Posts mit dem Label UP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label UP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 12. November 2009

20 Animationsfilme, die um die Oscarnominierung kämpfen

So langsam aber sicher fängt ja wieder die Oscarsaison an und deshalb gibt es nun auch schon 20 Animationsfilme, die in der Vorrunde zur "Bester Animationsfilm"-Kategorie sind - Einige davon sind eher fragwürdiger Natur (Zum Beispiel Alvin and the Chipmunks 2, der ja wohl mehr Live-Action als Animation ist, oder der ultragrottig aussehnde The Dolphin - Story of a Dreamer) andere dagegen sichere Kandidaten und der ein oder andere Spekulationskandidat. Hier also die 20 Filme:



  • “Alvin and the Chipmunks: The Squeakquel”
  • “Astro Boy”
  • “Battle for Terra”
  • “Cloudy with a Chance of Meatballs”
  • “Coraline”
  • “Disney’s A Christmas Carol”
  • “The Dolphin – Story of a Dreamer”
  • “Fantastic Mr. Fox”
  • “Ice Age: Dawn of the Dinosaurs”
  • “Mary and Max”
  • “The Missing Lynx”
  • “Monsters vs. Aliens”
  • “9”
  • “Planet 51”
  • “Ponyo”
  • “The Princess and the Frog”
  • “The Secret of Kells”
  • “Tinker Bell and the Lost Treasure”
  • “A Town Called Panic”
  • “Up”

So gesehen war 2009 schonmal eines der stärksten Animationsjahre aller Zeiten und birgt auch noch einige potentielle komende Highlights. Bleibt nur die Frage wie die Jury die Auswal anstellt. Sicher dürfte sein, dass es 2010 wieder 5 Nominierte geben wird, aber wer wird nominiert? Die einzigen Filme, die schon 100%ig sicher sein dürften sind Oben (der gleichzeitig noch eine große Cahnce auf die "Bester Film"-Nominierung hat) und Coraline, die beide Kritikerlob ohne Ende mit sich brachten und eben die typischen Oscarkandidaten sind, da beide wohl auch die Filme sind, die den größten Ruf haben. Bleibt dann noch die Frage ob man sich eher für die größeren Projekte oder die Indiefilme entscheidet. Da gäbe es nämlich Cloudy with a Chance of Meatballs, der ja auch relativ gute Kritiken bekommen hat und The Princess and The Frog, der eben ein klassisches Disneymärchen ist und darüber hinaus auch wirklich gut sein soll. Dagegen ausgeschlossen sind für mich Ice Age 3, Monsters vs. Aliens, Astroboy, Planet 51 und A Christmas Carol, die einfach alle unter der Messlatte der anderen Projekte liegen und kritisch nicht wirklich gut wegkamen oder mit Mocap gemacht wurden, was die Academy wohl eher weniger mag, da noch kein MoCap-Film für den Oscar nominiert wurde. Wackelkandidat ist auch noch Hayao Miyazakis Ponyo, der wohl nicht mit Miyazakis anderen Projekten der letzten Jahre mithalten kann und auch eher ein reiner Kinderfilm sein soll. Die großen Fragezeichen sind dann noch die umjubelten Indiefilme Mary & Max, The Missing Lynx, The Secret of Kells und A Town Called Panic. Gerade Mary & Max war kritisch ein großer Erfolg, ist aber alles andere als ein typischer Oscarfilm. Ich persönlich könnte mir dann letztendlich vorstellen, dass die Liste so aussieht:
  • Oben
  • Coraline
  • The Princess and the Frog
  • Cloudy with a Chance of Meatballs (Alternativ vielleicht 9)
  • Fantastic Mr. Fox (Alternativ Mary & Max oder Ponyo)
Weiterführende Links:

Dienstag, 3. November 2009

Fundstück: Eric Tans Oben-Poster

Eric Tan ist unter Pixar-Fans eigentlich sehr gut bekannt. Schon für Rattatouille und WALL•E entwarf er einige tolle Old-School-Poster im 30er Jahre-Werbungslook. Vor allem die sehr an Disneyland erinnernden Poster für WALL•E waren toll. Darüber hinaus designte er auch einige altmodische Poster für Indiana Jones, Lost oder X-Men. Leider wurden die Poster aber nie für das Marketing gemacht, sondern eher aus dem Grund, dass Pixar etwas an ihren Filmen liegt und ihnen Tans Stil zusagt. So hängen zum beispiel die von tan designten Poster zu Oben im Pixar-Atrium rum. Nun gibt es alle auch in guter Qualität im Internet zu bestaunen. Und bei Oben passt dieser Stil von reisewerbungen aus den 20ern und 30ern noch mehr wie die Faust aufs Auge, als noch mehr als bei Rattatouille oder WALL•E :





Es gilt natürlich: Für eine große Ansicht, die Poster anklicken.

Dienstag, 15. September 2009

Mit Pete Docter und Jonas Rivera in der Videothek

Ein wirklich sehr, sehr interessantes als auch ungewöhnliches Feature präsentiert uns Moviepilot.de zum Deutschlandstart von Pixars Oben. Im knapp 10 Minuten langen Video laufen Regiesseur Pete Docter und Produzent Jonas Rivera durch eine Videothek und präsentieren Filme, die ihnen als Inspiration zu Oben dienten: Und da gehts von Dumbo über Fitzcaraldo bis zu About Schmidt. Unbedingt anschauen:

Interview Pixar Oben / UP - Filmcheck mit Pete Docter und Julian Rivera from moviepilot on Vimeo.

Ich werde Oben am Donnerstag auch noch einmal sehen (diesmal auch in 3D) und freue mich schon. Wer bis dahin noch meine Meinung zum Film lesen möchte kann das natürlich auch ton: Zur Oben-Review.

Dienstag, 8. September 2009

Review: Oben

Zu Beginn: Eine kleine Retrospektive von 14 Jahren Pixar

10 - Das ist die Zahl an Filmen, die die Visionäre beim in Emmerville angesiedelten Animationsstudio Pixar vorweißen können. Mit nunmehr 10 Filmen in 14 Jahren haben die Kreativen bei Pixar nicht nur Trickfilmgeschichte, sondern auch Filmgeschichte geschrieben, was vor 14 Jahren noch jeder für unmöglich hielt, als der erste am computer animierte Spielfilm in die Kinos kam: Toy Story.

Als Toy Story in die Kinos kam war Pixar noch völlig unbekannt, Disney hatte ihre glorreichen Neunziger und viele hielten den Film wohl eher für ein bisschen Nerd-Spielerei von Computercracks. Doch trotzdem war der Film nicht unerfolgreich: Er wurde zum erfolgreichsten Film im Jahre 1995 und zu seiner Zeit der dritterfolgreichste Trickfilm nach Disneys Der König der Löwen und Aladdin. Toy Story wurde inzwischen auch in die Top 100 Liste, der besten Filme aller Zeiten des American Film Instituts aufgenommen, wo er auf Platz 99 rangiert - Immerhin noch vor Ben Hur.

Trotzdem halte ich Toy Story für gnadenlos überbewertet: Ich mag zwar die Charaktere und die Idee, doch irgendwie konnte ich mit dem Film und dessen Story immer recht wenig anfangen. Ein Grund, dass er neben Cars der Pixarfilm ist, den ich nicht regelmäßig mal anschaue. Der nächste Film den Pixar herausbrachte war Das große Krabbeln, der auf der Idee des japanischen Films Die Sieben Samurai basiert. Das große Krabbeln war mein persönlicher zweiter Kinofilm, der mir auch heute noch gefällt. Beinahe Zeitgleich mit Das große Krabbeln setzten sich die Pixarianer an das Sequel ihres Erstlingsfilms: Nämlich Toy Story 2, der ursprünglich nur auf DVD (bzw. damals noch VHS) veröffentlicht werden sollte, man aber in der Produktion entschied das ganze doch auf die Kinoleinwand zu bringen.

Doch erst mit ihrem vierten Film schaffte es Pixar nicht nur mich in ihren Bann zu schlagen, sondern auch vom Image "dieses Computerrickfilmstudio" wegzukommen und ihn die ganz große Liga der Hollywoodstudios aufzsteigen. Der Titel dieses 2002 veröffentlichten Films: Die Monster AG. Der Regisseur: Pete Docter, der als erstes Pixar-Mitgründer John Lasseter vom Regiestuhl ablöste. Ein Film, der nicht nur lustig, sondern auch herzerwärmend und äußerst kreativ war. Und von diesem Film an gehörte Pixar zur Königsklasse der Animationsstudios.

Diese Position wurde von nun an immer mehr verstärkt: Als nächstes mit Pixars bisher finaziell erfolgreichstem und wohl auch bekanntesten Films: Findet Nemo. Findet Nemo war das Regiedebut von Andrew Stanton, ein Pixarurgestein, der als zweiter Animator und neunter Mitarbeiter zum Studio kam, bei Toy Story Co-Regie führte und auch an allen vorhergegangenen Drehbüchern der Pixarfilme mitarbeitete. Mit Die Unglaublichen folgte das Pixar-Debut von Brad Bird, der zuvor bei den Simpsons arbeitete und den Film Der Gigant aus dem All drehte und mit seinem tiefgründigen und komplexen Superheldenactioner Neuland bei Pixar betrat (Es war, unter anderem, der erste Pixarfilm in denen Menschen starben und der erste mit einer PG-Freigabe in den USA). Doch irgendwann musste diese großartige Erfolgswelle ja mal einreisen: Und das tat sie mit Cars, der Regie-Rückkehr von John Lasseter, der weder finaziell noch kritisch besonders gut aufgenommen wurde und für mich Pixars schlechtesten Film darstellt.

Dieser Ausrutscher wurde aber durch die beiden folgenden Filme wieder in den Hintergrund gedrängt: Nämlich mit Brad Birds gemütlichem, detailreichen und frankophilen Ratatouille, der für 5 Oscars nominiert war, sowie Andrew Stantons düstere, dreckige und doch romantisch, liebevolle Zukunftsvison WALL•E, der die Krönung von Pixars bisherigen Filmen darstellte. Nach dem kollosal guten WALL•E konnte es ja eigentlich nur wieder steil bergab gehen, doch schon der Titel des nunmehr 10. Streichs des Studios, dass den computeranimierten Film erst möglich machte beweißt das Gegenteil:

Achtung! Die nun folgende Kritik enthällt zwar keine wirklichen Spoiler, aber ein paar Storydetails.

Die Grundstory, die sich hinter Oben verbirgt ist eigentlich recht einfach: Ein alter Mann verwirklicht seinen Lebenstraum und fliegt nach Südamerika, natürlich mit einem lustigen Sidekcik an seiner Seite (In diesem Fall Russel, der überdreht und übergewichtige Pfadfinder) dort trifft er auf einen Schurken. Punkt. Ungefähr das ist es auch, was der Trailer einem zeigt, der den Plotverlauf aber nur sehr leicht angeschnitten hat und dafür sorgt, dass einen die eigentliche Story überrascht. Sowieso gibt der Trailer nicht ganz das wieder, was den Film eigentlich ausmacht: Nämlich das er im Innern tieftraurig ist.

Der Film beginnt mit einer knapp 8 Minütigen Sequenz, die einmal das Leben von Hauptfigur Carl Fredicksen durchleuchtet: Vom Kindesalter bis zum jetzigen Zeitpunkt. Wie er seine Jugendliebe Ellie kennenlernt und sie später heiratet, wie beide Kinder bekommen wollen, aber niedergeschlagen feststellen, dass Ellie dazu nicht in der Lage ist und wie beide zusammen alt werden und ihrem Traum einmal nach Südamerika zu reisen nie verwirklichen können - Bis Ellie stirbt und Carl völlig allein zurückbleibt. Diese Szene geht kaum 10 Minuten und kommt vollkommen ohne Dialog aus ist aber gleichzeitig so schön wie traurig. Die Sequenz geht zu Herz und führt vielleicht auch manche zu Tränen und das vollkommen ohne Kitschig zu sein. Und: Sie übertrifft sogar noch die viel gelobten, ersten 30 Minuten aus WALL•E mit Leichtigkeit.

Nun wird Carl gezeigt, wie er heute lebt: Grießgrämig, allein und den alten Zeiten nachtrauernd, da er diese nicht loslassen kann, was teils daran liegt, dass sein Haus aufgrund von neuen Hochhäusern abgerissen und er in ein Altersheim verlagert werden soll. Doch Carl weigert sich strengstens das Traumhaus von ihm und Ellie einfach aufzugeben. Als er aber einem Bauarbeiter eine blutende (!) Kopfwunde zuführt muss er dem Bauherren kleinbeigeben -- Oder auch nicht, denn am nächsten tag erhebt sich sein Haus, an dem er unzählige Luftballons befestigt hat, in die Lüfte - Südamerika soll das Ziel sein.
Was mit einem kleinen Abgesang auf den "American Dream" endet ist der große Abenteueraspekt des Films, den man so ja schon im Trailer gezeigt hat. Und die Story, die nun beginnt könnte nicht besser sein: Carl und der unfrewillige Passagier Russel stoßen im südamerikanischen dschungel auf den exotischen Vogel Kevin und den schrulligen Hund Dug, der zu allem Überfluss auch noch durch ein hochtechnisiertes Halsband sprechen kann und auf den wahnsinnig gewordenen Forscher und Abenteurer Charles Muntz.

Ein ungewöhnliches Team

Doch der Film wäre kein Film von Pixar, wenn das alles nur in schönen Bildern und mit viel Action gezeigt werden würde. Nein, denn der Film nimmt sich, selbst dann als der Abenteuerplot schon am Rollen ist, immer noch Zeit für seine Charaktere, hat enorm viele ruhige und melancholische Szenen und vernachlässigt nie den Grund, warum Carl eigentlich nach Südamerika gekommen ist - Wegen Ellie. Es wäre aber auch kein Film von Pixar, wenn das ganze unheimlich trocken und zäh erzählt worden wäre und man am liebsten der Actionszene herbeisehnen würde. Das Gegenteil ist sogar der Fall, denn am Schluss meint man, dass der Film ruhig noch 30 Minuten länger hätte sein können. Das liegt zum Großteil auch wieder an den liebenswert, schrulligen Charakteren, die man einfach gern auf der Leinwand agieren sieht und die sich nahtlos in die Reihe der populären Pixarcharaktere wie Buzz, Woody oder WALL•E einreihen. Mit Dug, dem dicken knuffigen Golden Retriver haben die Macher Pete Docter und Bob Peterson (Der dem Hund im Original auch seine Stimme leiht) eine Figur kreirt, die selbst so ultrakultige Charaktere wie Mike und Sully aus der Monster AG oder Dorie aus Findet Nemo mit Leichtigkeit in die Tasche steckt. Das wirklich Wunderbare an Dug (und den anderen Hunden) ist dann, dass man nicht einfach nur einen sprechenden Hund hingestellt hat, sondern eine relativ plausible und vor allem originlle Idee hatte, um Dug sprechen zu lassen. Ein weiteres Beispiel für den unerschöpflich wirkenden Ideenreichtum Pixars.

Das tolle an all den Charakteren ist, dass sie durchweg interessant und kreativ bleiben und einem ans herz wachsen obwohl sie "nur" animiert sind. Allein das Gespann Carl/Russel/Dug/Kevin hat man so noch nie gesehen - Und einen alten Mann zum Actionhelden zu Machen ist sowieso das Tollste an der ganzen Geschichte. Dazu kommt dann noch, dass man sich, wie schon oben gesagt, wirklich Zeit für die Figuren nimmt und aus Russel und vor allem Carl nicht nur ungewöhnliche, sondern auch (mal mehr mal weniger) tiefgründige Helden macht, mit denen man mitfühlen kann. Der bessesene "Captain Ahab"-Charakter Charles Muntz, der wohl als Spiegelbild Carls konzipiert wurde rundet das extravagant, exzellente Ensemble (Ja, ich mag Alliterationen) dann noch ab.

Dass, das ganze nie langweilig wird liegt dann zum anderen auch noch an dem wirklich gelungenen Humor, der sich ziemlich schwer beschreiben lässt. Oben bietet keine wilde Mixtur aus Anarcho- und ruhigem Humor, wie in den Filmen von Brad Bird und keinen altmodische Stummfilm-Slapstick wie in WALL•E. Am ehesten lässt sich der Humor mit Toy Story oder Findet Nemo vergleichen, da er sehr Charakterbezogen ist und meistens durch die verschiedenen charakteristischen Eigenschaften der Figuren herauskommt: Sei es die Überdrehtheit von Russel, die Grießgrämigkeit von Carl oder die treudoof, putzigen sachen bei Dug und Kevin. Hin und wieder gibt es natürlich auch etwas Klamauk und Slapstick - das ist aber wirklich rar gesäht.

Eine melancholische und traurige, aber doch heitere und abenteuerliche Reise!

Auch wenn insgesamt ordentlich Humor vorhanden ist, sollte man kein großartiges Gagfeuerwerk erwarten und sioch auch auf viele melancholische, ruhige und traurige Szenen einstellen, die aber wirklich extrem gut in den Film und den Abenteuerplot integriert wurden und niemals überflüssig oder störend erscheinen - Sie sind nämlich der eigentliche Motor des Films, der die Story und die Charakterentwicklung fördert.
Auch auf viel Action muss man verzichten, auch wenn man Oben als actionreichsten Pixarfilm nach Die Unglaublichen einordnen kann. Wirklich actionreich wird es aber nur kurz in der Mitte und etwas mehr gegen Ende im rasanten Showdown. Schade ist, dass diese Actionszenen aber nie wirklich großartig wirken und in Sachen Rasanz nicht mit den Unglaublichen mithalten kann. Ein kleiner Augenschmaus ist das Finale aber schon geworden. - Natürlich könnte jetzt die Frage aufkommen: "Kein Gagfeuerwerk, wenig Action - Was hat der Film denn dann?" - "Die Mischung machts!" wäre die passende Antwort. Ruhige und leise Szenen dominieren den Film, später dann auch immer mehr Humor und gegen Ende dann die Action verpackt in einer abenteuerlichen und unkonventionellen Story: Eine Abenteuertragikomöide sozusagen - Und eine ganz wunderbare, mal so nebenbei.

Musikalisch untermalt wird dieser liebevoll gemachte Genremix vom Soundtrack von Michael Giacchino, der sich auch schon für die Scores von Die Unglaublichen und Ratatouille verantwortlich zeigte und für letzteren auch eien Oscarnominierung einsackte. Wie schon bei seinen vorherigen Pixarscores setzt Giacchino hier auch mal wieder auf eins: Old-School. Elektronische oder moderne Klänge sind gar nicht herauszuhören und insgesamt ist das ganze wunderbar altmodisch mit vielen Bläsereinlagen und biette einen tollen Gegenpol zum futuristischen WALL•E-Soundtrack von Thomas Newman und diesen auch übertrifft (Aber dann auch wieder nicht ganz so genial ist wie der von Rataotuille).
Das wirklich tolle an der Musik ist dann noch, dass sie den Film stilistisch perfekt wiederspiegelt: Nämlich mit der ganz klaren Orientierung an Cartoons aus den 30er und 40er Jahren. Der einzige, kleine, Nachteil von Giacchinos Musik ist, dass sie im Gegensatz zu Die Unglaublichen, Ratatouille oder auch Star Trek, um mal ein neueres und nicht mit Pixar in Verbindung stehendes Beispiel zu haben (:D), bei den actionreicheren Stücken etwas lieblos komponiert klingt, was aber durch den wirklich schwer genialen Rest und das Ohrwurm-Main Theme wieder wet gemacht wird.

Der wohl letzte Punkt, auf den man eingehen sollte ist die stilistische Präsentation von Oben, die man wohl recht wenig mit den anderen Filmen von Pixar vergleichen kann. Es gibt zum Beispiel keinen völligen Cartoon-Style wie bei den Unglaublichen oder Die Monster AG, aber auch keinen puren Photorealismus wie bei WALL•E. Oben ist eher eine Mischung aus beidem: Während die meisten Charaktere völlige Karikaturen sind und durch geometrische Formen inspiriert sind (Carl ist ein Rechteck, Russel und Dug Ovale und Kevin ein Dreieck) sind die malerischen Landschaften absolut realistisch gehalten und mit das ganz große Highlight des Films (was sich vor allem in den Flug-Und dschungelszenen wiederspiegelt) sind und Pixars künstlerische als auch technische Perfektion mal wieder aussagekräftig unter Beweiß stellt. Auch die, wieder realistisch gehaltenere, Hundearmee ist ein technisches, optisches und kreatives Highlight des Films, das sich so wirklich gut sehen lassen kann.

"Ich habe den Film zwar gerade erst gesehen, habe ihn aber jetzt schon unheimlich lieb!"

Schlussendlich drängt sich ein Vergleich mit den vorhergegangenen Pixarfilmen, insbesondere natürlich WALL•E, auf. darauf gibt es aber auch eine ganz klare Antwort: Nein, Oben ist nicht so gut wie Andrew Stantons düster, romantisches Kinohighlight WALL•E, er ist auch nicht so gut wie Brad Birds gemütliche Liebeserklärung an das Kochen, Ratatouille, aber er stellt auch überhaupt keinen Dämpfer wie Cars dar. Oben ist nicht gänzlich perfekt, aber seine unzähligen positiven Aspekte, die ganz klar überwiegen machen den Film zu einem der besten, als auch reifsten Filme, die Pixar jeh gemacht hat. Deshalb kann man eigentlich nur apllaudieren und sagen: "Hut ab, Pixar ihr habt es mal wieder geschafft!".

Weitere Animations-Reviews:
Weitere Filmreviews 2009:

Freitag, 31. Juli 2009

Die Top 15 der von mir heiß erwarteten Filme

In allerlei verschiedenen Posts schreibe ich wie sehr ich mich auf den ein oder anderen Film freue. Aber welcher nimt welchen Stellenwert ein? Inspiriert von der selben Hitliste von Sir Donnerbold habe ich auch meine Top 15 der von mir erwarteten Filme erstellt. Die Spielregeln? Der Film muss offiziell angekündigt worden sein, gibt hin und wieder Lebenszeichen von sich und startet in den nächsten Jahren. Also, los gehts:

Platz 15: Jennifers Body


Nein, ich freue mich nicht auf diesen Film weil die völlig überhypte Megan Fox mitspielt, sondern wegen der Oscarprämierten Drehbuchautorin und des sehr stylischen und coolen Trailers, der augenzwinkernden Horror per excellence verspricht. Meine Vorfreude hält sich hier noch in Grenzen, aber unbedingt sehen möchte ich ihn trotzdem.

Platz 14: Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Der neuste Streich von Sony Pictures Animation, die bisher zwar nur zwei Kinofilme ablieferten, mich damit aber gut untrhielten und bessere Arbeit leisteten als Dreamworks. In ihrem neusten Film geht es um einen Erfinder der für regnendes Essen verantwortlich ist. Die Story klingt wunderbar skurril, die Animationen und das Charakterdesign sind sehr ukonventionell und der Trailer rockt wie sonst was. Und in 3D wird das der absolute Augenschmaus, versprochen.

Platz 13: Inception

Viel weiß man nicht über Inception. Eigentlich weiß man gar nichts. Bis auf Regisseur, Cast und dem gigantisch hohen Budget. Was spricht dafür? Christopher Nolan führt Regie, der Cast ist prominent und talentiert und im Gegensatz zu Inception sollen Prestige, Batman Begins und The Dark Knight zusammen ein kleiner Film sein.

Platz 12: Der Wolfsmensch

Leider wurde dieser Film ins nächste Jahr verschoben. warum? Das weiß man nicht. Sicher ist aber, das Der Wolfsmensch das Remake zum gleichnamigen Universal-Horrorklassiker ist und jetzt schon wunderbar altmodisch daherkommt. Für einen Gegner von hirnlosem Torture-Porn wie mich schön zu sehen, dass sich Leute auch noch trauen altmodische Grusler zu drehen. Bisher spricht eigentlich alles für den Film: Joe Johnston (Jumanji) führt regie, Benicio delToro spielt den Wolfsmenschen, Antony Hopkuins ist auch dabei, Make-Up-genie Rick Baker macht die Masken und, das wichtigste, Danny Elfman komponiert den Score!

Platz 11: The Imaginarium of Dr. Parnassus

Über diesen Film weiß man bisher eigentlich auch reichlich wenig, denn es gibt keinen Trailer, kaum Bilder und kein richtiges Poster. Dafür ist der Film aber der neuste Streich von Ex-Monty Python Terry Gilliam, der für so wundervoll verschrobene Filme wie Fear and Loathing in Las Vegas oder Brothers Grimm verantwortlich war. Die Krönung des ganzen ist dann noch der Cast: nach Heath Ledgers Tod wurde dessen Rolle von Johnny Depp, Jude Law und Collin Farrel übernommen wird, die den Charakter in anderen Welten spielen.

Platz 10: Toy Story 3

Toy Story - Der erste computeranimierte Film bekommt seinen dritten Teil. Ich bin nicht der größte Fan von Toy Story, filmhistorische Bedeutung hin oder her. Dafür legt der zweite eine ganz große Schippe drauf und ich mag die Charaktere. Darüber hinaus soll der Film erwachsener werden und der Trailer macht Lust auf mehr, auch wenn man noch nichts aus dem Film sieht. Und Pixar vertraue ich sowieso blind, egal was die machen.


Platz 9: Prince of Persia - The Sands of Time

Der nächste große Blockbuster von Jerry Bruckheimer und Disney, nach Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt. Die Crew besteht größtenteils aus den gleichen Leuten wie bei der Piraten-Trilogie, der Regisseur Mike Newell konnte schon bei Harry Potter und der Feuerkelch überzeugen, erste Bilder, Poster, und Filmausschnitte sehen grandios aus. Was will man mehr?

Platz 8: Wo die wilden Kerle wohnen

Der Trailer zum Film ist der wohl schönste den ich jemals gesehen habe und auch sonst spricht nichts gegen den Film. Mehr gibts da gar nicht mehr zu sagen, außer: Da geh ich gleich am ersten tag ins Kino - mit Sicherheit.

Platz 7: Küss den Frosch

Auch wenn ich den deutschen Titel nicht mag: Der Film ist endlich wieder handgezeichnet, ein Märchenmusical und von Disney. Der Trailer war wunderschön, die Bilder auch und man: Der Film ist gezeichnet, ein Märchenmusical und von Disney. Das ist toll, altmodisch und schön.

Platz 6: Iron Man 2

Bisher tummelten sich in dieser Liste erstaundlich wenig, potentiell große Blockbuster. Bis auf Prince of Persia eigentlich keiner und so ganz weit vorne war der auch nicht. Jetzt wirds aber blockbustfantastisch: Nämlich mit Iron Man 2, der seinen sechsten Platz völlig verdient hat - und das obwohl es noch nicht mal einen Trailer hat. Trotzdem wird der Film von mir heiß erwartet. Warum? Weil der erste Teil gneial war, weil Robert Downey Jr. wieder mitspielt, weil Jon Favreau wieder regie führt, weil die ersten Bilder überzeugen und weil Iron Man einfach der coolste Superheld unter der Sonne ist. Klar?

Platz 5: Fantastic Mr. Fox

Erst gestern wurde der Trailer veröffentlicht und ich bin einfach hellauf begeistert: Für den Film sprechen nämlich folgende Dinge:

  • Der Film wurde per Stop-Motion realisiert. Stop-Motion ist die wohl schönste Form einen Film zu machen und gefällt mir auch besser als CGI und Zeichentrick zusammen.
  • Wes Anderson führt Regie - Der mann ist ein verqueres Genie, der mich bisher noch nie wirklich enttäuschte.
  • Der Film basiert auf einer Vorlage von Roald Dahl.
  • Der Cast ist fantastisch: George Clooney, Meryl Streep, Owen Wilson, Jason Swartzman und Bill Muray leihen ihre Stimmen.
  • Hab ich schon erwähnt das der Film mit Stop-Motion gemacht wurde?
Platz 4: 9

Auf 9 wird man sich ewig freuen können nur in die Kinos wird er es in Deutschland, zumindest in der nächsten Zeit nicht schaffen. Leider, denn der Film macht bisher einen einwandfreien Eindrück. Gute Animationen, eine düstere, postapokalyptische Atmosphäre, Tim Burton als Produzent und ein PG-13-Rating, das, wie der Trailer, sagt das es kein Kinderfilm ist. Und genau das werden auch die Gründe sein, warum der Film in Deutscland erstmal nicht läuft, und wenn, auch gnadenlos untergehen wird.

Platz 3: Oben

Ohne Worte - Naja fast. Trailer toll, Bilder toll, Score toll, Design toll, Clips toll, Story toll, Kritiken toll - Einfach alles toll.

Platz 2: Pirates of the Caribbean 4

Der vierte Teil der gnialen Piraten-Trilogie liegt bisher noch nicht in greifbarer Nähe, aber bisher spricht nichts dagegen, dass der Film nicht kommen wird. Einer der ausführenden Produzenten sagte auch schon, dass der Film wieder in die Richtung des ersten gehen soll, was ich klasse finde, da mir der am besten gefallen hat. Jerry Bruckheimer sagte, dass Drehbuch sein witzig und eine hätte einen völlig neuen Twist und ich bin vollauf begeistert, dass meine Lieblingsfilmreihe bald einen vierten Teil bekommt. Gehts noch toller? Ja, einmal gehts noch toller, nämich mit dem ungeschlagenen Platz 1:

Platz 1: Alice im Wunderland


Hallo?! Da hat wohl niemand was anderes erwartet, oder? Alice im Wunderland - Ungeschlagen Platz 1 auf meiner Liste. Warum, dass muss eigentlich kaum noch erklärt werden, aber weil es so schön ist, hier nochmal alle Gründe:

  • Tim Burton führt Regie. Mein Lieblingsregisseur, der mich bisher nur mit Planet der Affen enttäuschte dreht einen Film. Eigentlich egal welcher das ist, es kann nur etwas gutes dabei rauskommen.
  • Der Teaser: Viel hat man nicht gesehen, trotzdem ha er mich umgehauen: Die volle Ladung butronesker Atmosphäre mit unglaublich gutem CGI, extrem genialen und schrägen Charakterdesigns und wunderschönen Bildern.
  • Johnny Depp spielt mit. Ein weiterer Beweiß dafür, dass der Film nur gut werden kann: Depps und Burtons bisherige Zusammenarbeiten waren alle Umwerfend.
  • Poster, Bilder, Conceptarts: Absolut wunderbar, skurill, schräg und schön zugleich.
  • Danny Elfman macht die Musik: Eine Zusammenarbeit zwischen Burton und Elfman sorgte bisher immer für die perfekte musikalische Untermalung. Und ein danny Elfman, der sich in einem Film wie Alice im Wunderland austoben kann verspricht viel ... sehr viel.
  • Der Film spricht mich einfach an: Kunterbunt und düster zugleich, schräg und skurill. Ich mag solche Filme einfach - und wen Burton draufsteht erst recht.
  • Bisher spricht einfach nichts gegen den Film, da einfach alles toll ist. Das gibts beinahe nicht.

Dienstag, 7. Juli 2009

Oben fliegt höher und höher in Pixars Einspielliste

Und da sag noch mal einer, dass Pixar den bach runtergeht und den Publikumsgeschmack verfehlt (In your face Wall Street!). Der Film um den griesgrämigen Rentner Carl Fredricksen, der zusammen mit Pfadfinder Russel und Hund Dug das größte Abenteuer seines Lebens erlebt ist nun in Pixars Liste der erfolgreichsten Filme aufgestiegen:

Mit einem derzeitigen US-Einspielergebnis von 264.873.000 Dollar überflügelte Pete Docters Film den bisher zweiterfolgreichsten Film Die Unglaublichen von Brad Bird (Einspiel: 261.441.092 Dollar). Auf Platz 1 steht nach wie vor Findet Nemo; Der Film von Andrew Stanton, der wohl als beliebtester Pixar gilt und ind en USA 339.714.978 Dollar einspielte. Ob Oben das noch übertreffen kann? Könnte sein, muss aber nicht, da er ja auch schon etwas länger läuft. Wie Oben im Rest der Welt ankommt kann noch nicht gesagt werden, da er außerhalb Amerikas erst später anläuft. In Deutschland startet der Film am 17. September, und da er somit eine Woche später als Bullys Wickie und die starken Männer startet, rechne ich dem Film hier (leider) wenig Chancen zu. Aber vielleicht überraschen mich die deutschen Kinogänger, wie schon letztes Jahr bei The Dark Knight und Oben wird auch hier ein großer Erfolg.

[Quelle der Zahlen: Box Office Mojo]

Ob der Film nun durch die Oscar-Neuregelung in die Riege des "Besten Films" aufgenommen wird, bleibt weiter abzuwarten. Das, die Jury fianziell und kritisch sehr erfolgreiche Filme (absichtlich) übersieht, zeigte man ja letztes Jahr schon mit The Dark Knight. Viele Insider reschnen aber schon fest damit.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Es gibt eine Original-Zeichnung von Pete Docter zum ersteigern

Wer etwas Geld übrig hat und sowieso gerne eine Zeichnung von Monster AG und Oben-Regisseur Pete Docter haben möchte, die den Hauptcharakter aus Oben, Carl Fredricksen, zeigt, der kann nun bei eBay auf genau diese Zeichnung mitbieten. Und so sieht das Schmuckstück aus, dass bei jedem Pixarfan zu Tränen führen müsste, wenn man sich den Preis genauer anschaut:

Mit einem Klick aufs Bild gehts zur Auktion.

Bisher liegt der Preis noch bei stolzen 405 US-Dollar, was aufgrund der noch acht tägigen Laufzeit noch exztrem in die Höhe schieen dürfte. ganz ohne Grund macht man das übrigens nicht: Der Erlös fließt zu 100% in die San Francisco AIDS Foundation.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Bester Film-Oscar wird erweitert

Die Oscars: Der legendärste aller Filmpreise, der von Zeit zu zeit immer etwas mehr abnam und letztes Jahr seinen alten Glanz zurück bekam. Trotzdem gab es viele die mit ein paar Nominierungen letztes jahr so gar nicht einverstanden waren: Brennpunkt - Bester Film. Die ganze Filmwelt spekulierte darauf, dass die Oscarjury über ihren Schatten springen würde und einen animierten Film (WALL•E) oder einen mit Comicwurzeln (The Dark Knight) zu nominieren. Doc nixda: Weder der eine noch der andere wurde nominiert und das typische Holocaust-Drama wurde in Form von Der Vorleser mit rein genommen. Das kann sich jetzt vielleicht ändern.

In einer offiziellen Oscar-Pressemitteilung erklärte Academy Award-Vorsitzender Sid Ganis, dass es bei den 82. Academy Awards im Jahr 2010 10 Nominierte im Bereich bester Film geben wird um auch den Filmen eine Chance zu geben, die knapp an der Top 5 vorbeigerasselt sind (Oder im Klartext: Die, die alle nominiert sehen wollten, weil sie so extrem gut aufgenommen wurden, aber von der Oscarjury ignoriert wurden, weil diese ihren Anspruch wahren wollten jetzt eine größere Chance bekommen). Finde ich gut! Wenn das dazu führt, dass auch Filme für den Oscar nominiert werden, die es trotz Comicvorlage oder der Machart (*Hust*Watchmen und Oben*hust*) verdient haben, dann ist das natürlich toll. Wenn man die neuen fünf Plätze dann aber wieder mit Notlösungen á la Der Vorleser vollstopft kann man sich das auch getrost sparen. da es aber eher nach ersterem klingt, könnte das echt super werden.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Deutsche Poster zu "Oben" und "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen"

Oben (Zum Trailer) und Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (Zum Trailer) sind zwei kommende Animationsfilme: Oben ist, wie jetzt alle wissen dürften, der neue Film der Pixar Animation Studios, die für diesen Film schon wieder mit extrem positiven Kritiken überhäuft wurden. Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen ist der neue Film von Sony Pictures Animation, die sich bisher für die spaßigen Filme Jagdfieber und Könige der Wellen vernatwortlich machten. Letzterer wurde leider von Oktober 2009 wieder auf Januar 2010 (Der 28. januar um genau zu sein) verschoben, ein deutsches Poster gibt es trotzdem:

Das Poster ist nett, aber nicht spektakulär. Mehr gibts dazu eigentlich gar nicht groß zu sagen. Das Essen im Hintergrund sieht übrigens lecker aus: Wie wärs mit einer neuen Vorstellungsform: 3D und das Essen lässt sich von der leinwand greifen - So wie in Charlie und die Schokoladenfabrik halt. Nun zum Oben-Poster:

Hiervon bin ich sehr positiv überrascht. ich dachte nicht, dass man in Deutschland ein eigenes Poster bekommt und das, dass dann auch noch so gut aussieht: Es hat Tempo, ein schönes Motiv und sieht nicht nach einem reinen Kinderfilm, sondern nach großem Abeneteuerkino aus. Ganz toll und viel besser als das finale US-Poster.

Samstag, 20. Juni 2009

Ein Bild - Ein Post

Blitzschnell kam mir die Idee einer neuen Serie: Ein Bild - Ein Post. Einfach nur ein Bild ohne groß Geschwätz, dass mir auf die Schnelle einfach gefallen hat, mich beeindruckt hat oder so in der Art halt. Denn dieses Bild, ich weiß nicht warum, ist einfach sowas von toll:

Ich habe keine Ahnung, aber irgendwie beeindruckt mich dieses Bild - Da sitzen halt Pete Docter, Bob Peterson, John Lasseter, Andrew Stanton und andere Pixarmitarbeiter an einem Tisch zusammen und Essen. Auf eigenartige Weiße ein ganz tolles Bild, das einen Teil der Faszination hinter Pixar ausmacht: Irgendwie sind sie eine Familie ... oder so ähnlich...

Freitag, 19. Juni 2009

Pixar erfüllt sterbendem Mädchen ihren letzten Wunsch: Oben sehen

Traurige, aber gleichzeitig irgendwie bittersüße Geschichte aus Kalifornien:

Die zenjährige, krebskranke Colby Curtain hatte einen letzten Wunsch: Seit sie die erste Vorschau zu Pixars Oben gesehen hatte, wollte sie nichts mehr als diesen Film sehen. Da die Ärzte aber einen baldigen Tod diagnostizierten konnten die Eltern mit ihr nicht mehr ins Kino gehen.

Also rief eine Freundin der Familie bei Pixar an um mit der Geschichte auf gehör zu stoßen: Und tatsächlich ging jemand ans Telefon: Einen Tag später, das war der 10. Juni 2009, flog ein Pixarangestellter die 415 Meilen weite Strecke von Emmerville nach Hunting Beach, mit dabei allerlei Oben-Merchandise und eine Kopie des Films auf DVD. Nachdem der Mitarbeiter einige Hintergrundnotizen über den Film erzählte, schauten sie sich all Oben an, bevor der Angestellte mit Tränen in den Augen wieder zurückflog.

7 Stunden später starb das Mädchen. Bus auf das möchte Pixar keine weiteren Details bzw. den namen des Angestellten verraten. ... Oh man, dass ist so traurig. Den ganzen Artikel gibt es bei O.C. Register .
[Via. Upcoming Pixar]

Dienstag, 9. Juni 2009

Die ersten zwei deutschen Synchronsprecher von Oben wurden bekanntgegeben

Über die deutsche Synchro von Oben, allseits bekannt als absolutes Blog-Thema Nr. 1 hier, war bisher noch kaum etwas bekannt - Eigentlich war rein gar nichts bekannt, bis auf die Stimmen, die im mäßig synchronisierten deutschen Trailer zu hören waren. Filmstarts.de gab nun aber die ersten zwei offiziellen Stimmen bekannt: Zum einen ist das die Schauspiellegende Karlheinz Böhm. Der 81 jährige Österreicher wird der Abenteurerlegende Charles Muntz seine Stimme leihen, dem Bösewicht. Außerdem ist nun auch klar wer den Hund Dug sprechen wird und es ist weder Axel malzacher (Den ich mir gewünscht hätte), noch Beni Weber, den ich im Trailer rausgehört habe, nein, es ist Dirk Bach, an den ich unter den potentiellen Dug-Stimmen gar nicht gedacht habe, aber wie die Faust aufs Auge passt. Bach vertonte ja auch schon die Hörbücher der Zamonien-Romane von Walter Moers. Böhm kann ich mir bisher noch nicht wirklich vorstellen.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Oben startet eine Woche früher in den deutschen Kinos

Gute Nachrichten für alle deutschen Pixar- und Animationsfans: Der deutsche Starttermin von Oben wurde jetzt eine Woche vorverlegt: Vom 24. September auf den 17. September 2009.

Da, der Film in den USA und Kanada ja schon letzten Monat startete und auch beinahe alle anderen Länder früher dran sind, ist das nur ein schwacher Trost. Aber besser als gar nichts. Immerhin müssen die Belgier (7. Oktober), Holländer (8. Oktober), Türken und Briten (16. Oktober) und Japaner (Japanischer Start am 19. Dezember HAHA! ^^).

Wenn sie den Start jetzt nochmal eine Woche vorverlgen kann ich soagr an meinem Geburtstag ins Kino. (Quelle: Kino.de, Filmstarts.de)

EDIT: Ich meinte natürlich, der Film startet eine Woche, nicht einen Monat früher. Das wäre zu schön gewesen.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Fundstück: Lego-Carl Fredricksen

Obwohl es die "ultimativen Experten" nicht wahr haben wollten: Pixars neuster Streich Oben ist derzeit sehr erfolgreich und legte den drittbesten Pixarstart aller Zeiten hin. Der ungewöhnliche Held des ungewöhnlichen Abenteuers ist ja bekanntlich der Rentner Carl Fredricksen. Der wurde jetzt von Pixar-Animator und Lego-Geek Angus McLane aus Lego nachgebaut:

Ich finde das auf eine schrullige Art total toll. In seinem Flickr-Ordner gibt es außerdem noch Bilder von einem Lego-BURN-E, mehr Bilder von Carl und noch mehr Lego-Zeug. Zur Gallerie.

Endlich mal wieder: Kurznews!


So, mal wieder gibts alles mögliche an kleinen, aber feinen Nachrichten, die man schön zu einem Post zusammenfassen kann und mal so gar nihcts miteinander zu tun haben. Ja, das wars auch schon mit den immer kürzer werdenden Ansprachen vor den Kurznews:

  • 9: Zum vom Tim Burton produzierten Animationsfilm 9 gibt es nun ein sehr, sehr gut aussehendes russisches Poster, dass oben zu sehen ist.
  • Oben: Iron Man-Regisseur Jon Favreau meint, dass Oben der erste Pixarfilm (und damit auch der erste animierte Film) sein könnte und sollte, der den Oscar für den Besten Film gewinnt. Mir würde es schon reichen wenn er nur nominiert wird. (Quelle: Twitter)
  • Oobermind: Als Kontrast zum künstlerisch, verrückten, kreativen Pixar zum langweiligen, ideenarmen Dreamworks Animation: Die präsentierten den ersten Banner zu ihrem kommenden Film Oobermind. Die Superheldenparodie (*Hust* siehe Die Unglaublichen *Hust*) dreht sich um den Oberschurken Oobermind, der seinen Erzfeind-Superhelden umbringt und deshalb in Depressionen verfällt (So mal ganz grob die Handlung). Könnte, wenn man den Film etwas ernster und weniger albern macht, wirklich gut werden. Mit dem Banner ist diese Hoffnung aber wieder gleich Null. Typisch öder Dreamworks-Stil mit ideenarmen Figuren. (Quelle+Banner: AICN)
  • WALL•E: Und wieder zurück zu Pixar: Eine echte Varinate des charismatischen Roboters aus dem gleichnamigen Film wird dieses jahr bei den Tony Awards zu sehen sein: WALL•E wird den Tribut an Hello Dolly-Komponist Jerry Herrman einleiten. (Quelle + mehr Informationen: Jim Hill Media)
  • Star Wars: The Old Republic: Das kommende Star Wars-Onlinespiel bekam ihren ersten Trailer spendiert, der schon übertrieben eindrucksvoll ist. Auch wenn die Ingame-Sachen niemals so aussehen werden ist der Trailer doch eine kleine Meisterleistung. Wäre das kein Onlinespiel würde ich das sofort blind kaufen. Zum Trailer.
  • Ghostbusters: The Game: Zum Ghostbusters-Videospiel gibt es die ersten 12 Minuten zu sehen. Sieht sehr atmosphärisch aus und hat den Geist der Filme. Klasse. Zu den 12 Minuten.
  • Toy Story 3: Nachdem endlich der erste Teaser zum dritten Toy Story veröffentlicht wurde und mich wieder auf die Toy Story-Tour brachte wurde ein offizielles Promo-Bild veröffentlicht. Nicht spektakulär, aber hochauflösend. (Quelle + Bild: Upcoming Pixar)

Mittwoch, 27. Mai 2009

Der absolute Pixar-Newsflash!


In letzter Zeit gibt es irgendwie Pixar-News am laufenden Band. Da man da kaum noch durchblickt und auh vieles nicht so wichtig ist gibt es jetzt hier mal wieder alles schön zusammengefasst:

  • Oben: Pixars neuster Film ist wie immer ein Topthema hier auf dem Blog. Und da gibt es zur zeit immer mehr Clips und alles mögliche, die ich aus Spoilergründen aber nicht poste. Nun ist aber ein neues Featurette des Disney Channels aufgetaucht, das man sich ruhig anschauen kann:



  • Dug´s Special Mission: So ist der Titel des DVD/Blu-ray exklusiven Kurzfilms, der eine kleine Hintergundgeschichte des Hundes Dug aus Oben erzählt. Der von Story Suprevisor Ronnie DelCarmen gedrehte Film wird sich somit in die Reihe der Langfilmbezogenen Kurzfilme wie Hook und das Geisterlicht, Dein Freund die Ratte oder BURN-E einreihen. Neben dem Kurzfilm soll es außerdem Tonnen von Extras auf der DVD geben.(Quelle: SciFi Wire)
  • Toy Story 3: Vor langer Zeit wurden schon gerüchte warm , dass man vor Oben ein Teaser zu Toy Story 3 zu sehen bekommt. Das bewahrheitet sich nun: Ein kurzer Teaser wird vor dem Film laufen: darin baut Woody ein Toy Story 3-Logo worauf Buzz mit einem besseren auftrumpft. (Quelle: /Film)
  • Brave: Brave war ja ein wirklicher Diskussionsmagnet - und zwar ein großer. Auch ich hab mitspekuliert - und hatte nicht recht. Zumindest mit meiner Vermutung, dass Brave der Kurzfilm vor Toy Story 3 sein wird. In Wirklichkeit ist es einfach der Pixarinterne Titel von The Bear and the Bow, Pixars erstem Märchen, dass Weihnachten 2011 in die Kinos kommen wird. (Quelle: The Pixar Blog)
  • Sonstiges: USA Today hat einen sehr interessanten Artikel über Oben und mehr Pixar-Zeug, außerdem eine sehr gut gemachte, interaktive Zeitlinie. Der Pixar Blog hat ein Interview mit Partly Cloudy-Regisseur Peter Sohn, sowie eins mit The Art of Up-Autor Tim Hauser und das wars dann auch schon.

Samstag, 23. Mai 2009

Oben: Ein paar Neuigkeiten zum Score


Vor kurzem wurden endlich die ersten Samples aus dem von Michael Giacchino komponierten Score zu Oben zum reinhören ins Internet gestellt. Schnell darauf wurde das Gerücht laut, dass Disney plant den Soundtrack nicht auf CD zu veröffentlichen, sondern nur per Download zugänglich zu machen. Laut dem Pixar Blog hat sich dies jetzt Bewahrheitet. Extrem schade. Ich habe die letzten Pixar-Soundtracks alle auf CD und ohne Oben sieht das ein bisschen komisch aus. Außerdem mag ich es einfach etwas in der Hand zu haben, durch ein Boklet blättern zu können. Nichtsdetotrotz wird er, ob Download oder nicht, eh gekauft. Und vielleicht machen sie ja für Europa eine Ausnahme.

Sonst gibt es noch einen Interviewzusammenschnitt micht Michael Giacchino, den ich ja extrem talentiert und sympathisch finde, auch wenn er hier ohne Bart etwas komisch aussieht. Giacchino redet zum Beispiel darüber was ihn bewegt, den Score zu einem Film zu schreiben. Bei Oben war es zum Beispiel die Story, die ihn begeisterte. Viel Spaß:

Donnerstag, 21. Mai 2009

Jetzt aber: Oben und seine Kritiken


Nachdem der erste Teaser des neuen Pixars veröffentlicht wurde, blieb eine Begeisterung wie bei WALL•E oder Ratatouille aus. Ich hätte auch nicht gedacht, dass er nur Annähernd an Pixars vorherigen Film rankommt. Doch die Kritiken überschlagen sich und unterstreichen mal wieder, dass Pixar keinenfalls den Bach runtergeht und: Das sie für die derzeit besten Filme stehen. Hier nun eine kleine Zusammenfassung der Kritiken zu Oben:

(Die nun folgenden Zitate sind frei von schweren Spoilern. Die vollständige Kritik womöglich nicht. Deswegen aufpassen ;) )


"Those, you might say, were the compass points of last summer's Pixar wonder WALL-E, of which Docter was the original director (before handing the project to Andrew Stanton). There are other similarities between that futurist galactic epic and Up, which will open the Cannes Film Festival on May 13 and come to North American theaters on May 29. Both movies are about lonely creatures — a droid left on Earth, a man whose cherished wife has died — taking a perilous trip. Both protagonists are stout and box-shaped and don't talk much. Both films, under the thrill-ride wrapping, are unabashed love stories. And though it's not yet summer, we can declare that Up, like WALL-E, will prove to be one of the most satisfying movie experiences of its year

[...]

Since this character study is also an action-adventure film, Carl has to go somewhere — Paradise Falls, obviously.

[...]


Extending the patented Pixar mix of humor and heart, Up is the studio's most deeply emotional and affecting work."
~Time Magazine

"Winsome, touching and arguably the funniest Pixar effort ever, the gorgeously rendered, high-flying adventure is a tidy 90-minute distillation of all the signature touches that came before it.

[...]

Even with its PG rating (the first non-G-rated Pixar picture since "The Incredibles"), there really is no demographic that won't respond to its many charms.

The Chaplin-esque influence is certainly felt in the stirring prelude, tracing the formative years of the film's 78-year-old protagonist, recent widower Carl Fredricksen (terrifically voiced by Ed Asner).

Borrowing "WALL-E's" poetic, economy of dialogue and backed by composer Michael Giacchino's plaintive score, the nostalgic waltz between Carl and the love of his life, Ellie, effectively lays all the groundwork for the fun stuff to follow.

[...]

Meanwhile, those attending theaters equipped with the Disney Digital 3-D technology will have the added bonus of experiencing a three-dimensional process that is less concerned with the usual "comin' at ya" razzle-dazzle than it is with creating exquisitely detailed textures and appropriately expansive depths of field."
~The Hollywood Reporter

"This is a wonderful film. It tells a story.The characters are as believable as any characters can be who spend much of their time floating above the rain forests of Venezuela. They have tempers, problems, and obsessions. They are cute and goofy, but they aren't cute in the treacly way of little cartoon animals. They're cute in the human way of the animation master Hayao Miyazaki.

[...]

The adventures on the jungle plateau are satisfying in a Mummy/Tomb Raider/Indiana Jones sort of way. But they aren't the whole point of the film. This isn't a movie like "Monsters vs. Aliens," that's mostly just frenetic action. There are stakes here, and personalities involved, and two old men battling for meaning in their lives. And a kid who, for once, isn't smarter than all the adults. And a loyal dog. And an animal sidekick. And always that house and its balloons."
~Roger Ebert

"At just 89 minutes, "Up" is unusually short for a Pixar film, and the action climax comes on rapidly.

[...]

Unsurprisingly, no one puts a foot wrong here. Vocal performances, most importantly from Asner, Plummer and nonpro Nagai, exude a warm enthusiasm, and tech specifications could not be better. Michael Giacchino's full-bodied, traditional score is superlative, developing beautiful themes as it sweeps the action along on emotional waves."
~Variety

"The story is as unconventional as can be, making even WALL-E (the company's last brilliant effort) look like a straight-forward narrative. The film kicks off some time ago with newsreel footage entitled 'Spotlight on Adventure', which tells the tale of explorer Charles Muntz, a Lindbergh-like figure beloved the world over until an unfortunate incident involving the discovery of a (possibly imaginary) prehistoric bird in exotic Paradise Falls.

[...]

There then follows one of the great sequences in the Pixar canon thus far - a marvellous, moving montage that illustrates the blossoming love between the couple as they hit their teens, fall for each other, get married and grow old together. Yet this isn't some rose-tinted view of wedded bliss, but rather a more realistic and well-rounded account, with the downs - some of them truly heartbreaking - covered alongside the ups in a brilliant, beautiful and all-too brief passage of film.

[...]

That's the set-up, and what follows is a truly magical journey into the unknown, the details of which we're not about to reveal here, but sufficed to say it's chock full of action and adventure, featuring nods to Tarzan and Indiana Jones, a dash of Dr. Moreau thrown in for good measure, and even some Bond-esque antics during the grandstanding finale.

[...]

In this way, Up tackles some seriously heavy issues in the most entertaining way imaginable, and such juxtaposition is aided by the animation, which remains colourful even when the tone of the film turns dark. Where WALL-E's earthly vistas were practically photo-realistic, Up utilises a more stylised form of animation, and the result is a true feast for the eyes that perfectly complements the film's flights of fancy.
~IGN Movies

"Was für bildersatte US-Kids ein mittelgruseliger Popcornspaß sein mag, gerät für den reiferen Zuschauer zur augenzwinkernden Reflexion über (Patchwork-)Familienwerte und die Macht der Anschauung gegenüber der puren Vorstellung. Der kinderlose Witwer und einstige Jahrmarktsballonverkäufer Carl sieht sein Holzhäuschen umstellt von Wolkenkratzern. Statt sich in eine Seniorenresidenz abschieben zu lassen, bricht er, Ellie zu Ehren, zur stets aufgeschobenen Traumreise aus, zu den nicht eben paradiesischen "Paradise Falls" in Südamerika.

[...]

Qualität ist ausdrücklich auch die Richtschnur der Pixar-Leute in ihren bislang zehn Filmen; mit Up stellen sie dies erneut eindrucksvoll unter Beweis. Wobei sie neben der schönen 3D-Spielerei auf eine vierte Dimension setzen: Rührung. Technischer formuliert: die verbraucherseitige Produktion von Tränenflüssigkeit. Da darf das Bild sogar mal unscharf sein."
~Die Zeit

"Nun hat 3D, wie „Up“ es einsetzt oder kürzlich „Monsters & Aliens“, mit den alten 3D-Versuchen etwa der „Creature from the Black Lagoon“ oder anderen Jack-Arnold-Filmen der Fünfziger nicht mehr viel tun. Und die Macher von Pixar lassen sich nicht dazu hinreißen, mit den damals so beliebten Effekten das Publikum zum Kreischen zu bringen, als Echsenschwänze durch den Saal schlugen. Vielmehr erzählen sie ihre Geschichte mit atemberaubend brillanten Animationen tatsächlich von ihren Figuren, nicht von den Möglichkeiten der Technik aus.

[...]

Der Reichtum an Phantasie, der neben der perfekten Ausführung in die Gestaltung geflossen ist, ist enorm. Und mit den Figuren, die winzig sind, in 3D durch ein Gewitter zu fliegen, mit einem Paradiesvogel durch den Dschungel zu tapsen und einfach nur für die Dauer des Films mit den Blicken in einem Raum unterwegs zu sein, in den man meint, hineintreten zu können, das war schon ein hübscher Auftakt für das, was jetzt noch kommt."
~FAZ

"Die Effekte bleiben diskret, "Up" ist genau nicht jener Typ von filmischer Nervensäge, der eigentlich auf den Jahrmarkt gehört, wo man dem Spektakel aber nur ein paar Minuten lang ausgesetzt ist.[...]Am Ende ist die Moral von "Up" die der 3D-Entwicklung insgesamt: Das Leben und das Kino sind immer ein Abenteuer, auch ohne Effekthascherei."
~Süddeutsche Zeitung