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Mittwoch, 8. April 2009

Gore Verbinski wird Pirates 4 nicht machen

Schon nachdem der dritte Teil der Pirates of the Caribbean-Trilogie anlief sagte Regisseur Gore Verbinski, dass er wohl keinen vierten teil mehr drehen würde. Sicher war das aber zu diesem zeitpunkt noch nicht. In der Zwischenzeit gab es immer wieder ein hin und her: Erst sollte er doch wieder involviert sein, dann wieder nicht. Wie Variety jetzt meldet hat Verbinski gegenüber dem Studio und Produzent Jerry Bruckheimer erklärt, dass er beim vierten Pirates keine Regie mehr führen wird:

“I had a fantastic time bringing ‘Pirates’ to life, and I am eternally grateful to Jerry, Johnny and the rest of the creative and production team,” Verbinski said. “I’m looking forward to all of us crossing paths again in the future.”

Fragt sich dann nur noch ob man den Produktionsstart, der auf 2010 gelegt war eingehalten wird und ob Johnny Depp zurückkeherne wird, wenn auch Verbinski geht. Ich finde es auf jeden Fall schade, aber verständlich. Jetzt muss Disney nur ncoh einen geignetetn regisseur finden, und auf Sachen wie die "typischen" Disney-Regisseure wie Andy Fickman oder Kenny Ortega (Graus) kann ich dankend verzichten. Wie währe es eigentlich mit Andrew Stanton (WALL•E), der plant doch mit John Carter of Mars auch einen Realfilm, oder Brad Bird (Die Unglaublichen), damit wäre ich zufrieden. Ich sehe aber voraus, dass man die Tim Burton-News wieder aufwärmt.

Sonntag, 29. März 2009

Pirates of the Caribbean - Vom New Orleans Square nach Hollywood Teil 2

We´re rascals and scoundrels, we´re villians and knaves.
Drink up me ´earties, yo ho!
We´re devils and black sheeps
and really bad eggs.
Drink up me ´earties, yo ho!

Yo ho, yo ho, a pirates life for me!


Vor einer Woche gab es den ersten Teil des Specials Pirates of the Caribbean - Vom New Orleans Square nach Hollywood (Hier nachzulesen). Und wie versprochen folgt nun der zweite, und letzte Teil, also viel Spaß beim Lesen:

Der Film, der Erfolg und wieder zurück - Vom New Orleans Sqaure nach Hollywood Teil 2


Im Jahre 1997 testete Disney zum ersten Mal wie eine Attraktionenverfilmung bei dem Publikum ankommen würde. Das aber nicht in Form eines Kinofilms, sondern in Form einer TV-Produktion:Verfilmt wurde die damals noch recht junge Attraktion The Twilight Zone: Tower of Terror aus den Disney MGM Studios (Heute: Disney Hollywood Studios). Sowohl in den USA als auch bei uns stieß der Film, unter dem deutschen Titel Im Jenseits sind noch Zimmer frei, auf Anklang und 2000 versuchte sich Disney an einer weiteren Attraktionenverfilmung. Mission to Mars von Brian DePalma (Mission: Impossible) war aber ein Flop, konnte seine Produktionskosten von 90. Millionen Dollar nicht einspielen. Doch schon früher kam man auf die Idee einen zünftigen Piratenfilm zu drehen. 1992 standen den Drehbuchautoren Ted Elliot und Terry Rossio alle Türen bei Disney offen: Mit Aladdin, und eben auch wegen dessen Drehbuch, landete Walt Disney Pictures einen gewaltigen Hit, der endlich wieder an den Erfolg von Arielle - Die kleine Merjungfrau von 1989 anknüpfen konnte. Elliot und Rossio konnten schreiben was sie wollten... Doch beide hatten gank genaue Vorstellungen was sie realisieren wollten: Einen Piratenfilm in bester Manier von Captain Blood (Unter Piratenflagge) oder Der rote Korsar. "Ich liebe Swashbuckler" sagte Ted Elliot "aber keiner wollte solche Filme mehr machen. Wir glaubten aber nicht, dass das Piraten-Genre tot war, es brauchte nur etwas neues und modernes. Wir erkannten, dass man etwas übernatürliches brauchte, was das Publikum mit Piraten in Verbindung bringt - man sollte also nicht darüber reden, dass es einen verfluchten Schatz gibt, es sollte einen richtigen, verfluchten Schatz geben und so auch eine Menge an Spezialeffekte."

"Wenn man sagt man wolle einen 150 Millionen Dollar Western machen, dann sagt man am besten das man die Rechte an The Lone Ranger hat" so Terry Rossio "Also hat man bei einem Piratenfilm Blackbeard oder Die Schatzinsel. Doch wir hatten Pirates of the Caribbean - und da wissen die Leute was das ist!" Hier brauchte man außerdem kein neues übernatürliches Element mit einbringen: "Es gibt einen Fluch, sich bewegende Skelette und wir dachten: Oh mein Gott es ist Jaso und die Argonauten, mit Piraten es ist alles was man haben möchte" so Elliot. Den Leuten bei Disney gefiel die Idee eines Piratenfilms, vor allem, da es auf einer der berühmtesten Attraktionen des Disneylands basierte. Doch da Piratenfilme in en 90ern kolossal flopten und auch Mission to Mars alles andere als ein finanzieller Erfolg war musste Disney das Projekt auf Eis legen. In der Zwischenzeit probierte es Disney mit einer weiteren Disneyland-Verfilmung: The Country Bears mit lebensgroßen Bärenpuppen. Der Film war ein mittelmäßiger Erfolg.

10 Jahre nachdem man die Idee für eine Verfilmung von Pirates of the Caribbean hatte nahm die Idee endlich wieder Gestalt an: Denn 2002 sollte endlich die Produktion des Films starten. Beinahe 40 Jahre nachdem die Attraktion im Disneyland eröffnete.


Schon früh wurde klar, dass für dieses Projekt ein guter Produzent gefunden werden musste: Und das wurde er mit der Wahl von Jerry Bruckheimer, selber großer Piratenfan und für ein paar der größten Erfolge Disneys verantwortlich. Disney erhoffte sich, dass Bruckheimer aus der Idee von Pirates of the Caribbean einen großen Blockbuster machen könnte. Also schickten sie ihm das erste Skript von Jay Wolpert: Doch das gefiel ihm gar nicht: Es war zu harmlos, hatte kaum Action und sei zu eindeutig auf eine PG-Freigabe ausgelegt was dem Film viel Potential raubte. Also schickte es Bruckheimer an Ted Elliot und Terry Rossio weiter, die die Story überarbeiten sollte, da sie ja schon seit Jahren einen Piratenfilm schreiben wollten. Elliot und Rossio waren dafür bekannt Filme zu schreiben, die sowohl das erwachsene, als auch das jugendliche Publikum ansprachen und das war für diesen Film von größter Wichtigkeit.

Bruckheimer, fasste nun die Initiative und heuerte den Regisseuren Gore Verbinski (Mäusejagd, The Ring) an, der selber bekenennder Piratenfilmfan ist. Beide wollten schon länger zusammen arbeiten, doch kein Projekt kam in Frage - bis jetzt. Desweiteren wurde der geplante Komponist Alan Silvestri (Zurück in die Zukunft, Forrest Gump) vom Projekt abgezogen, da man einen Hans Zimmer-typischen Score haben wollte, da Zimmer selbst aber keine Zeit hatte setzte man den Zimmer-Zögling Klaus Badelt ein.

Während Ted Elliot und Terry Rossio das Drehbuch fertig schrieben suchte man einen geeigneten Darsteller für Captain Jack Sparrow: "Als wir das Skript lasen" so Jerry Bruckheimer "dachten wir vorsichtig über das Casting von Jack Sparrow nach. Da es die Verfilmung einer Disneyland-Attraktion ist gibt es das Potential Jugendliche zu verscheuchen, da diese denken es sei ein Kinderfilm. Also brauchten wir einen passenden Darsteller, der gleichzeitig auch zeigte wie der Film sein würde. Der perfekteSchauspieler an den ich dachte war Johnny Depp. Johnny ist jemand der nicht den typischen Mainstream-Pfad entlang geht. Er nimmt sich den projekten an, die ihn interessieren." Depp war erst skeptisch gegenüber dem Projekt lies sich dann aber doch engagieren, da er auch ein riesiger Fan der Attraktion ist.

Im Laufe der Zeit kamen noch Schauspieler Orlando Bloom, Kameramann Dariusz Wolski und Fecht-Koordiantor Robert Anderson, der beriets mit Hollywoodlegende Errol Flynn zusammenarbeitete, dazu. Sechs Wochen vor dem produktionsbeginn bekam Disney angesichts des Budgets kalte Füße und wollte das Projekt abblasen, obwohl der Cast komplett war und die Crew den Dreh schon vorbereitete. In einem zweistündigen Gespräch mit den Disneybossen handelte Bruckheimer nun ein Produktionserlaubnis und eine Budgeterhöhung aus.

Erstes Teaser-Poster, das vom Motiv und der Schrift stark an die Attraktion erinnert.


Kurz darauf begann auch der Dreh: "Der Film heißt Pirates of the Caribbean, das kann man nicht in Long Beach drehen, den muss man in der Karibik drehen" so Bruckheimer. Da viele potentielle Drehorte zu stark besiedelt oder zu stark vom Tourismus geprägt waren musste man lange nach einem geiegneten Drehort umschauen, neben den walt Disney Studios, in denen zum Beispiel die Höhlenszenen gedreht wurden, oder einem geschlossenen Freizeitparkgelände, wo man die Szenen des Forts von Port Royal drehte musste ein passender karibischer Drehort her: Und den Fand man in Form der Insel St. Vincent: Hier wurden neue Landungsstege und gebäude gebaut um Port Royal leben einzuhauchen. Zudem mussten natürlich, wie sollte es bei einem Piratenfilm anders sein, SChiffe gefundne werden. Da es heutzutage kaum noch Schiffe gibt, die wie aus dem 18. jahrhundert aussehen fürchtete die Crew selber welche bauen zu müssen. Die Crew bekam aber das Angebot die wertvolle Reproduktion des Schiffes Lady Washington für den Dreh benutzen zu dürfen. Die Lady Washington war aber das einzige Funktionstühchtige Seegelschiff, beim Rest wurden nur Setteile gebaut, da es sonst zu teuer werden würde.

Wer das alles noch ausführlicher haben möchte darf gerne den Duckipedia-Artikel lesen.

Der Erfolg des Films war groß: Kritiker lobten den Film, das Publikum war begeistert. Fluch der Karibik mutierte zum gigantischen Pop-Kultur-Phänomen, das lange noch nicht abgenommen hat. Auch der Soundtrack wurde populär und ist beinahe überall zu hören. Fluch der Karibik war insgesamt für 5 Oscars inklusive Bester Hauptdarsteller nominiert, gewann aber keinen einzigen. Schnell wurde klar, dass man eine Fortsetzung brauchte und so wurde dem Titel Pirates of the Caribbean noch The Curse of the Black Pearl angehängt was ihn Sequelfreudiger machte. Und gar nicht viel später kam auch ein weiterer Film in Planung: Pirates of the Caribbean - Dead Man´s Chest. Diese hatte enorme Startschwierigkeiten: Nebendarsteller wurden nicht gefunden, das Budget explodierte anhand der Sets und der Spezialeffekte, das Drehbuch kam kaum voran, und, und, und. Um Kosten einzusparen wurden der zweite und der dritte Teil, der 2007 ins Kino kam Back-to-Back, also zeitgleich gedreht. Mit Pirates of the Caribbean - Dead Mans Chest landete die Crew einen noch größeren Erfolg: Kritiker waren zwar weniger begeistert, dafür aber das Publikum, das dafür sorgte das der zweite Teil der Piraten-Trilogie mehr als eine Milliarde Dollar eisnpielte und dem Film den dritten Platz der erfolgreichsten Filme aller Zeiten sicherte

Captain Jack - Ein legendärer Charakter

Noch viel mehr zur Produktion und allem möglichen zu Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 gibt es auf Duckipedia.

Trivia:

  • Fluch der Karibik ist der erste und zusammen mit den Fortsetzungen, einzigste Disney-Film, der in den USA eine PG-13-Freigabe bekam
  • Das Lied Yo-ho - A pirates life for me, das für die Attraktion geschrieben wurde wird im Film drei mal gesungen
  • Sowohl Johnny Depp, als auch Geoffrey Rush trugen Kontaktlinsen: Rush gelbe um ihn kränker wirken zu lassen, Depp bekam Kontaktlinsen mit "Sonnebrillen-Funktion", damit er nicht blinzeln muss wenn er in die Sonne schaut.
  • Johnny Depp wird in der deutschen Fassung nicht von seinem Stammsprecher David Nathan, sondern von Markus Off gesprochen. Nathan synchronisierte eine komplette Fassung, diese gefiel Disney aber nicht, die etwas anderes wollten.
  • Geplante Schauspiler für die Rolle des Jack Sparrow waren Michael Keaton, Christopher Walken und Jim Carrey.
  • Für die Rolle des Will Turner waren Ewan McGregor, Jude Law und Christian Bale im Gespräch.
  • Der italienische Titel lautet The Curse of the First Moon (Deutsch: Der Fluch des ersten Mondes) ganz ohne Pirates of the Caribbean.
  • Die deutschen Titel sind auch ziemlich verwirrend: Der erste Teil lautet noch Fluch der Karibik, der zweite Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 und Teil 3 Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
  • Der zweite Teil war der erste Film, der das neue walt Disney-Pictures-Logo präsentierte.
  • Amerikanische Filmkritiker lobten das Make-Up von Bill Nighy, dabei ist sein Charakter Davy Jones komplett am Computer animiert.
  • Der zweite Teil ist in China aufgrund der "Geisterszenen" verboten.
  • Die erste Schnittfassung des zweiten teils soll laut Terry Rossio drei Stunden gedauert haben.

Nicht nur, dass die Filme einige Anspielungen auf die Attraktion beinhalten, nein, auch in der originalen Attraktion im Disneyland kann man jetzt auf Jack Sparrow und Co. treffen: Jack Sparrow und Barbossa wurden als Audioanimatronics gestaltet und in mehreren Szenen verteilt: Barbossa ersetzt einen normalen Captain auf einem Schiff. Jack Sparrow bekam eine iegne Szene am Schluss sowie einen Auftritt in der Marktplatz-Szene spendiert. Swowhl Rush als auch Depp sprachen ihre Sätze selber ein. Außerdem wurde die Schatzhöhle erweitert: Der Schatz ist jetzt erheblich größer, außerdem wurde die Atztekische Schatztruhe aus dem ersten Film eingebaut. Am Anfang der Attraktion wurde außerdem noch Davy Jones eingebaut, dessen Kopf wie durch Geisterhand auf einem Wasserfall erscheint:



Und so schließt sich der Kreis mit einem Piraten-Film, der auf einer klassischen Disneyland-Attraktion basiert, die wiederum durch Piratenfilme inspiriert wurde. Die Filme etablierten das Piraten-Genre wieder. Rund um den Globus gibt es durch die Filme nun auch neue Fans der Attraktion: Gäste erlerben nun eine Attraktion, die Teile aus dem Film enthält, die si erst inspirierte: Und so schließt sich der Kreis: Vom New Orleans Square nach Hollywood ... und wieder zurück.

Und wieder einmal nicht vergessen:
Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Heute, 20.13 (Was das mal wieder soll? Keine Ahnung) Uhr auf Pro7

Quellen:
Pirates of the Caribbean - From The Magic Kingdom to the Movies von Jason Surrell
Bring me that Horizon - The Making of Pirates of the Caribbean von Michael Singer
Duckipedia: Fluch der Karibik, Fluch der Karibik 2

Mittwoch, 25. Februar 2009

Neue Brettspielverfilmung steht in Aussicht


Nachdem man schon Videospiele, Comics, Bücher, Attraktionen und Spielzeug verfilmt hat müssen nun die Brettspiele dran glauben. Nicht nur das Ridley Scott (Alien, Blade Runner, Gladiator) Monopoly verfilmen wird, nein, denn eine zweite Verfilmung des Detektivspiels Cluedo ist nun auch offiziell.

Wie Variety meldet wird der Regie führen, der schon die erste(n drei) richtig erfolgreichen Verfilmungen von Disneylandattraktionen inszeniert hat regie führen, nämlich niemand geringeres als Gore Verbinski, der in den letzten Monaten gefühlte 10 Projekte angekündigt hat. Verbinski soll nicht nur Regie führen, er wird auch als Produzent tätig sein und das Drehbuch schreiben. Nach der kommenden BioShock-Verfilmung wird Cluedo sein nächstes Projekt.

Ich finde die Idee ausgezeichnet, aus Cluedo kann man einen richtig schön, nostalgischen Krimi machen. Das Prinzip lässt sich filmisch gut übertragen. Mit Verbinski ist außerdem ein außerordentlich guter Regisseur am Werk, ob er ein gutes Drehbuch verfassen kann wird sich zeigen. Hoffen wir das der Pathcworker sich nicht zu viel vorgenommen hat: Gerade arbeitet er, wie schon gesagt, an der Verfilmung des Videospiels BioShock, außerdem soll er am Remake des Zeichentrickfilms für Erwachsene Heavy Metal beteiligt sein. Außerdem wird er den wahren Fall eines Second Life-Süchtigen produzieren und einen Fall von Telephonbetrug verfilmen. Sein Animationsfilm Rango mit Johnny Depp und Isla Fisher ist auch in der Mache.

Übrigens: Cluedo wurde 1985 schonmal mit Tim Curry (Rocky Horror Picture Show, Muppets - Die Schatzinsel) und Christopher Lloyd (Zurück in die Zukunft, Falsches Spiel mit Roger Rabbit) verfilmt. In Deutschland trägt der Film den Namen Alle Mörder sind schon da.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Gore Verbinskis nächstes Projekt


Vor dem epochalen Einschlag der Pirates of the Caribbean - Trilogie war Regisseur Gore Verbinski kaum bekannt. Filme wie Mäusejagd, The Mexican oder The Ring waren zwar bekannt, nur der äußerst talentierte Mann dahinter nicht. In letzter Zeit nahm Verbinski aber so viele Projekte an, dass er wohl bald zur absoluten Top-Elite Hollywoods gehören wird. Neben dem im Pre-Production befindenden BioShock, das auf dem gleichnamigen Videospiel basiert, will Verbinski noch den Animationsfilm Rango mit Johnny Depp verwirklichen, einen Teil des Zeichentrickfilms für erwachsene, Heavy Metal, drehen. Das Remake des koreanischen Monsterfilms The Host wird er produzieren und erst demletzt erwarb er die Story eines SecondLife - Süchtigen.

Variety kündigte nun einen weiteren Film an, den Verbinski drehen soll. In diesem Drama wird es um einen Farmer gehen, der durch einen Telephon-Betrug all sein Geld verliert und nun auf rache sinnt. Produzent Jonathan Krauss beschreibt den Film wie folgt: "The script taps into the shaken trust the public has toward once-trusted institutions and examines how the people behind these institutions are sometimes themselves as much victims of the same blind trust" (Übersetzung folgt). Das als Black Hole betitelte Drehbuch stand 2008 auf der schwarzen Liste, was bedeutet, dass es eins der begehrtesten Drehbücher Hollywoods ist, aber noch nicht verfilmt wurde. Auch wenn sich die Beschreibung nicht so atemberaubend anhört, muss es doch etwas besonderes sein. Vielleicht folgt ja der verdiente Oscar...?

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Gore Verbinski sichert sich die Rechte an einer Online-Beziehung Geschichte


Universal Pictures und Gore Verbinski, der Regissuer der Pirates of the Caribbean Trilogie, haben sich die Rechte an einem Wall Street Journal Artikel aus dem jahr 2007 gesichert, das meldet Variety. In dem Artikel, der den Titel Is This Man Cheating on His Wife trägt, geht es um einen verheirateten Mann, der in einem Virtaul-Reality Game eine andere Ehefrau hat. Der Mann spielt rund 20 Stunden am Tag. Sein "Avatar" ist ein junger, muskolöser Unternehmer. In Wirklichkeit ist er ein 53 Jähriger kettenrauchender Diabetiker. Die Frau wendet sich an einen Online-Support für obsessive Online-Spieler. (Den ganzen Artikel mit Bildern gibt es hier auf der Seite des Wall Street Journals)
Steve Knight (Tödliches Versprechen) soll das Drehbuch Schreiben, das auf Alexandra Alters Artikel basiert.

Hört sich komisch an. Könnte aber ein guter Film werden, bei Gore Verbinski denke ich da vor allem an einen Film alá The Weather Man. Gore Verbinski, Alain Chabat, Stephanie Dannan und Sarah Shepard werden produzieren. Der Film wird unter Gore Verbinskis Blind Wink Prods. Banner laufen, unter dem schon das amerikanische Remake des koreanischen Horrorfilms The Host veröffentlicht wird.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Hollywoods kommende Produktionen

Dreht jetzt auch wieder: Gore Verbinski ... und viele andere mehr.

Ja, in letzter Zeit gab es Gerüchte um Gerüchte um womögliche Filmstarts: Drehbücher wurden verkauft und gecastet was das Zeug hält, nur warum? Ganz einfach, die Verträge mit der Screen Actors Guild, der Schauspielergewerkschaft liefen am 30. Juni 2008 ab. Aus Angst vor einem Streik, den die Drehbuchautoren dieses jahr schon vormachten, wurden nur sehr wenige Filme ind die Produktion gelassen, sodass alle Filme noch vor dem 30. Juni fertig werden.

Seit dem 30. Juni warten die Studios also ab, nur äußerst wenige Filme kamen in die Produktionsphase, darunter Nachts im Museum 2, Transformers 2 und die Game-Verfilmung Prince of Persia: The Sands of Time. Obwohl keine neuen Verträge in Sichtweite stehen, schicken die großen Studios viele Filme doch in Dreharbeiten, die bisher noch still standen, da auch keine Streiks angekündigt sind. Branchenblatt Variety nennt ein paar:

  • TR2N, das Sequel zum Klassiker (Disney)
  • Tim Burtons Alice in Wonderland (Disney)
  • Ein neuer RoboCop, gedreht von Arthouse-Regisseur Darren Aronofsky (Requiem for a Dream) (MGM)
  • Iron Man 2 von Jon Favreau mit Robert Downey Jr. (Paramount/Marvel)
  • Sex and the City 2 (New Line)
  • Der Zauberlehrling mit Nic Cage (WTF?), Regie Jon Turteltaub (Disney)
  • Nottingham, die Robin Hood Verfilmung von Ridley Scott mit Russel Crowe (Universal)
  • Beide Teile von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes; Regie bekommt schon wieder David Yates (Warner Bros.)
  • Born to be Wild 2 (Disney)
  • Kennet Branagh (Regisseur: Die Zauberflöte/ Schauspieler: Harry Potter und die Kammer des Schreckens) verfilmt den Comic Thor - Der Donnergott (Paramount/Marvel)
  • A-Team The Movie (Fox)
  • Gore Verbinskis BioShock (Universal)
Das zumindest war nur ein Auszug, aber was ist denn da dabei. Eine Verfilmung von Der Zauberlehrling mit Nicolas Cage, höh?, wie cool ist das denn. Überraschungen sind dagegen: Kennet Branagh, der Mann der für seine Shakespeare-Verfilmungen bekannt ist, macht die Marvel-Verfilmung Thor? Außerdem schon wieder David Yates hinter Harry Potter? Zwei Filme sind ja ok, vor allem deswegen da, zumindest der Orden des Phönix stillistisch grandios war, aber nochmal 2? Etwas mehr Abwechslung bitte. Freuen tu ich mich auf: Iron Man 2, der erste war genial.Born to Be wild 2, BioShock und natürlich Alice im Wunderland.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Disney soll einen neuen Regie-Favoriten für PotC 4 haben

Wieder voll im Lauf - Die Piraten der Karibik!

Und das soll niemand geringeres als Tim Burton sein. Das meldet zumindest CinemaBlend.com, Walt Disney Pictures hätte Burton als Favoriten der Gore Verbinski - Ersätze, der sich der Verfilmung des Videospiels Bioshock widmet. Und das obwohl Verbinski gesagt hat, dass er wahrscheinlich doch wieder auf dem Regiestuhl platz nimmt. Nur was ist das jetzt? Ein Gerücht, das könnte man 1 und 1 zusammenzählen. Tim Burton und Johnny Depp machen ja auch gerade Alice im Wunderland, wieso dann nicht auch den vierten Pirates. Oder ist das schon Fakt von Disney, und Tim Burton weiß nichts davon... Oder es ist Fakt von Disney und Tim Burton weiß davon, oder, oder, oder. Außerdem schreibt CinemaBlend noch davon das im Film der Bruder von Jack sparrow auftreten soll, was ich für ausgemachten Blödsinn halte. Genau wie die Tim Burton News, aber man kann ja nie wissen. Und egal wie ich Tim Burton und seine Filme liebe, genauso wie PotC, möchte ich beide in Verbindung irgendwie nicht sehen, da Burton nicht dieser typische Mainstream-Regisseur ist (Was Verbinski eigentlich auch nicht war, der war aber nicht so verrückt).

Donnerstag, 11. September 2008

Depp und Verbinski drehen noch einen Film!

Links Gore Verbinski, rechts Johnny Depp.
Der Grinsemann in der Mitte ist übrigens Jerry Bruckheimer, der mit diesem Film gar nichts am Hut hat!

Trotz meines Geburtstages gibt es heute News, kann meine Leser doch nicht im Stich lassen. Alsu.

Gore Verbinski. Das ist der äußerst talentierte Regisseur, der die Pirates of the Caribbean -Trilogie inszeniert hat. Der steckt ja gerade mitten in den Vorbereitungen zur Gameverfilmung Bioshock, trotzdem hat er noch ein Projekt im Ärmel. Und zwar Rango, ein Animationsfilm, bei dem Verbinski Regie führt und mitproduziert. Das Wunschprojekt Verbinskis, dessen Story (Haustier auf der Suche nach sich selbst), von John Logan (Aviator, Bioshock) als Drehbuch übertragen wird. Geplant ist der Film für ein Realese im März 2011.

Das alles meldet übrigens variety.com. Aber nicht nur das, sondern auch das, dass niemand geringeres als Johnny Depp die Hauptrolle spielen soll. Ja ganz richtig. Die Bewegungen sollen via Motion-Capture in den Computer übertragen werden, so wie bei Gollum, alles bei Der Polarexpress oder Davy Jones und seiner Crew. Die Effekte werden von ILM verwirklicht, die in letzter Zeit die Effekte für die PotC-Trilogie, Transformers oder Iron Man kreierten.

Ich bin auf jeden Fall gespannt. PotC fand ich, wie bekannt super. Verbinski halte ich für sehr talentiert und Johnny depp ist immer gut.

Dienstag, 2. September 2008

Das ist das Persien des Prinzen von Persien!

Am Ende der Dreharbeiten von Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt sagte Regisseur Gore Verbinski das mit dem Film eine Hollywood-Ära langsam zu Ende geht. Das man kaum noch viel Geld für mit Liebe gemachte handfeste Sets ausgiebt, sondern das meiste direkt am Computer animiert wird. Die erstklassigen und detailverliebten Sets von PotC - Am Ende der Welt waren absolute Oberklasse, da wäre es schade so etwas zu vernachlässigen.

Doch wie es sich für Bruckheimer gehört lässt man sich bei Prince of Persia auch nicht lumpen, um nach mal ,wörtlich, auf den Putz zu hauen und eine der letzten großen Produktionen mit echten Sets zu sein. Die Website korben.info veröffentlichte nun die ersten Setfotos. Und die sehen, wie es sich für Bruckheimer gehört groß aus.



Die Game-Verfilmung unter Regie von Mike Newell (Harry Potter und der Feuerkelch) wurde erst kürzlich auf 2010 verschoben, das heißt das wir uns auch offizielles Material oder einen Trailer noch länger Gedulden müssen.

Freitag, 29. August 2008

Zum Start ins Wochenende: the Great Gonzos: Die 20 besten Filmme aller zeiten Teil 2!



Für einen schönen Start ins Wochenende kommt doch Teil 2 von The Great Gonzos: Die 20 besten Filme wie gelegen. Diesmal sogar mit dem offiziellen Logo. Bei teil 2 wird es nun auch das erste mal sein das 2 Filme gleichzeitig auf einem Platz sind, da ich diese als gleichwertif betrachte, manche davon sind sich ähnlich manche gar nicht, es gibt also keinen bestimmten Grund wieso genau diese zwei Filme auf diesem Platz sind. Ohne viel zu reden hier gehts weiter:

Platz 16: Falsches Spiel mit Roger Rabbit (Robert Zemeckis)

Jahr: 1988
Genre:Komödie
OSCARS: Bester Tonschnitt, Beste visuelle Effekte, Bester Schnitt, Bestes Szenenbild, Bester Sound, Beste Kamera

Ja, auch dieser Film ist Kult. Der Film um den quirligen Toon-Hasen der einen Detektiven (Bob Hoskins) beauftragt seine Toon-Frau zu beschatten, da er glaubt diese hätte eine Affäre mit einem Gagschreiber, und damit eine Verschwörung aufdeckt ist ganz großes Kino und bietet dei für damals wegweißenden Zeichentrick/Real-Effekte der legendären Trickfirma Industrial Light & Magic.

Warum in dieser Liste: Mit einer grandiosen Ausstattung, abgedrehtem Humor, genialen Effekten, einem tollen Soundtrack und den zahlreichen Gastauftritten von bekannten Zeichentrickfiguren weiß Falsches Spiel mit Roger Rabbit auch heute noch zu überzeugen und für das Piano-Duell zwischen Donald Duck und Daffy Duck.


Platz 15: Pirates of The Caribbean - Am Ende der Welt (Gore Verbinski)

Jahr: 2007
Genre: Abenteuer
OSCARS: Bestes Make-Up, Beste visuelle Effekte

Der dritte Teil der grandiosen Piraten-Trilogie ist in Sachen Effekte und Optik wohl die wegweißendste Produktion der letzten Jahre. Außerdem geht die Story um Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) und seine "Bekannten" ungeahnt neue Wege und entfernt sich vom Trend der dummen Blockbuster.
Warum in dieser Liste: Wegen den abartig grandiosen Effekte, der Maelstrom-Szene, dem komplexe Drehbuch und deswegen, dass der Film eine perfekter Abschluss der Trilogie ist.

Platz 14: Sin City (Robert Rodriguez)

Jahr: 2005
Genre. Thriller/Comicverfilmung
OSCARS: Keine

Mit Sin City hat Regisseur Robert Rodriguez (From dusk till Dawn, Planet Terror) die bekannte Graphic Novele von Frank Miller verfilmt. Bild für Bild wurde der Comic umgesetzt und die Schwarz/Weiß-Optik beibehalten. Die verschiedenen Storyfäden um Killer, korupte Polizisten und Hurengangs wurde mit Bruce Willis, Mickey Rourke und Jessica Alba prominent besetzt.

Warum in dieser Liste: Keine Comicverfilmung zuvor war so stylisch, so brutal und so kultig. Sin City ist Sünde pur und richtig cool.


Auch Platz 14: Sweeney Todd - Der dämonische Barbier aus der Fleet Street (Tim Burton)

Jahr: 2007
Genre: Thriller/Musical
OSCARS:
Bestest Szenebild, Bestes Kostümdesign, Bester Hauptdarsteller (Johnny Depp)

Sweeney Todd ist das wohl blutigste Musical der Welt. Klar das der schräge Kultregisseur Tim Burton (Sleepy Hollow, Mars Attacks!) die Sache in die Hand nimmt und zusammen mit Freund Johnny Depp und seiner (Fast)-Frau Helena Bonham Carter das Musical um einen mordenden Barbier auf die leinwand bringt. Heraus kam ein verdammt blutiger Film, mit genialer Musik, einem tollen Johnny Depp und ungemein viel gesang, der selbst der Musicalfans gefallen dürfte.

Warum in dieser Liste: Weil der Film mit einer grandiosen Optik aufwarten kann, einen super Johnny Depp und viel Blut bietet, und das mit Anspruch.


Platz 13: The Dark Knight (Christopher Nolan)

Jahr: 2008
Genre: Thriller/Comicverfilmung
OSCARS:
Noch nicht bekannt

The Dark Knight ist wohl einer der gehyptesten Filme aller Zeiten. Doch Regisseur Christopher Nolan (Batman Begins, Memento) hat es geschafft das der neue Batman seinen Erwartungen auf jeden Fall gerecht wird. Die komplexe Story um Batman, Harvey "Two-Face" Dent und den psychopathischen Joker hat mehrere Rekorde gebrochen und ist unbestreitbar die Beste Comicverfilmung aller Zeiten.

Warum in dieser Liste: The Dark Knight ist die konsequente Fortführung von Batman Begins, und kommt trotzdem in einem ganz anderen Stil herüber, hier stimmt einfach alles und mit Heath Ledgers Darbietung des Joker enthält der Film eine der besten schauspielerischen Leistungen aller Zeiten.


Platz 12: Ratatouille (Brad Bird)

Jahr: 2008
Genre: Komödie
OSCARS:
Bester Animationsfilm, Beste Musik, Bestes Originaldrehbuch, Bester Tonschnitt, Bester Sound

Mit Ratatouille hat Pixar letztes Jahr wohl das (bisher) meiste Kritikerlob für einen ihrer Filme bekommen. Klar der Film der sich um die Ratte Remy dreht der in Paris unbedingt Koch werden möchte und das mithilfe des schusseligen Linguinis auch schafft ist einfach perfekt. Unter Regie von Brad Bird (Die Unglaublichen) wird Paris lebendig, mit grandiosen Kamerafahrten, perfekten Animationen und dem swingenden frankophilen Soundtrack von Michael Giacchino (Die Unglaublichen, LOST) ist Ratatouille neben Findet Nemo der beste Animationsfilm. Und das scheint nur von Pixars nächstem, WALL•E, übertroffen zu werden.

Warum in dieser Liste: Weil Ratatouille einfach perfekt ist.


Auch Platz 12: Findet Nemo (Andrew Sta
nton)

Jahr: 2003
Genre: Komödie
OSCARS:
Bester Animationsfilm, Beste Musik, Bester Tonschnitt, Bester Sound

Eigentlich genau das gleiche wie bei Rataouille, nur das der Film um Clownfisch Marlin der zusammen mit Palettenfisch Dory nach seinem verschwundenen Sohn Nemo sucht, durch die Möwen ("Meins!"), die Dude-Schildkröten und den anderen skurrilen Meeresbewohnern wie den vegetarischen Haien noch kultiger und lustiger ist.

Warum in dieser Liste: Weil Findet Nemo schon jetzt ein Klassiker ist, und Witze und Figuren bietet, die man nie wieder vergessen wird.

Dienstag, 22. Juli 2008

Retro-Review: "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt"


Seid gewarnt, die Kritik enthält Spoiler zu Teil 2 und 3 der Piraten-Trilogie!

Alles begann mit einer Attraktion. Schon vieles gab es als Vorlagen für Filme: Bücher, Comics, Videospiele. Hollywood ist im Adaptionswahn. Doch eine Themenpark-Attraktion zu verfilmen, darauf kam niemand. Bis 1997. Disney testete es als TV-Film, und zwar wurde die sehr populäre Attraktion Tower of Terror aus den Disney MGM-Studios in Orlando, Florida verfilmt. Das Publikum reagierte positiv . 2000 kam eine weitere Verfilmung einer Attraktion: Mission to Mars. Der Film floppte und konnte seine Produktionskosten nicht einspielen. Trotzdem klemmte man sich immer noch hinter Theme-Ride Verfilmungen und es tauchten schon kamen Ideen und Konzepte zur Verfilmung einer der beliebtesten und bekanntesten Disneyland-Attraktionen auf: Pirates of the Caribbean. Nach dem Flop von Mission to Mars lies man die Pläne für den Piratenfilm erst einmal ruhen... Bis 2002 endlich die Produktion von Fluch der Karibik (Originaltitel Pirates of the Caribbean - The Curse of the Black Pearl) startete. Der Film feierte am 28. Juni 2003 seine Premiere im Disneyland Anaheim und kam am 9.Juli 2003 offiziell in die amerikanischen Kinos. Der Film wurde ein Welterfolg, wurde Kult und könnte kaum bekannter sein. Die Kritiker lobten den Film, Johnny Depp war für seine Rolle als Captain Jack Sparrow für den Oscar nominiert: Die Piraten waren zurück!

Die Piratenattraktion im Disneyland

Für Disney war klar das eine Fortsetzung kommen musste. Nach vielen Startschwierigkeiten wurden Teil 2 und 3 dann "Back to Back", also Parallel gedreht. Pirates of the Caribben - Dead Man´s Chest kam am 7. Juli 2006 in die Kinos der USA und wurde von den Kritikern eher verhalten aufgenommen: "Die Storyhänger und Logiklöcher nehmen dem Film die Fahrt". Das Publikum sah das anders und Fluch der Karibik 2 brach übertrieben viele Einspielrekorde und rangiert mit einem insgesamten Einspielergebnis von 1.064.511,812 Dollar auf Platz 3 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (Alles nur wegen mir, ich war zweimal drin xD). Er wurde für 4 Oscars nominiert und gewann einen für die gigantischen Spezialeffekte. Fluch der Karibik 2 endete mit einem gewaltigen Cliffhanger: Captain Jack Sparrow opferte sich (eher unfreiwillig) dem Kraken, die East India Trading Company hat das Herz von Davy Jones und kann somit die Weltmeere kontrollieren. Und als am Ende dann auch noch Captain Barbossa auftauchte um "den einmaligen Jack zurückzuholen" und "dem Irrsinn zu trotzen Am Ende der Welt" hatte ich Gänsehaut... und musste mich fast ein Jahr lang gedulden um die Piraten wieder zurück auf der leinwand zu sehen. Nach dem fast schon unerträglichen Gewarte auf den Trailer kam dieser im März 2007, erst 2 Monate vor dem Kinostart, dann auch endlich und schürte meine Erwartungen gewaltig. Der Film startete am 24. Mai 2007 weltweit, brach gleich wieder einige Rekorde und ist mit einem Einspiel von 961 Millionen Dollar der fünft erfolgreichste Film aller Zeiten. nach vielen eher negativen und mittelmäßigen Kritiken, fragte ich mich ob der Film mich eigentlich überzeugen konnte oder noch schlechter wurde: Ja, er konnte!

Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt hat alles was großes Kino ausmacht, der erste ist trotzdem besser.

Nebel liegt in der Luft. Kettenrasseln. Die Stimmung ist düster. Hunderte Piraten sollen gehängt werden, alles auf Anweisung von Lord Cuttler Beckett (Tom Hollander), Oberhaupt der East India Trading Company. Ein Kind, das ebenfalls gehängt werden soll, fängt an ein Lied zu singen, bis alle Gefangenen mitsingen: Hisst die Flagge!
So beginnt der dritte Teil der Piratensaga. Die East India Trading Company hat die Macht über die Meere! Währenddessen ist die Crew der Black Pearl inklusice Captain Barbossa (Geoffrey Rush), Elizabeth Swann (Keira Knightley) und Will Turner (Orlando Bloom) in Singapur. Sie brauchen eine Karte des asiatischen Piratenlords Sao Feng (Chow Yun-Fat) um Captain Jack Sparrow aus dem Reich von Davy Jones in die richtige Welt bringen, denn das Schicksal aller Piraten steht auf dem Spiel. Und jeder muss schauen auf welcher Seite er steht...

"Willkommen in Singapur!"

Allein die oben erwähnte Anfangssequenz ist eine absolute Gänsehautszene. Die Stimmung ist einfach grandios eingefangen. Man merkt das es dem Ende zugeht. Trotzdem ist der dritte Teil der Trilogie wieder gutes Spaßkino. In vielen Kritiken heißt es der Film sei langweilig und ziehe sich. das kann ich gar nicht nachvollziehen. Der Film hat ein gutes Tempo: Allein die Szene in Singapur ist rasant: Es gibt Filme die langweiliger anfangen, hier ist man sofort mitten im Geschehen. Doch kommen wir jetzt mal säuberlich zur eigentlichen Kritik:

Wie auch sonst fange ich mit den Schauspielern an: Johnny Depp, da kann man einfach nichts anderes sagen, spielt seine Rolle mal wieder großartig. Ob die Szenen im Reich von Davy Jones oder im Rest des Films: Man nimmt ihm die Rolle wieder genauso ab, wie sonst auch. Ohne Johnny Depps außergewöhnliche Leistung, wären die Filme einfach undenkbar. Auch wenn das mit seinem Gewissen zu viel des Guten war.
Geoffrey Rush ist eine klare Bereicherung des Films, seine Rolle als Barbossa ist zwar nicht so kultig wie die von Jack Sparrow, aber trotzdem eine tolle. Man merkt bei beiden einfach wie viel Spaß sie bei diesen Rollen hatten. Und Barbossa ist hier sogar mehr Held als sonst, im Gegensatz zu den Hauptrollen ist er eigentlich der einzige "Nicht-Verräter"
Keira Knighltey spielt ihre Rolle eigentlich genauso wie in Teil 2: Wilder und rebellischer, aber nie wirklich überwältigend.
Das gleiche kann man eigentlich über Orlando Bloom sagen. Seine Rolle ist zwar viel präsenter als sonst und gut gespielt, aber irgendwie langweilig.
Die Nebenrollen wurden auch gut besetzt: Über Pintel und Ragetti muss man immer noch lachen. Gefreut hat mich, das Murtog und Mullroy wieder dabei sind: Auch wenn die Dialoge nicht mehr so originell wirken wie bei Fluch der Karibik sind die beiden immer noch ein gutes Paar, das doch immer wieder für Lacher sorgt.

"Vier von euch haben versucht mich umzubringen - Einer ist es gelungen"

Kommen wir zu den Handfesteren Dingen: Die Sets sind wieder einmal eine Wucht, sowas von großartig und authentisch. Allein nur das Set von Singapur, von dem man wirklich denkt es sei wirklich echt und nicht in irgendeinem Studio, ist einfach genial. Noch besser fand ich allerdings Shipwreck City, die Stadt, die nur aus abgewrackten Schiffen besteht. Die Atmosphäre ist hier richtig klasse und hat das richtige Piratenflair, an welchem es dem zweiten leicht mangelte. Regisseur Gore Verbinski und Produktionsdesigner Rick Heinrichs schaffen es, hier eine absolut real wirkende, lebendige Welt auf die Leinwand zu zaubern.

Eigentlich dachte ich ja, dass der zweite Teil in Sachen visuelle Effekte nicht mehr übertroffen werden kann. Jo, da hab ich mich geirrt. Die Effekte sind auf dem allerneusten Stand und sind einfach die besten die es bisher gab, und da braucht auch keiner mit Herr der Ringe ankommen. Die Maelstrom-Szene ist nicht nur einer der besten Showdowns der Filmgeschichte, sondern auch der best gemachteste. Wenn man daran denkt das Wasser, dass aller schwierigste zu animieren ist, da fällt einem echt nichts mehr ein. Man sieht dem Film seine über 300 Millionen Dollar Budget schon an. Da ist es ein schlechter Witz, dass die durchschnittlichen Effekte von Der goldene Kompass sich gegen die hier wohl besten Effekte überhaupt, bei der Oscarverleihung durchgesetzt haben.

Ein ganz klarer Pluspunkt ist auch der Soundtrack. Hans Zimmer hat sich hier selbst übertroffen. Anstatt sich, wie sonst, selber zu kopieren hat er hier einen epischen und tollen Soundtrack abgeliefert.

"Vergesst nicht unsere Freunde, die Tintenfische. Mit ihren kleinen komischen Würstchen."

Was für mich ein Plus und ein Minuspunkt ist, ist das Drehbuch. Das gute ist, dass hier eine große Palette an Wendungen, neuen Figuren und neuen Schauplätzen geboten wird. Das negative sind einfach die großen Schwächen: manchmal einfach zu komplex, zu abgedreht und die Figuren wirken leblos.

Fazit: Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt ist einer der visuell beeindruckensten Filme der letzten Jahre. Gore Verbinski hat einen würdigen Abschluss der Trilogie geschaffen, der im Schauspielerischen Aspekt, in den Sets, in den Effekten und in den gigantischen Actionsequenzen einfach einzigartig ist und den es auch so nicht mehr geben wird. Ein großes Problem sind die Drehbuchschwächen und manchmal ist er einfach zu abgedreht (Ich sage nur noch Multiple Jacks). Wer darüber hinwegsehen kann wird mit richtig großem Kino belohnt, das sich nie selbst zu ernst nimmt und eine richtig tolle Disney-Piraten Atmosphäre hat. Und alles fing mit einer Attraktion an!

"Yo-Ho, Yo-Ho, A Pirates life for me!"





Sonntag, 20. Juli 2008

"Pirates of the Caribbean - Code Book Edition" auf 2009 verschoben!

Wie ich aus einem persönlichen Brief von Walt Disney Studios Home Entertainment erfahren durfte, wurde die Veröffentlichung der 7-Disc Pirates of the Caribbean Trilogie Code Book Edition vom 25. September 2008 auf 2009 verlegt. Deshalb konnten auch keine Angaben zu Design oder Verpackung gegeben werden. Schade!

Trotzdem habe ich ein Bild gefunden, ob das das endgültige Design sein wird kann ich nicht versichern, da ich keine Ahnung habe.

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Montag, 14. Juli 2008

Retro-Review: "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2"


Kritik enthält leichte Spoiler!

Fluch der Karibik ist Kult! Dagegen sagt niemand etwas. Was Disney hier erschaffen hat ist ein Film für die Ewigkeit: Mit grandiosen Schauspielern, einem guten Regisseur und guten Technischen Sachen wurde Fluch der Karibik zum Film des Jahrhunderts über den jeder spricht. Mit einem gesamten Einspiel von 654, 7 Mio. $, 5 Oscar Nominierungen und zahlreichen DVD-Verkäufen wurde Fluch der Karibik zu einem Klassiker der Filmgeschichte. Disney, die sich auf einen gewaltigen Flop gefasst machten, wussten eins: Eine Fortsetzung musste her. Schon als man merkte das Fluch der Karibik ein absoluter Publikumsmagnet war, entschied man sich den Titel von Pirates of the Caribbean in Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl umzuändern, was den Film sequelfreudiger machte. Immer mehr Kritiker und Zuschauer lobten den Film interessierte sich nun auch Walt Disney Pictures für einen zweiten Teil: Produzent Jerry Bruckheimer, Hauptdarsteller Johnny Depp und die Drehbuchautoren Ted Elliot und Terry Rossio waren schon an Bord. Später kamen dann auch Orlando Bloom und Keira Knightley wieder zum Cast. Regisseur Gore Verbinski, der einem Sequel erst mit gemischten Gefühlen gegenüberstand, kam dann auch noch dazu. Doch schon in der Pre-Production gab es Probleme: In weniger als 4 Monaten mussten alle Nebendarsteller gecastet werden, alle Drehplätze gefunden und ein riesiger Wassertank für Schiffe gebaut werden. Requisiten mussten gebaut werden. Im Oktober 2004 gab es immer noch kein Skript für die beiden Filme, die jetzt „Back-to-Back“ gedreht werden sollten. Erst einen Monat später, hatte man die vorläufigen Drehbücher, die Drehbuchautoren fühlten sich durch den Zeitdruck ungerecht behandelt: Gore Verbinski war mit ihrer Arbeit unzufrieden. Es gab immer mehr Probleme: Disney wollte den Dreh stoppen da das Budget explodierte und die Filme einfach zu teuer wurden. Erst nach großen Einschränkungen und Drehplanänderungen gab das Studio wieder grünes Licht. Es kam zum Dreh und das Budget musste wieder erhöht werden da die Bezahlung der Effekte und Wetterprobleme kamen.

Zur Kritik:

Pirates oft he Caribbean – Fluch der Karibik 2, ist ein aufwendig gemachter und absolut sehenswerter Blockbuster, der leider kaum an den ersten Teil herankommt.

Elizabeth Swann und Will Turner (Keiry Knightley und Orlando Bloom) werden am Tage ihrer Hochzeit festgenommen und von Lord Cuttler Beckett (Tom Hollander), Chef der East-India-Trading-Company, zum Tode verurteilt, da sie Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) geholfen haben. Um sich und Elizabeth befreien zu können geht Will einen Handel mit Beckett ein, ihr Leben gegen den mysteriösen Kompass von Jack. Jack weiß davon noch Garnichts, denn der hat andere Probleme: Davy Jones (Bill Nighy), der Captain der Flying Dutchman, hat noch eine Rechnung mit ihm offen. Jack und seine Crew flieht vor Jones erst auf eine Insel, auf der Jack fast von Kannibalen gegessen wird, dort treffen alle auf Will, später suchen sie dann bei Tia Dalma (Naomie Harris) Hilfe, die ihnen die Geschichte Jones´ erzählt: Und später sind schon alle auf der Jagd nach der geheimnisumwitterten Truhe des Todes.

Fluch der Karibik war 2003 wieder etwas ganz neues, das Piratengenre das schon längst tot war wurde wiederbelebt und das, wie schon gesagt, mit großem Erfolg. Der zweite Teil sollte die gleiche Exotik, den gleichen Stil bieten: Nur noch größer und besser. Das hat leider nicht so hingehauen, der Film war vielleicht größer, aber besser auf keinen Fall. Trotzdem bietet Fluch der Karibik 2 einiges gutes:

Als erstes wieder die Schauspieler, mit Abstand zu allen anderen Akteuren spielt Johnny Depp, Captain Jack Sparrow wieder ausgezeichnet. Die

Rolle wirkt nie ausgelutscht oder langweilig und man wird von der Figur immer wieder überrascht. Eine geniale Rolle, die niemand besser hätte spielen können. Auch Orlando Bloom spielt wieder gut und seine Rolle ist diesmal auch interessanter und wilder als in Fluch der Karibik. Das gleiche kann man auch über Keira Knightley sagen, die dieses mal auch mehr zu kämpfen hat, die Elizabeth ist weit von der aus dem ersten Teil entfernt und Keira spielt die Rolle echt gut. Positiv haben auch mal wieder Lee Arenberg und Mackenzie Crook rausgestochen, die mit Pintel und Ragetti wieder für gute Laune sorgen und die Rollen der Vollidioten genial spielen: Neben Jack Sparrow ein absolutes Highlight der Reihe, ohne die ich mir die Filme gar nicht mehr vorstellen kann ("Ich hab gehört das es Krake heißt!" - "Mit hinten ohne N?" ) . Ein weiteres Lob meinerseits geht an Bill Nighy der die Figur des Davy Jones absolut überzeugend spielt und trotz Computergeneriertem Gesicht die Mimik und Gestik von Davy Jones realistisch macht.

Im ersten Teil wurde eher weniger mit visuellen Effekten gearbeitet, im zweiten dagegen mehr. Doch das ist kein negativer Aspekt, denn die Spezialeffekte sind so unglaublich animiert und so überzeugend wie in noch keinem anderen Film. Selbst professionelle Filmkritiker meinten dass, das Tintenfischgesicht von Davy Jones Make-Up und Maske sei. Man merkt in keinem Moment das Davy Jones und seine Crew aus dem Rechner stammen. Für mich ist Davy Jones besser gemacht und wirkt realer als Gollum. Überzeugendere Effekte findet man nirgends. Die Crew ist absolut perfekt animiert und wirkt nie unecht. Die spektakulärste Kreatur ist aber der Kraken. Hier klappt einem echt der Mund auf: Der Kraken ist einfach nur atemberaubend und man denkt echt das er echt sei, man kann es einfach nicht glauben das hier alles nur animiert ist. Doch auch eher kleinere Effekte wissen zu überzeugen: Wusstet ihr das die Black Pearl, die am Strand der Pelegostosinsel rumliegt auch nur animiert ist, einfach nur der Wahnsinn! Glaubhaftere Effekte als bei Fluch der Karibik 2 und 3 gibt es sonst nirgends! ILM hat eine Arbeit für die Geschichte abgelegt! Der Oscar ist hier absolut verdient.

Doch nicht nur die unechten Dinge überzeugen. Die Sets sind mal wieder toll gewählt und integrieren sich perfekt in den Film, die Sets sind grandios, vor allem die Insel der Kannibale, der Bayou-Fluss, der stark an die eigentliche Attraktion erinnert und Tortuga haben es mir angetan.

Auch die Musik überzeugt und übertrifft locker den Soundtrack des ersten Teils.

Doch kommen wir zu den Kritikpunkten: Man kann die komplizierte Story auch als Pluspunkt sehen, da es sich gut vom Trend der dummen Blockbuster entgegensetzt, aber nach mehrmaligem schauen wird die Story langweilig es gibt viele Logiklöcher und bestimmte Szenen ziehen sich einfach wie Kaugummi. Es herrscht Flaute könnte man sagen und man fängt an auf die Uhr zu schauen und sich zu fragen: „Wann geht’s den wieder los?“

Fazit: Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 ist perfekt gemachtes Kino mit nie zuvor gesehenen visuellen Effekten, guten Schauspielern, guter Action, tollen Sets und Schauplätzen, einer grandiosen Piratenatmosphäre und leider einer viel zu komplizierten Story und Logiklöchern. Trotzdem ist Fluch der Karibik 2 gutes Popcornkino das sich sehen lassen kann.

7,5/10

Weitere Artikel:

Fluch der Karibik - Review


Montag, 30. Juni 2008

Retro-Review: "Fluch der Karibik" (Pirates of the Caribbean)


Kritik enthält leichte Spoiler


Endlich mal wieder gesehen:

Fluch der Karibik! Ein Meilenstein der Filmgeschichte. Fluch der Karibik ist ein Phänomen, er hat die ganze Welt in Piratenstimmung gebracht und gilt jetzt schon als Kult. Das konnte selbst bei Disney niemand ahnen, für die Fluch der Karibik ein Risikoprojekt war: War das Piratengenre nicht schon längst out? Walt Disney Pictures machte sich auf einen gewaltigen Flop gefasst, doch der kam nicht. Die Verfilmung einer der beliebtesten Disneyland-Attraktionen Pirates of the Caribbean spielte weltweit 654,70 Mio. Dollar ein und rangiert auf Platz 31 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten und wurde für 5 Oscars nominiert. Ein Moderner Klassiker also. Ich denke jeder merkt es auch, der Film ist vor 5 Jahren angelaufen, Teil 3 Am Ende der Welt kam vor knapp einem Jahr in die Kinos und trotzdem bekommt man überall Piraten zu sehen. Die Fan-Offensive der Piraten-Trilogie ist bombastisch, es gibt fast niemanden der den Film noch nicht gesehen hat. In der Juli-Ausgabe der Filmzeitschrift Cinema wurde er auf Platz 3 der besten Filme aller Zeiten gewählt.

Zur Kritik:
Fluch der Karibik ist einfach perfekt. Ein Film für jede Altersklasse, genial gemacht mit tollen Schauspielern , genialer Ausstattung und grandiosen Special-Effects.

Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) ehemaliger Captain der sagenumwobenen Black Pearl, sucht ein Schiff und eine Crew um sein altes Schiff wieder zurückzubekommen. Deswegen kommt er nach Port Royal, dort trifft er auf Schmied Will Turner (Orlando Bloom) und Gouverneurstochter Elizabeth Swann (Keira Knightley). Nach Sparrows spektakulärer Flucht wird er doch geschnappt und ins Gefängnis geworfen. In der Nacht wird die hafenstadt von Piraten angegriffen. Piraten der Black Pearl unter Führung von Captain Barbossa (Geoffrey Rush). Sie entführen Elizabeth, da diese ein Goldstück besitzt, das die Piraten dringend brauchen. Um Elizabeth zu retten hilft Will, Jack aus dem Gefängnis und verfolgen die Black Pearl. Doch nur Jack weiß, dass auf den Piraten ein schrecklicher Fluch lastet.

Es gibt zwei Gründe die Fluch der Karibik von anderen Piratenfilmen abhebt. Zum einen Johnny Depp, der die Figur des Captain Jack so genial und brillant spielt und dafür eigentlich den Oscar verdient hätte. Zum anderen wäre der gut platzierte und auflockernde Humor. Beides macht Fluch der Karibik zu etwas besonderem.

Doch Fluch der Karibik kann auch noch in anderen Aspekten total überzeugen: Die Ausstattung und die Sets sind einfach fantastisch, Port Royal, Tortuga, die Schatzhöhle und andere Szenarien lassen echtes Piratenfeeling aufkommen und begeistern jeden Disneylandfan (So wie mich) durch ihre an der Attraktion, die die richtige Disneyland-Atmosphäre versprüht.

Auch wenn Johnny Depp der beste und herausragendste Schauspieler ist, wissen auch die anderen zu überzeugen. Geoffrey Rush spielt seine Rolle als Barbossa fantastisch, auch Orlando Bloom und Keira Knightley waren Glücksgriffe und überzeugen in ihren Rollen. Ein anderes Highlight sind natürlich Lee Arenberg und Mackenzie Crook die, die beiden Volltrottel-Piraten Pintel und Ragetti spielen, auch ihre royalen Ebenbilder Murtog und Mullroy geben ihren Szenen den nötigen Witz ("Das betreten dieses Kais ist für Zivilisten verboten" - "Gut, wenn ich einen sehe sage ich euch sofort bescheid.")

Obwohl der Film altmodisch gemacht ist, sind digitale Effekte vorhanden, ohne die der Film nie ausgekommen wäre. Sind die Special Effects im Gegensatz zu Dead Man´s Chest und Am Ende der Welt noch spärlich gesäht, aber trotzdem absolut genial. Auch wenn Teil 2 und 3 noch besser gemacht sind, sind die Effekte hier schon grandios. Allein die Skelettpiraten und ihr nahtloser Übergang von Mensch zu Skelett sehen überzeugend und absolut real aus. Hier merkt man eben das man die legendäre Trickschmiede ILM (Star Wars, Zurück in die Zukunft, Transformers) beauftragt hat. Ein Wunder, dass man hier gegen Der Herr der Ringe - Rückkehr des Königs, der zwar größere und mehr CGI hatte, diese dann aber im Gegensatz schlechter animiert waren, bei den Oscar-Verleihungen verloren hat. Auch das Oscarnominierte Make-Up kann sich sehen lassen.

Man könnte einen Kritikpunkt für die Musik geben, da der Score von teil 2 und 3 einfach um Längen besser ist. Aber da man hier viel weniger Zeit hatte und die Musik ja auch nicht schlecht ist und ein paar wunderschöne Melodien bietet lasse ich das. Vor allem das He´s a Pirate Theme ist einfach nur toll und reiht sich bei mir in eine reihe mit Star Wars, Indiana Jones und Herr der Ringe.

Fazit: Fluch der Karibik ist einer der besten Filme aller Zeiten. Überzeugend gemacht mit einer hammer Ausstattung, genialen Sets, perfekten Effekten, guter Musik, einem Haufen grandioser Schauspieler und schön verteiltem Humor. Ein Film für die Ewigkeit, denn so einen rundum gelungenen Popcorn-Streifen bekommt man nur aller seltenst zu Sehen. Klar soweit?

10/10


Kritiken zu 2 und 3 dürften auch bald folgen.