören. Fluch der Karibik war insgesamt für 5 Oscars inklusive Bester Hauptdarsteller nominiert, gewann aber keinen einzigen. Schnell wurde klar, dass man eine Fortsetzung brauchte und so wurde dem Titel Pirates of the Caribbean noch The Curse of the Black Pearl angehängt was ihn Sequelfreudiger machte. Und gar nicht viel später kam auch ein weiterer Film in Planung: Pirates of the Caribbean - Dead Man´s Chest. Diese hatte enorme Startschwierigkeiten: Nebendarsteller wurden nicht gefunden, das Budget explodierte anhand der Sets und der Spezialeffekte, das Drehbuch kam kaum voran, und, und, und. Um Kosten einzusparen wurden der zweite und der dritte Teil, der 2007 ins Kino kam Back-to-Back, also zeitgleich gedreht. Mit Pirates of the Caribbean - Dead Mans Chest landete die Crew einen noch größeren Erfolg: Kritiker waren zwar weniger begeistert, dafür aber das Publikum, das dafür sorgte das der zweite Teil der Piraten-Trilogie mehr als eine Milliarde Dollar eisnpielte und dem Film den dritten Platz der erfolgreichsten Filme aller Zeiten sicherte

Captain Jack - Ein legendärer Charakter

Noch viel mehr zur Produktion und allem möglichen zu Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 gibt es auf Duckipedia.

Trivia:

  • Fluch der Karibik ist der erste und zusammen mit den Fortsetzungen, einzigste Disney-Film, der in den USA eine PG-13-Freigabe bekam
  • Das Lied Yo-ho - A pirates life for me, das für die Attraktion geschrieben wurde wird im Film drei mal gesungen
  • Sowohl Johnny Depp, als auch Geoffrey Rush trugen Kontaktlinsen: Rush gelbe um ihn kränker wirken zu lassen, Depp bekam Kontaktlinsen mit "Sonnebrillen-Funktion", damit er nicht blinzeln muss wenn er in die Sonne schaut.
  • Johnny Depp wird in der deutschen Fassung nicht von seinem Stammsprecher David Nathan, sondern von Markus Off gesprochen. Nathan synchronisierte eine komplette Fassung, diese gefiel Disney aber nicht, die etwas anderes wollten.
  • Geplante Schauspiler für die Rolle des Jack Sparrow waren Michael Keaton, Christopher Walken und Jim Carrey.
  • Für die Rolle des Will Turner waren Ewan McGregor, Jude Law und Christian Bale im Gespräch.
  • Der italienische Titel lautet The Curse of the First Moon (Deutsch: Der Fluch des ersten Mondes) ganz ohne Pirates of the Caribbean.
  • Die deutschen Titel sind auch ziemlich verwirrend: Der erste Teil lautet noch Fluch der Karibik, der zweite Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 und Teil 3 Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
  • Der zweite Teil war der erste Film, der das neue walt Disney-Pictures-Logo präsentierte.
  • Amerikanische Filmkritiker lobten das Make-Up von Bill Nighy, dabei ist sein Charakter Davy Jones komplett am Computer animiert.
  • Der zweite Teil ist in China aufgrund der "Geisterszenen" verboten.
  • Die erste Schnittfassung des zweiten teils soll laut Terry Rossio drei Stunden gedauert haben.

Nicht nur, dass die Filme einige Anspielungen auf die Attraktion beinhalten, nein, auch in der originalen Attraktion im Disneyland kann man jetzt auf Jack Sparrow und Co. treffen: Jack Sparrow und Barbossa wurden als Audioanimatronics gestaltet und in mehreren Szenen verteilt: Barbossa ersetzt einen normalen Captain auf einem Schiff. Jack Sparrow bekam eine iegne Szene am Schluss sowie einen Auftritt in der Marktplatz-Szene spendiert. Swowhl Rush als auch Depp sprachen ihre Sätze selber ein. Außerdem wurde die Schatzhöhle erweitert: Der Schatz ist jetzt erheblich größer, außerdem wurde die Atztekische Schatztruhe aus dem ersten Film eingebaut. Am Anfang der Attraktion wurde außerdem noch Davy Jones eingebaut, dessen Kopf wie durch Geisterhand auf einem Wasserfall erscheint:



Und so schließt sich der Kreis mit einem Piraten-Film, der auf einer klassischen Disneyland-Attraktion basiert, die wiederum durch Piratenfilme inspiriert wurde. Die Filme etablierten das Piraten-Genre wieder. Rund um den Globus gibt es durch die Filme nun auch neue Fans der Attraktion: Gäste erlerben nun eine Attraktion, die Teile aus dem Film enthält, die si erst inspirierte: Und so schließt sich der Kreis: Vom New Orleans Square nach Hollywood ... und wieder zurück.

Und wieder einmal nicht vergessen:
Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Heute, 20.13 (Was das mal wieder soll? Keine Ahnung) Uhr auf Pro7

Quellen:
Pirates of the Caribbean - From The Magic Kingdom to the Movies von Jason Surrell
Bring me that Horizon - The Making of Pirates of the Caribbean von Michael Singer
Duckipedia: Fluch der Karibik, Fluch der Karibik 2

Sonntag, 22. März 2009

Pirates of the Caribbean - Vom New Orleans Square nach Hollywood Teil 1

So - ye comes seeking adventure ans salyt old pirates aye? Sure, ye´ve come to the proper place. But keep a weather eye open, mates, and hold on tight ... with both hands if you please...

Mit diesen Worten, gesprochen von einem Totenkopf, beginnt eine der erfolgreichsten, beliebtesten und populärsten Disneyland-Attraktionen aller zeiten: Pirates of the Caribbean. Die sogenannte Dark Ride hat im jahr ca... Besucher und wird nicht nur von Disneyland-fans verehrt. Pirates of the Caribbean vereint alles was den Zauber von Disney ausmacht. Doch wie entstand die Attraktion, was ist ihre Geschichte und wie wurde sie letztendlich zu einer der erfolgreichsten Filmtrilogien überhaupt, die jetzt schon,von der Beliebtheit, den Fans und dem Kult darum, beinah in einer Liga mit Star Wars spielt. Das erfahrt ihr im nun folgenden, zweiteiligen Special zur Attraktion:

Pirates of the Caribbean - Vom New Orleans Square nach Hollywood
Teil 1

Die Geschichte von Pirates of the Caribbean beginnt lange vor der Eröffnung des Parks: Im Jahre 1952 gründete Walt Disney WED Enterprises (WED für Walter Elias Disney, 1986 in walt Disney Imagineering umgenannt) um seinen Traum von einem eigenen Vergnügunspark wahr zu machen. "Wir waren immer am erkunden und experimentieren" so Disney über WED, "Wir nannten es Imagineering, die Mischung aus kreativen Träumen und technischem Wissen" . Erste Mitarbeiter bei WED waren Ken Anderson, regisseur von einigen sogenannten Silly Symphonies, sowie Produktionsdesigner Harper Goff, der schon für die Ausstattung von Filmen wie Captain Blood oder Casablanca verantwortlich war. Im Laufe der nächsten zwei Jahre kamen noch mehr Mitarbeiter, auch von anderen Stduis dazu. Walt sah den Park als einzigartige Möglichkeit Geschichten, anstatt in zwei, in drei Dimensionen zu erzählen. Alle ersten Mitarbeiter von WED kamen aus dem Filmgeschäft und so übertrugen sie die Kunst des Filmemachens auf das entwickeln und bauen eines Thememparks. Walt entwickelte die Attraktionen mit einem Anfang und einem Ende wie er es zuvor bei Cartoons getan hatte: Eine neue Kunstform war geboren.

In den ersten sieben Wochen strömten mehr als eine Million Menschen in das neu eröffnete Disneyland: Es kamen 30% mehr als man überhaupt erwartet hatte. Der Eröffnungstag wird heute Black Sunday gennant: Viele der komplexen systeme hinter den Attraktionen brachen zusammen, wegen einem Gasleck musste das Fantasyland für den Rest des Tages geschlossen werden. Die Menge an Leuten überforderten das Dampfschiff Mark Twain bei der Rundfahrt Rivers of the Far West, außerdem ging das Essen und die Getränke bald zur Neige. Doch das wichtigste war: Der Park hatte es vom 400 m² großen Mickey Mouse-Park in das 64.000 m² große Disneyland geschafft.

In den 50ern plante man die ersten Erweiterungen des Magic Kingdoms. Disney hatte den ewigen Wunsch den Park immer zu erweitern und den Gästen ein neues Erlebnis zu bieten. Der Imgaineer-Legende John Hench sagte 1984: "Es sollte ein neues Erlebnis sein, aber trotzdem in Harmonie mit den anderen stehen, die noch da sind" . 1959 verkündete Disney die größten drei Projekte im Osten des Parks: Eine Achterbahn in einer Matterhron-Umgebung, eine Reise mit einem U-Boot und das Disneyland Railway System, dass einen vom einen Themengebiet ins nächste bringt. Kurze zeit später hatte man eine neue Idee für ein neues Gebiet im Frontierland: Dort gab es eine große freie Stelle, die sich Magnolia Park nannte, hier hatte man schattige Bäume, Parkbänke und Plätze für Bands. Magnolia Park war als ruhiger Übergang zwischen dem Adventureland und dem Frontierland. Walt nutze nun dieses Fleckchen und den Flussufer um seine Erweiterung einen Platz zu verschaffen.

Walt wollte hier etwas aufbauen, dass an das französische Zeitalter in New Orleans erinnerte: Mit Geschäften, "Essen unter den Sternen", spielenden Bands. Auß
erdem sollte ein Strand mit einem Piratenschiff aufgebaut werden, das mit Schätzen und Gold gefüllt war. Die Idee des New Orleans Square war geboren. Die richtigen Planungen des New Orleans Square begannen schon 1957. 1958 erschien dann die erste Zeichnung des New Orleans Square auf dem Parkplan. Hier konnte man schon deutlich sehen, wie das Endprojekt aussehen sollte. Geplant waren neben dem schon existierenden Swift Chicken Plantation Restaurant ein Markt, ein Wachsfigurenkabinett und im Herzen des New Orleans Square ein verspuktes Haus. Das Wachsfigurenkabinett ist aber das was angesichts des Themas dieses Artikels am wichtigsten ist: Walt stellte Marc Davis (Design von Cruella DeVille) ein um einen kritischen Blick auf das Disneyland zu werfen und um eigene Skizzen für Attraktionen anzufertigen. Eingie Zeichnungen Davis´waren die für die Attraktion Jungle Cruise (Die übrigens auch schon lange im gespräch für eine Verfilmung steht). Noch mehr aber für Rogues Gallery, das Piratenwachsfigurenkabinett zum durchlaufen.


In 1961 kamen Disney und Davis wieder auf die Idee des Pirates Wax Museum zurück. davis, der nun fest bei WED eingestellt war sollte weitere, detaillreichere Zeichnungen anfertigen. Während Fantasyland die kindliche und märchenhafte Seite darstellte sollte der New orleans Square mit dem Haunted Mansion (Mit Eddie Murphy unter dem deutschen Titel Die Geistervilla verfilmt) und dem Wachsfigurenkabinett, das in bester Tradition der legendären Chamber of Horrors (An der meiner Meinung nach nicht viel legendäres dran ist ^^) im Madame Tussaud´s in London stehen sollte, die dunkle Seite von Disney wiederspiegeln. In einem Interview mit Theme Park Adventure erklärte Marc Davis: "Als ich bei WED anfing kam Walt zu mir und sagte: "Marc, du weißt das ich etwas mit Piraten machen möchte. Sowas wie pirates of the caribbean" (Anmerkung des Autors: Mit Absicht nicht übersetzt) und in diesem Moment hatte die Attraktion ihren Namen."

Zeichnung der Lauf-Attraktion von Marc Davis

Im Laufe der Produktion kamen immer neue Ideen dazu: Erst sollte man nur durch verschiedene Räume laufen, in denen man den berühmtesten Piraten als Wachs-Version begegnete, dann kamen weitere Schauplätze dazu: Eine alte Taverne, ein gepflasterter Marktplatz einer Stadt, ein brennender Hafen, gruselige Grotten, ein SChatzjagd am Strand und eine große Piratengalleone. Schnell wurde aber auch klar, dass eine "Walk-Trough"-Attraktion viel zu wenig Besucher auf einmal beherbergen konnte und so wurde diskuttiert ob Pirates of the Caribbean nun eine reine Lauf- oder Fahrtattraktion werden sollte. Als 1963 die allerersten Audioanimatronics (Sich bewegende, lebensgroße Figuren wie man sie heute aus beinahe jedme Freiteitpark kennt) in Disneys Enchanted Tiki Room präsentiert wurden und später ein vollautomatischer Abraham Lincoln entwickelt wurde, war den Imagineers klar, dass auch Pirates of the Caribbean einen Audioanminatronic haben sollte, der die Gäste durch die Tour führt und über die Geschichte der Piraterie aufklärt. Mit verschiednen Licht und Spezialeffekten wollte man dem herkömmlichen Wachsfigurenkabinett den "Disney-Unterschied" geben. Nun stand die Frage offen, wie man die notorischen Bösen in einen freundlichen Disney-Zusammenhang bringen sollte. Erstmal gar nicht, denn bei der Recherche stießen die Imagineers auf ein Problem: Man wollte die absolut korrekte geschichte der Piraten erzählen, aber so viel gab es da gar nicht: Das Thema war relativ unspektakulär und hatte kaum spannedes, wie Schwertkämpfe zu bieten. Deshalb gab man die Idee von einem "True Life-Adventure" auf und begab sich eher in die Richtung von Die Schatzinsel.

Doch Disney wusste innerlich, dass eine Attraktion zum durchlaufen nicht das richtige ist. 1963 war zwar der Platz für Pirates of the Caribbean da, doch mehr als ein paar Stahlträger standen noch nicht. Der New Orleans Square war zwar fertig, doch seine zwei Hauptattraktion waren es nicht. Dann, ein Jahr später, kam eine der größten Herausforderungen Disneys: Die Imagineers sollten eine Attraktion für die New York World Fair entwickeln. Dafür mussten neue Technologien entwickelt werden, von denen man wusste, dass auch Pirates of the Caribbean davon profitieren konnte: Von der ursprüglichen Idee des Wachmuseums war man nun abgekommen: Man plante nichts geringeres als ein Wunder des Imagineerings und eine der großartigsten Themenparkattraktionen aller Zeiten. Für die New York World Fair baute man nun 4 Attraktionen, darunter It´s a small World, dass heute in jedem Disneyland anzutreffen ist.

Die Weltaustellung sorgte für eine lange Unterbrechung bei den karibischen Piraten. Nachdem die Weltaustellung aber lief, kehrten Disney und seine Imaginnere wieder nach kalifornien zurück. Mit ihren nun neu erworbenen Wissen und der nun freien Zeit sollten The Haunted Mansion und Pirates of the Caribbean endlich fertiggestellt werden. Die Imagineere entwickelten nun ein Boot-System um ganz von der Lauf-Attraktion wegzukommen und die Gäste durch das Geschehen fahren zu lassen. 1963 stimte auch walt zu ein ähnlcihes System wie bei It´s a small World, mit echtem Wasser zu benutzen. Walt arbeitete nun eine Idee für eine Fahrt aus: Erst sollte man mit einem Boot einen Wasserfahl runterfahren und dann durch mehrere Tunnel, immer unter dem anderen. Außen sollte ein großes gebäude aufgebaut werden. Alles wurde genaustens durchstrukturiert.

Miniaturmodell des Marktplatzes

Von nun an ging alles ganz schnell: Audioanimatronics wurden entworfen, Techniken entwickelt. Konzeptzeichnunegn für die SChauplätze wurden angefertigt nun auf eine Fahrt spezialisiert. X. Atencio, eine Imagineer-Legende, kam dazu um die Dialogie sowie die Songtexte zu schreiben: darunter der weltbekannte Song "Yo-Ho - A pirates life for me!". George Bruns (Das Dschungelbuch) wurde engagiert um die Musik zu komponieren, die heute einmal gehört, für immer im Gedächtnis bleibt. Modelle der Schauplätze wurden gebaut... Alles war eine sehr aufwendige Angelegenheit: Kostüme mussten gemacht werden, Texte aufgenommen, Sets gebaut und später dann alles zusammengefügt. Nun konnte auch endlich der New Orleans Square in all seiner Pracht eröffnet werden.

Im Jahre 1966 traf die Crew ein herber Schlag, denn sie verloren ihren Captain. Am 15. Dezember 1966 starb Walt Disney an Lungenkrebs. "Als Walt starb, kam es uns allen so vor als würden wir an fahrt verlieren" so Imagineer Blaine Gibbson.
In den Monaten nach Disneys Tod fingen alle an wieder an Pirates of the Caribbean zu arbeiten, nach so viel Produktion sollte Walt Disneys letzte Attraktion auch fertig gestellt werden.

Piartes of the Caribbean eröffnete letztendlich am 18. März 1967 und einem Presse-Event am 19. April 1967. An die anfängliche Rogues Gallery-Idee erinnerte nun gar nichts mehr. Nun dauerte es knapp 40 Jahre bis auch Hollywood Interesse an dieser geschichtsträchtigen Attraktion zeigte. Währenddessen eröffneten auch alle anderen Disney-Parks rund um den Globus diese Attraktion.

Nächste Woche:
Der Film, der Erfolg, und wieder zurück Vom New Orleans Square nach Hollywood" Teil 2
Pünktlich am Sonntag den 29. März 2009

Und nicht vergessen: Fluch der Karibik, heute um 20.15 Uhr auf ProSieben

Quellen:[Alle Fotographien und Informationen aus Pirates of the Caribbean - From the Magic Kingdom to the Movies
von Jason Surrell]

Freitag, 20. März 2009

Unglaublich: Die Werbung bei Fluch der Karibik 2

Ob hier die Werbung versteckt ist?

Jeder darf sich jetzt den 29. März sowie den 22. März dick rot im Kalender einstreichen: Am 22. März (Das ist dieser Sonntag) kommt nämlich mein absoluter Lieblingsfilm mal wieder Im Fernsehen: Fluch der Karibik, dessen besserer Originaltitel Pirates of the Caribbean - The Curse of the Black Pearl ist. Bei dessen Free-TV-Premiere gab es nicht nur eine gigantische Einschaltquote, sondern auch gigantisch viel Werbung: Zu der Lauflänge von über 2 Stunden kam nicht viel weniger als nochmal eine Stunde Werbung dazu.

Da kamen mir schon die schlimmsten Vorstellungen für Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2: Der Film geht ja nochmal knapp 20 Minuten länger kann man da doch ruig über eine Stunde Werbung reinbringen. Doch nixda: Wie ich heute in der neuen Fernseherzeitung blättere merke ich, dass der selbsternannte Piratensender Pro7 nur 30 Minuten Werbung (Insgesamt versteht sich) bringt. Neben den superben und einfallsreichen Trailern hat mich Pro7 doch sehr überrascht. Auch beim vor kurzem laufenden Déjà Vu hat Pro7 doch sehr mit Werbung gegeizt so das auch jemand die Filme anschauen kann weil er am nächsten Tag wieder zur Schule muss (Auch wenn es in dem Fall beinahe 3 Stunden geht). Doch, das fand ich schon erwähnenswert.

Um meine gerade gute meinung über den Sender auch wieder zu versauen bringt Pro7 direkt nach dem Film Galileo Spezial zum Thema: Piraten: Wer Captain Sparrow wirklich war. Na toll.

Dienstag, 10. März 2009

Russell Brand kann kein Sparrow sein, da er zu wenig Zeit hat

Im letzten Jahr war die Gerüchteküche zum vierten Pirates of the Caribbean-Abenteuer stärker am Brodeln als jeh zuvor: Johnny Depp soll eine Rekordgage bekommen haben, Tim Burton führt Regie, Zac Efron spielt Jack Sparrows Sohn und Russel Brand (Nie wieder Sex mit der Ex) wird Jacks Bruder spielen:

Jetzt, knapp ein viertel Jahr später (Sehr früh) sprach Russel Brand gegenüber Access Hollywood über dieses Gerücht: “But, I’ve got eight other things to do [including] ‘Get Him To The Greek’ with Judd Apatow… So I don’t know if there’ll be time to be a pirate, I’ve got enough of that in me private life.”(Ich habe andere Projekte, unter anderem Get Him to the Greek mit Judd Apatow.. Deswegen weiß ich nicht ob ich die Zeit habe ein Pirat zu sein, davon habe ich eh schon in meinem Privatleben genug)

Nicht nur das Brand sehr früh mit dem Gerücht aufräumt: Co-Drehbuchautor Terry Rossio hat alle obig genannten Gerüchte schon vor Ewigkeiten dementiert. Auf was Acces Hollywood, die für mich eh nicht die glaubwürdigste Quelle ist, damit nun hinauswollte weiß ich auch nicht. Immerhin sagte er ja auch nicht, dass er im gespräch war. Ich glaube die Website wollte nur eine große Schlagzeile bringen (Wie bei der Bild oder The Sun) um mehr Klicks zu kassieren.

Wens interessiert: Get him to the Greek, ist ein Spin-Off zu Brands Figur in Nie wieder Sex mit der Ex
.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Häh? Disney möchte "Tower of Terror" - Film

Der "Tower of Terror" im Walt Disney Studio Park in Paris

Disney setzt ja in letzter Zeit auf Verfilmungen ihrer Disneyland bzw. Walt Disney World-Attraktionen. Eine der ersten Verfilmungen war der TV-Film The Country Bears, der aufgrund seiner Bärenpuppen eher gruselig als Kindgerecht war (Im ironischen Sinne) war. Weiter ging es mit Pirates of the Caribbean, bei uns bekannt unter Fluch der Karibik, der es schon auf drei Teile brachte, megamäßig erfolgreich war und auch einer meiner Lieblingsfilme ist. Etwas zusehr an dei Attraktion hielt sich die Gruselkomödie Die Geistervilla (OT: The Haunted Mansion) mit Eddie Murphy, Disneylandfans wie ich entdecken zwar unmengen an Anspielungen, doch sehr kreativ war man nicht, da man die exakt gleiche Story der Attraktion als Drehbuch umwandelte. Die Verfilmung von Jungle Cruise ist schon längere Zeit geplant.

Bloody-Disgusting berichtet jetzt das Disney eine weitere Attraktion verfilmen möchte, nämlich den sehr populären Tower of Terror, der seit kurzem auch im Park in Paris anzutreffen ist.
Der Twilight Zone: Tower of Terror ist an die Kultserie Twilight Zone aus den 50ern angelehnt und erzählt die Geschichte eines maroden, verlassenen Hotels, das ein Portal zur vierten Dimension ist. Hauptpunkt der Attraktion ist der fahrstuhl des Hotels mit dem man am Schluss mehrere Stockwerke in die tiefe fällt. Das besondere daran ist, das der Fahrstuhl ohne Schienen durch das Hotel fährt bis man eben die vierte Dimension und deren geister sieht und herabrast.
Der Tower of Terror ist eine Meisterleistung von Disneys Imagineeren und gehört nicht umsonst zu einer der beliebtesten Disney-Attraktionen und gilt als technologische Meisterleistung, Zeug zum Film hat das allemal: Doch da gibt es einen kleinen Haken: Es gibt bereits einen Tower of Terror-Film.

1997, 3 Jahre nach der Eröffnung der Attraktion testete Disney wie Publikum auf Attraktionenverfilmungen anspringt. Also wurde The Twilight Zone Tower of Terror verfilmt. Der in Deutschland unter Im Jenseits sind noch Zimmer frei bekannte Film war mit Komiker Steve Guttenberg besetzt und lief nicht nur erfolgreich, sondern wurde auch relativ gut aufgenommen. Außerdem gehörte er bis vor ein paar Jahren zum festen TV-Programm an Halloween.

Nachdem nun alle aufgeklärt sind kann nun jeder fragen wieso man den Tower of Terror denn nochmal verfilmen sollte? kann sich Disney nur nicht mehr an den alten TV-Film erinnern? Oder denken sie die Zuschauer können sich nichtmehr erinnern? Oder wollen sie der Attraktion nur etwas treuer bleiben und etwas mehr Budget in eine Kinoversion stecken? Fragen über Fragen. Persönlich hätte ich nichts dagegen. Ich mag Im Jenseits sind noch Zimmer frei recht gerne und cineastisch angehaucht ist die Attraktion allemal. Wenn man aber eine ähnliche Thematik aufgreifen möchte wie im schon vorhandenen Film dann wirds zu abgedroschen.
Eine Gruselkomödie im Stil der alten Scooby-Doo TV-Serie, die in den 50ern spielt würde ich aber mehr als begrüßen.

Hier als Schmankerl noch der tolle Trailer zur Pariser Fassung des Tower of Terrors, der letztes Jahr eröffnet wurde und schon eindrucksvoll beweist wie der Stil des Films aussehen könnte:



Mehr filmische Disney-Attraktionen: